Joa, hallo erstmal!

Nun bin ich schon wieder fünf Tage in der Heimat und ich kann sagen, dass ich doch nun wieder recht glücklich bin. Hab schon meine Familie und meine Freunde getroffen. Zum Glück darf ich feststellen, dass sich in einem Jahr nicht so viel getan hat, wie ich merke. Die Leute sind immer noch cool drauf :D !!! Bin auch glücklich wieder hier zu sein!

Der Abschied war natürlich nicht leicht. Aber das lief alles bestens rund. Am letzten Wochenende zusammen mit meiner Gruppe sind wir Freitag Nachmittag nach Samaipata gefahren. Die dreistündige Fahrt haben wir auf der Ladefläche von einem Mini-Lkw gemeistert.

Der erste Abend am Lagerfeuer war früh beendet, da noch alle sehr k.o waren. Am darauffolgenden Morgen haben wir uns zu größeren Wasserfällen aufgemacht. Neben dem Badespaß haben wir auch die Wanderfreude in der Berglandschaft für uns entdecken können. Die Brötchen wurden natürlich schon vorher (um 6 Uhr) mit einen einstündigem Gang bis ins Dorf geholt. :D Neu eingekleidet mit den neuen Gruppen-T-Shirts haben wir uns frühen Sonntagmorgen zur Messe begeben. Wir wurden herzlichst in der Kirche empfangen, weil Besuch aus Santa Cruz auch schon selten ist.  Am Nachmittag sind wir dann mit dem vielen Erlebten zurück in die Stadt. Die Fahrt war für viele der Gruppe ein besonderes Erlebnis, da sie die Landschaft vorher auch noch nicht kannten. Und somit alles in allem ein gelungener Abschied!

Montag morgens habe ich mich direkt vor den Koffer gesetzt. Bis wir dann am Abend noch gemeinsam mit den Jungs die Bilder von unserer Fahrt geschaut haben und uns dann im Schlafsaal verabschiedet haben… Die Frage: Kommst du wieder? Und wann? wurde nicht zu selten gestellt…

Nun bin ich gerade mit dem Sortieren von Bildern beschäftigt. Da erinnere ich mich auch noch wieder gerne an das coole Don-Bosco-Fest am 16. August.

Da dies der letzte Eintrag ist, möchte ich mich noch einmal für euer Interesse bedanken. Hat mich gefreut immer von Neuigkeiten von dahinten zu berichten. Vielen Dank

und schöne Grüße aus dem Oldenburger Münsterland

Ansgar :D

12.08.2010

Die letzten Tage

Moin, moin allerseits!!!

Nun bleiben Ansgar und mir nicht einmal mehr zwei Wochen bis zur Heimreise. Deshalb bin ich seit der letzten Woche voll ausgebucht. Nicht eine freie Minute… Ich kann es mir noch nicht richtig vorstellen wieder nach Hause zu kommen. Aber andererseits freue ich mich schon so unglaublich.

Die Vorbereitung fuer meinen Abschied laufen auf Hochtouren. Neben Gruppen-T-Shirt sind auch Ausfluege geplant. Zu dem kommt hinzu, dass dieses Wochenende eine grosse Don Bosco Fest stattfindet. Anlaesslich des Jahrestages gibt es ein Zusammentreffen von vielen Heimen aus Santa Cruz in der grossen Sporthalle des Projektes. Es werden mehr oder weniger 1500 Kinder und Jugendliche erwartet. Der Einstieg beginnt mit einer Messe. Im Anschluss finden Olympische Spiele und saemtliche Bastel- und Sportaktionen statt, bevor es nach dem Mittagessen (wird in Schichten serviert, da es so viele sind) zum Tanzwettbewerb kommt.

Am darauffolgenden Montag, den 16. August, der eigentliche Festtag (Geburtstag Don Bosco) findet ein Zusammentreffen aller Jugendlichen aus dem Projekt (zirka 400) statt. Morgens natuerliche wieder eine Messe mit den Kinder aus den Schulen und den umliegenden Vierteln. Schliesslich steht am Nachmittag der riesige Kinobesuch an. Alle Jugendlichen, die den Haeusern der Salesianer angehoeren, erhalten freien Eintritt. :D

Und dann: Die letzte Woche!!!

Vorherige Woche war ich noch ein paar Tage unterwegs. Bei meiner Reise durch die (kaelteren) Andenregionen Boliviens konnte ich viele kulturelle Eigenschaften der Bolivianer kennen lernen. Nebenbei bot die Landschaft herliche Ausblicke. Lagunen auf 4000 Meter Hoehe mit Flamingos sind keine Seltenheit. Der groesste Salzsee der Welt war unter anderem auch ein Reisehighlight! Aber wenn ich wieder zu Hause bin, vieles mehr. Nun rennt mir die Zeit weg! Muss gleich zu einer Bewertung von einem Don Bosco-Malwettbewerb und Jury spielen. :D

Bis bad (schon in zwei Wochen!!!)

Ansgar :D

Hey,

morgen in 5 Wochen geht´s heim. Kaum zu glauben, wo die Zeit geblieben ist. Aber ich muss sagen, dass ich mich riesig freue alle wiederzusehen! :D

Beim Schreiben hier im Markt friere ich mir gerade fast den Hintern ab. Aber erstmal zum Zeltlager: Nun sind wir ja schon wieder ueber eine Woche aus dem Lager in Samaipata zurueck. In einer Berghuette haben wir mit 21 Jungs drei Erzieherin, der andere Ansgar und ich uebernachtet. Eine Tage blieben wir auch ohne Strom und fliessendem Wasser. Man kann es mit Kerzen ueberleben :D Taeglich standen kleinere oder auch laengere Wanderungen an. Auf dem Weg ins Dorf, an Fluessen und zu einer Inkaruine am liebsten wurden Mandarinnen gepflueckt! Eine Lagerolympiade und das Chaosspiel standen auch wieder auf dem Programm. Am letzten Abend haben wir uns nach einer Runde Extrem Activity mit einer kleinen Disko und Tanzwettbewerb verabschiedet. Die Haelfte der Jungs kam von der Granja Moglia und haben wir vorher nicht gekannt. Die Jungs waren zum Glueck nicht ganz so wild, wie zuerst befuerchtet.

In diesen Tagen muss ich besonders an die Lastruper Messdienergemeinschaft denken. Sie sind gerade im Zeltlager und werden sicherlich 10 geniale Tage verbringen. Waere natuerlich zu gerne dabei gewesen. Aber ich wuensche ihnen noch eine coole Woche.

Seit letzter Woche ist ploetzlich das Thermometer gefallen. Mehr oder weniger 5 Grad sind es noch. Eigentlich nicht so wenig. Aber die Leute haben schon bei 15 Grad von Kaelte gesprochen und sind solche Temperaturen nicht gewoehnt. So kuehl war es schon seit 2000 nicht mehr sagen sie. Das Problem ist das es in den Haeusern keine Heizungen gibt. Das ist echt bitter, denn man friert nicht nur draussen sondern auch im Haus und im Bett. Heute bis Mittwoch ist nun keine Schule mehr. So habe ich die Gelegenheit genutzt und noch einen Artikel geschrieben.

Bis denne Ansgar :D

Moin moin allerseits!

Bevor es nun am naechsten Montag ins Lager geht moechte ich vorher noch mal wieder etwas von hier erzaehlen.

Am vergangenen Mittwoch wurde im Heim eine grosse Geburtstagfeier durchgefuehrt. Mit Torte, Suessigkeiten und Empanadas wurde alle Geburtstage des ersten Halbjahres zusammengefeiert. Tanzvorstellungen und Theaterstuecke sorgten viel Spass. Zusaetzlich wurde auch die Ankunft von Pater Octavio gefeiert, der grade zwei Monate in Italien gewesen ist.

Zum Abschluss gab es noch eine Piñata (keine Ahnung wie die Dinger auf Deutsch heissen, auf jeden Fall ein Riesenkorb mit etlichen Bonbons, der aufgerissen wird und dann der ganzen Kramm mit Mehl in die Menge faellt). Ich hatte die Ehre diesen Korb hochzuheben und aufzureissen und bin dabei auf Grund der wilden Menge vom Stuhl gefallen. Aber nix passiert :D

Seit einer Woche steht fest, wann die Winterferien beginnen. Vorher gab es zwei unterschiedliche Termine, weil die Regierungen sich nicht so ganz einig waren. Am Montag geht es dann los nach Samaipata, zirka 3 Stunden im Bulli entfernt von hier. Ich fahren mit einenm Erzieher und dem anderen Ansgar ungefaehr 10 Tage dorthin. Es soll anscheinend wieder recht in der Pampa liegen und angeblich auch ohne Strom. Mal seh´n. Dies Mal fahre ich bei den Groesseren mit, es sollen anscheinend 25 Jungs sein, aber das weiss natuerlich keiner so genau… Kann auch sein, dass die Ferien aufgrund von Kaelte noch laenger dauern koennen. Aber wie gesagt, es weiss keiner! Ich bin aber schon mal gespannt wie es laeuft. Morgen werde ich Material fuer Spiele und Aktivitaeten kaufen gehen.

Vergangene Woche haben wir noch Besuch von Judith aus Asuncion aus Paraguay (auch von Don Bosco Volunteers) bekommen. Sie musste wegen ihrem Visum das Land verlassen und hat dan bei uns vorbeigeschaut. War echt cool sich schon mal wieder mit anderen austauschen zu koennen. Sie hat dabei auch unser Projekt kennengelernt.

Am Sonntag Abend sie wir, ein Italiener, sie und ich, nach Trinidad aufgebrochen. Nach einer fast 10-stuendigen Nachtfahrt kamen wir dort an. Hier beginnt schon ein wenig das Amazonasflachland. Wir haben eine kleine Bootstour unternommen und konnten dabei einige Schildkroeten, Flussdelphine und einige Voegel sehen. Haben leider nur ein Krokodil zu Gesicht bekommen. Da es dort leider nicht viel mehr zu sehen gab, haben wir uns gleich am naechsten Abend wieder in den Bus gesetzt um zurueckzufahren.

Von der WM bekomme ich eher weniger mit. Ich habe zwar einen grossen WM-Plan fuer meine Gruppe erstellt und wir machen ein Wetttippen, aber von den Spielen kriegen wir eher kaum etwas mit und jetzt im Lager wahrscheinlich noch weniger. Aber zum Finale sind wir wieder in der Stadt (hoffe ich ja mal). Dann muesste nur noch Deutschland so weit kommen…

So bis denne (bleiben nun nur noch genau zwei Monate – ich habe schon das Gefuehl, dass die Zeit so wegrennt!)

Ansgar

Moin moin!

Nun bleiben mir nicht einmal mehr drei Monate bis zu meinen Rueckflug. Der letzte Monat ist wie im Fluge vergangen.  Mir geht es immer noch super, bin noch von grossen Krankheiten verschont geblieben.

Heute, Fronleichnam, ist hier Feiertag, alle haben schulfrei. Am Nachmittag gehen wir mit den aelteren Gruppen aus dem Hogar in das Fussballstadion, weil dort eine riesige Messe mit allen Priestern der Stadt und dem Kardinal stattfindet. Ich bin schon gespannt, …

Der Marienmonat ist hier nun beendet. Am Montag den 24. Mai ist die Schule ausgefallen, da es am Morgen eine riesige Festmesse zu ehren der Gottesmutter in unserer Turnhalle gab. Danach wurden, wie es hier schon Tradition ist, etliche Taenze vorgefuehrt. Letzten Donnerstag danach war Muttertag und am Freitag gab es einen Ausflug mit 100 Jungs aus dem Heim zu einer Baumpflanz-Aktion. Jeder Junge musste ein Baeumchen setzen. Dafuer mussten wir 2 einhalb Stunden hin und dann noch mal die Zeit wieder zurueckfahren. Zum Trost durften alle unterwegs eine Mandarinenplantage stuermen. Jeder hatte danach mindestens eine Einkaufstuete voller Fruechte. So viele und so saftige Mandarinen habe ich auch noch nicht an einem Tag gegessen.

Samstag Morgen danach hiess es um halb 3 morgens aufstehen. Alle, bis auf die Kleinsten, haben sich zu Fuss auf den Weg zum Wallfahrtsort Cotoca gemacht. Quer durch die Stadt ging der vierstuendige Fussmarsch noch im halb Dunkeln. Nach einer Messe gingen wir in einen kleinen Freizeitpark mit Schwimmbad. Nach dem Verzehr des hergebrachten Mittagessen (natuerlich Reis mit irgendwas) ging es im Bus wieder zurueck. Unterwegs schliefen fast alle ein.

Gestern gaben die Lehrer noch ein besonderes Mittagessen zum Tag des Meisters (damit sich hier auch Erzeiher und Lehrer inbegriffen) aus. Sprich dafuer ist dann morgen auch noch schulfrei, und Samstag steht noch eine Buchmesse auf dem Programm, …

Bislang kann ich sogar noch alle Termine im Kopf behalten. Ende Juni machen wir uns wieder in ein Lager auf, wobei noch nicht feststeht, wann die Ferien beginnen. Das ist immer so eine Sache mit den Plaungen der ganzen Aktionen. Man kann planen wie man will, das kommt doch eh immer alles anders!

Nun habe ich die Gruppe auch mehr oder weniger voll im Griff und ich kann sogar schon kontrollieren, ob alle 20 Jungs ihre eingeteilenten Aufgaben erledigen. Sie druecken sich immer gerne vor ihren Aufgaben.

Morgen werde ich wahrscheinlich ein erstes kleines Treffen einer Messdienergruppe organisieren. Wollte schon vor laengerem ein Zusammentreffen organisieren, aber wie gesagt, die Planungen hier sind nicht sehr leicht zu machen.

So langsam kommen nun auch schon die ersten Gedanken an die Rueckkehr. So viel Zeit bleibt ja nun nicht mehr uebrig. Jetzt muss man alles richtig geniessen!

Nun will ich dann mal wieder,

bis dann Ansgar :D

3.05.2010

Erster Mai

Hallo allerseits,

nachdem ich nun schon seit laengerer Zeit nichts mehr von mir hoeren lassen hab. Will ich dies doch nun erst mal nachholen:

Nun stehen nicht einmal mehr vier Monate an bis zu meinem Rueckflug. Wo die Zeit bleibt, fragt lieber nicht! Weiss nun nicht wo ich anfange …

Erster Mai: Das super Wetter hier mit 30 Grad setzt natuerlich fort. So sind wir am Samstag Morgen mit allen Jungs aus dem Heim in einen Stadtpark gegangen und haben dann das Chaosspiel, wie man es auch aus dem Messdienerzeltlager in Lastrup kennt, gespielt. Das mit so vielen Leuten wirklich dann ein Chaos geben wuerde, haette ich mir denken koennen! Ehrgeizige Jungs, die nur auf den Gewinn des Spiels aus waren, fingen an die versteckten Nummer einzustecken.

Das Chaos war perfekt - Nummern fehlen. Irgendwie ist das Spiel nach gut zwei Stunden doch noch zu Ende gegangen. :-D

Die anderen Erzieher haben waehrendessen das Gegrillte vorbereitet. Am Nachmittag ging es fuer das Schwimmbad zurueck. Da die letzte Woche fuer die Wetterverhaeltnisse hier verdammt kuehl war (18-22 Grad), war das Wasser dementsprechend recht kuehl. Es traten nur wenige ein und das Bad blieb leer. Obwohl es nach meinem Empfinden und deutschen Verhaeltnissen noch recht ok war.

Am Freitag Abend davor gab es fuer alle Erzieher und Mitarbeiter aus dem ganzen Projekt Don Bosco eingemeinsames Abendessen in der Turnhalle. Mit kleinen Kompetenz-Spielchen wurde die Stimmung aufgeheizt. Bei einer Verlosung durch den Pater gab es neben einem Schwung Rosenkraenzen und Marienstatuen auch sonstigen Kram zu gewinnen. Ich hatte das Glueck fuer eine neue Flasche Perfuem. :-D

Vor zwei Wochen habe ich noch mal einen kleineren Ausflug in die Chiquitania  in den Osten von Santa Cruz gemacht. Hier gibt es wunderschoene Holzkirchen, die durch ehemalige Jesuitenmissionen entstanden sind. Aus einer 4 Stunden Anfahrt wurde eine 7-stuendige. Zwischendurch gab es auch noch eine Reifenpanne.

Die Tage waren sehr schoen zum entspannen, weil ich kleinere Wasserfaelle mitten in der Pampa und eine schoene Landschaft genossen hab.

Die alltaeglich Arbeit laeuft hier so weiter. Am Nachmittag mit meiner Gruppe bin ich bei den Hausaufgaben dabei. Da nun der Marienmonat beginnt, wird jeden Abend der Rosenkranz gebetet. Sehr vorbildlich gibt es meistens jeden Abend eine wirkliche Ruhe waehrendessen und das bei so vielen Jungs.

Besonders viel Spass macht am Morgen der Nachhilfeunterricht in Mathe. Ich kann kleineren Jungs das Malrechnen und die Division beibringen. Eine besondere Erfahrung, wenn man feststellt, dass sie auch Fortschritte machen.

Nun will ich nun aber mal wieder los.

Bis denne Ansgar :-D

Guten Tag,

nun will ich mal wieder ein paar Neuigkeiten von hier hoeren lassen: am 1. Maerz sind hier in Santa Cruz die Reliquien des Heiligen Don Bosco eingetroffen. Am Vorabend ist die Urne am Flughafen (mit einigen Stunden Verspaetung) aus Brasilien gelandet. Zum 150-jaehrigen Bestehen der Ordensgemeinschaft und zum bevorstehenden 200. Geburtstag Don Boscos reist die Urne nun um die ganze Welt.

Die Woche davor: die Patres unansprechbar in den Planungen vertieft und aufgeregt auf den Tag des Jahres. Wir, die Erzieher und alle Freiwilligen, sind zu Vorbereitungstreffen gegangen und die Jungs haben die Lieder einstudiert und ihr “Versprechen”, eine Verpflichtung gegenueber Don Bosco sich zu bessern, gebastelt.

Am Morgen gab es eine Messe in der Kathedrale “San Lorenzo” mit der aufgestellten Urne. Anwesend waren neben dem Kardinal auch weitere Bischoefe aus den anderen Diozoesen. Danach ging es weiter zu uns in das Heim, wo sich schon alle Kinder und Jugendliche zum Empfang aufgestellt haben.  Die Urne wurde in einem Spezialwagen transportiert und hat mich dann auf dem Weg im Minibus
vom Stadtzentrum zum Hogar ueberholt.  Ich kam zum Glueck noch rechtzeitig an.

Danach konnten alle Anwesenden an der Urne vorbeipassieren und ihr Versprechen ablegen.  Mit einer grossen Prozession ging es mit Musik und Gesang zur Sporthalle, wo der Gottesdienst anlaesslich des Besuches Don Bosco in “seinem Haus” zelebriert wurde. So voll habe ich die Halle in den vorherigen Messen noch nicht erlebt. Alle waren dabei: aus den anderen Heimen, aus dem Stadtviertel und natuerlich alle Schueler des Bildungseinrichtungen.

Zur Messe sind natuerlich auch saemtliche Salesianer gekommen, so war auch der Bischof aus Cochabamba dabei. Auf dem Foto sieht man die zirka zwei Meter lange Urne des Hl. Don Bosco.

Im Anschluss gab es noch ein paar Musikeinlagen und Taenze und um Punkt 4 Uhr musste sich auch schon wieder weiter – die Verspaetung aufholen.

So eine Euphorie habe ich hier noch nie gehabt.

:D

Und nun geht es schon in die Karwoche. Die Zeit verfliegt wie im Fluge.

Bis zum naechsten!

20.02.2010

Halbzeit

Buenas tardes!

Diese kommende Woche werde ich schon 6 Monate hier sein – sprich: die 2. Halbzeit beginnt!

Seit ein paar Wochen bin ich nur in der Gruppe Miguel Rua, den Sechstklaesslern des Hogar Don Bosco eingeteilt. Die 25 Jungs der Gruppe gehen vormittags zum Colegio, sodass sie, wenn ich den ganzen Nachmittag arbeite, immer da sind. Sie haben immer einen ganzen Schwung Hausaufgaben, meist in Mathe, auf. Oftmals erklaeren die Lehrer schlecht und man muss nochmal die Regeln erlaeutern. Am liebsten waere es ihnen aber, wenn ich alle Aufgaben machen wuerde. :D

Sie sind schon ein ganzes Stueck groesser und kennen die Regeln, aber auch schon recht faul und koennen auch frech werden. Ich muss aber sagen, dass mir die Gruppe sehr gefaellt. Ist ne coole Truppe.

Nach ihren Aufgaben steht immer Fussball, Basketball oder Gesellschaftspiele an. Vorm Einschlafen duerfen bei Ihnen auch keine Gute-Nacht-Geschichten fehlen, darauf fahren sie genauso ab, wie die Kleinen. Flehen schon fast nach Erzaehlungen. :D

Karneval ist hier auch vorueber – zum Glueck. War schon “gefaehrlich” auf der Strasse. Aus jeder Ecke drohten Wasserbomben und -pistolen. Wenn man Pecht hat, kann man auch Farben abkriegen – oder Urin (habe ich mir sagen lassen). Bis auf ein mit Farben versautes T-Shirt bin ich noch glimpflich davon gekommen.

In den Strassen maschierten die Cholitas mit  ihre traditionelle Taenzen.

Am 1. Maerz kommen die Reliquien des Heiligen Don Bosco hier nach Santa Cruz. Diese reisen anlaesslich des 150-jaehrigen Bestehens der Ordensgemeinschaft der Salesianer bis 2015 durch die gesamte Welt. Es steht ein Zusammentreffen der Heim wahrscheinlich an! Aber ich werde mich dann die naechsten Wochen wieder melden.

Mir geht sonst bestens! Heut an meinem freien Tag bin ich noch in ein mennonitisches Dorf gefahren. Die Mennoniten sind eine Art evangelische Freikirche. Sie leben abgeschottet von der bolivianischen Gesellschaft ausserhalb in ihren Siedlungen. Auf der Strasse kann man sie anhand ihrer traditionellen Kleidung erkennen.  Fast alle sind Bauern und fuehren ein Leben wie vor 80 Jahren mit Kutschen…

Bis zum naechsten Mal :D

15.01.2010

im neuen Jahr

Guten Morgen im neuen Jahr,

ich konnte mich im Urlaub auf der Reise nach Cochabamba und La Paz ein wenig erholen und neue Kraft sammeln. Obwohl diese Woche eigentlich etwas langweilig verlief. Der Hogar soll sich heut Nachmittag wieder fuellen – sprich es sollen alle aus den Ferien bei ihren Verwandten zurueckkommen. Ausserdem sollen sich die Neulinge blicken lassen. Viele der Juengsten kommen aus dem Hogar Fatima (Heim fuer Neugeborene und Kinder bis zum Alter von 6 Jahren) gleich nebenan. Eine etwas langweilige Woche liegt hinter uns mit viel Fernsehen und einfach nur Fussballspielen und nix anderes.

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Auf meiner Reise war ich mit einer deutschen Mitvolutaerin unterwegs. Zu Beginn ging es nach Cochabamba, wo wir zur groessten Christusstatue der Welt aufgestiegen sind.

 

 

 

 

 

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Im weiteren Verlauf haben wir die Metropole La Paz auf einer Hoehe von 3600 Metern erobern koennen :D . Sicht von El Alto auf die Millionenstadt war ein beeindruckendes Erlebnis.

Natuerlich stand auch der Titikakasee und der bekannteste Wallfahrtsort Boliviens Copacabana auf dem Programm. Hier wimmelte es jedoch nur so von Touristen. In den Hoehen mussten wir jedoch auch feststellen, dass einem Ruckzuck die Puste wegbleibt.

Die kommende Woche geht es nun ins Zwischenseminar direkt hier in Santa Cruz, um die erste Auswertung von unserem Aufenthalt vorzunehmen. Und danach, so hoffe ich, koennen wir nun in diesem Jahr bei geregelten Verhaeltnissen, denn die neuen Gruppen sind noch nicht geregelt, durchstarten. :D

Bis dahin alles Gute Ansgar

Frohe und gesegnete Weihnachten!

:-D

Das Zeltlager haben wir ja bestens ueberstanden! Besuch im Schwimmbad, am Fluss, und und und. Haette ich gar nicht erwartet, dass wir die 18 Tage so schnell rumkriegen!

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Natuerlich auch Lagerolympiaden und weitere Spiele aus dem Lastruper Messdienerzeltlager. War aber auch sehr anstrengend die 30 kleineren Kinder tagtaeglich in Schach zu halten.

Jetzt zum Fest: Am 24. nachmittags haben wir uns im Schwimmbad des Projektes amuesiert, bevor es am  Heiligabend um 8 Uhr in die Messe ging. Nach dem Abendessen (ausnahmsweise mal Schwein und nicht Huehnchen) ging es nach ein bisschen Musik, Tanz und Spass um kurz vor 12 fuer die Jungs ins Bett. Auf dem Rueckweg zu unserem Haus wurden wir dann nachts von einem Feuerwerk am Himmel wie an Silvester ueberrascht. Und ruhig blieb die Nacht naturlich auch nicht.

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Die Krippe im Hogar Don Bosco (mit vielen buten Lichterketten und Musik).

 

 

 

 

 

Gestern gab es nach der Weihnachtsmesse am Morgen ein Mittagessen fuer alle Kinder aus dem Projekt der Salesianer aus Santa Cruz – sprich aus den verschiedenen Einrichtungen kamen alle her – und wir haben zusammen gespeist. Danach stand wieder bei Sonnenschein und 25 Grad Schwimmbad auf dem Programm – eine sehr interessante Erfahrung zu Weihnachten.

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Nun stehen ein paar entspannte freie Tage an, in der es wahrscheinich auf Reise geht.

Bis dahin!

Ansgar :D

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