“Unnützes Wissen”

„Unnützes Wissen“ aus meinem Leben in Sambia:

1.       Auf einem Markt habe ich mit einem Händler meine Paar Socken gegen einen Brieföffner und ein Armband getauscht.

2.       Ich wohne direkt neben einem Maisfeld.

3.       In einem Minibus (10 Plätze) können 20 Menschen mitfahren.

4.       Die Sambier haben Rhythmus im Blut – es kann einfach jeder tanzen.

5.       Ein Glas Nutella (250g) kostet umgerechnet 5€.

6.       Die afrikanischen Märkte sind immer wieder ein Erlebnis wert.

7.       Von  Montag bis Freitag betet man in CoH um 17Uhr den Rosenkranz.

8.       Der Arbeitstag beginnt  mit dem Sonnenaufgang um 5 Uhr morgens.

9.       Nshima/ Maisbrei isst man wie Brot – morgens, mittags und abends.

10.   Ja, man kann Grashüpfer, riesen Ameisen und andere Insekten grillen und essen.

11.   Am Sonntag stehe ich um 6 Uhr auf, um die Messe der Franziskaner zu besuchen.

12.   In Sambia gibt es 72 Sprachen.

13.   Die Menschen strahlen Offenheit, Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit aus.

14.   Ich unterrichte 37 Schüler auf 15m².

15.   In Sambia verbrennt man den Müll.

16.   Eine Wassermelone kostet umgerechnet 1, 70 €.

17.   Wenn man in Sambia eine Oder-Frage stellt, antworten viele mit „Ja“.

18.   Sambische Busfahrer können nicht diskutieren;  beim Verhandeln  über den Fahrpreis wird die Diskussion meistens mitten im Satz beendet.

19.   Während einer Busfahrt kann man nette Gespräche mit fremden Leuten führen.

20.   In „City of Hope“ wird um 18 Uhr das Tor zugeschlossen und um 21 Uhr werden die vier Hunde herausgelassen.

21.   Sowohl Lehrer als auch Schüler nehmen den Regen als Ausrede, um nicht in den Unterricht zu gehen.

22.   Im Durchschnitt sprechen die Sambier 3 Sprachen.

23.   Viele Schüler aus der 8. Klasse beherrschen nicht das „kleine 1×1“, wissen aber ganz genau wie man ein Hühnchen rupft.

24.   Etwas abzulehnen ist in Sambia recht unhöflich.

25.   „Du bist fett geworden!“, ist ein nettes Kompliment.

26.   In Sambia gibt es keine Bushaltestellen.

27.   In jedem öffentlichen Gebäude hängt ein Portrait vom sambischen Präsidenten.

28.   Das erste Wort, das man zuhören bekommt, sobald man in der Stadt aus dem Minibus aussteigt, ist „Taxi?“.

29.   Eine weiße Frau in den Augen eines schwarzen Mannes: reich, hübsch und dick.

30.   In Sambia spricht man ungern über das Alter.

31.   Chitenges/Wickelröcke trägt man wie Jogginghosen.

32.   In Sambia gibt es keine Adressen und somit auch keine Briefkästen.

33.   Auf die Aussage „Hello“  antworten viele mit „Fine“.

34.   Nach einem Witz gibt man sich einen Handschlag.

35.    Keiner errät mein Alter.

36.    „How are you?“ ist eine Begrüßung und bezieht sich auf den Gesundheitszustand.

37.   Salamander, Spinnen, Ameisen und Termiten sind unsere Mitbewohner.

38.   Ich darf mich als „Zweiter Coach der Fußball-Mädchen-Mannschaft der Open Community School von City of Hope“ bezeichnen.

39.   Unser Aufenthaltsraum heißt “Mornese“.

40.   Wir kaufen unser Fleisch bei einem deutschen (!) Metzger.

41.   Eine Banane kostet umgerechnet 8cent.

42.   Mit dem Hintern zu wackeln („Ass-shaking“) ist nicht anzüglich, sondern die traditionelle Tanzgewohnheit.

43.   Schwangere Frauen essen gegen ihren Appetit Kalksteine.

44.   Aus Höflichkeit knicksen Mädchen bei einer Begrüßung.

45.   Es regnet während des Jahres nur in der Regenzeit, von November bis April. Manchmal kann es sogar eine Woche lang durchregnen.

46.   Teilweise verwechseln Schüler aus der 4. Klasse die Zahlen 1-9.

47.   In Afrika kann man nicht pünktlich sein, weil man nichts einplanen kann  – und man kann ebenso nichts planen, weil man nicht pünktlich ist (Teufelskreis).

48.   In Sambia isst man nur mit der rechten Hand.

49.   Der afrikanische Himmel ist traumhaft.

50.   In „City of Hope“ sind wir derzeit 12 Volontäre (Belgien, Österreich, Polen, England, Italien, Irland, USA, DEUTSCHLAND).

51.   Wenn es regnet – dann richtig. City of Hope steht anschließend „unter Wasser und in Matsch“.

52.   Der beste Schüler vom letzten Abschlussjahrgang ist jeden Tag 10 km zur Schule gelaufen.

53.   Die Sambier entschuldigen sich dafür, wenn einem selbst eine Ungeschicktheit passiert.

54.   Nicht alle Straßen sind gepflastert und Bürgersteige sind meist nicht vorhanden.

55.   Die Bananen sind kleiner, fester und süßer.

56.   In City of Hope werden (u.a.) Mais, Tomaten, Kohl, Zwiebeln, Kräuter, Avocados, Kraut, Bananen, Mangos, Papaya, Salat, Kartoffeln, Zitronen und Orangen angebaut.

57.   Gottesdienste werden mit Gesang und viel Tanz gefeiert.

58.   Ende September hatten wir 11 Tage lang kein fließend Wasser in unserer Wohnung.

59.   Es gibt nur eine Autobahn in Sambia – von Kitwe nach Ndola.

60.   Eine DVD (illegal) mit 25 Filmen kostet umgerechnet 2€.

61.   Im Laufe meines Volontariats war ich schon 2x im sambischen Fernsehen und 1x in der sambischen Zeitung.

62.   Schüler knien sich oft aus Höflichkeit und Respekt nieder, wenn sie mit einem Lehrer reden.

63.   Viele Sambier  glauben an Magie, Vertreibung von Dämonen und Hexerei.

64.   „Mirriam“ ist mein Name, wenn mich ein Fremder danach fragt.

65.   Trampen ist sehr viel einfacher als in Deutschland.

66.   Ein Minibus fährt erst los, wenn er voll besetzt ist; so kann man schon mal 45 Minuten im Bus warten.

67.   Ich koche mein Trinkwasser ab.

68.   Die Schüler aus der 8. und 9. Stufe tragen Uniformen.

69.   Sambische Frauen tragen meistens Röcke.

70.   Die Minibusse sind blau-weiß.

71.   Jeder Polizist ist mit einem Maschinengewehr bewaffnet.

72.   In Supermärkten wird einem der Einkauf in Tüten eingepackt – was ein Service.

73.   In Sambia gibt es 2 große Handyanbieter: Airtel und MTN.

74.   Das Passieren von Straßen ist oft gefährlich, da man nicht nur von Autos sondern auch von verlängerten Schubkarren überfahren werden kann.

75.   Sambische Frauen rasieren nicht ihr Beine, aber ihre Arme.

76.   Der Verkäufer eines Straßenstandes sieht in uns die Ähnlichkeit mit einer  sambischen Boxerin: Esther Phiri.

77.   Kosenamen von afrikanischen Männern für eine weiße Frau: „My size, my wife, sweetheart, sister, baby, mummie“.

78.   Kaum eine sambische Frau hat echte Haare. Sie  tragen Perücken oder lassen sich unechte Haare einflechten.

79.   Eine ältere sambische Frau wird mit „Amai/Mummie“ angesprochen – aus Höflichkeit.

80.   Das Angebot eines Händlers sollte man immer auf die Hälter herunterhandeln, um den eigentlichen Wert zu erlangen.

81.   Eine sambische Lady setzt sich niemals in den Schneidersitz.

82.   Das Zucken mit den Augenbraun bedeutet „Ja.“

83.   In Sambia ist es durchaus erlaubt, dass Männer Händchen halten – rein freundschaftlich versteht sich.

84.   Spirituosen erhält man in 250ml Tüten für umgerechnet 8cent.

85.   Der kleinste Schein beträgt 50 ZKw (Zambian Kwacha) und ist umgerechnet 0,8cent wert.

86.   Die Handbewegung für „Auf Wiedersehen“ in Deutschland entspricht dem Handzeichen für  „Komm her!“  in Sambia.

87.   Obwohl Sambia mitten in Zentralafrika liegt und weit entfernt von jeglicher Küste, ist es hier in Lusaka sehr windig.

88.   Die Intimsphäre eines Afrikaners ist deutlich geringer als in Europa.

89.   Bananen werden auf dem Kopf einer Frau und Babies werden in “Chitenges“ auf dem Rücken einer Frau transportiert.

90.   Auf einem afrikanischen Markt kann man sich leicht verirren – wie in einem Labyrinth.

91.   Im Busgeschäft arbeiten nur Männer.

92.   Laut vor sich hin singen ist keine Belästigung.

93.   In Lusaka gibt es mehr inoffizielle und private Taxis als offizielle.

94.    Der Schultag startet für die Lehrer mit einem „Morning Talk“ (Inspiration für den Tag).

95.   Schüler, die mehr als eine halbe Stunde zu spät zum Unterricht erscheinen, werden wieder nach Hause geschickt.

96.   „Sich auf den Boden knien“ ist u.a. eine Bestrafung in der Schule.

97.   Schüler, die zu den Examen nicht in vollständiger Schuluniform erscheinen, dürfen nicht mitschreiben.

98.   Gegenstände, die transportiert werden müssen, trägt man auf dem Kopf; selten unter dem Arm.

99.   Den Lehrern ist es nicht erlaubt, in Flip Flops zu unterrichten.

100.  Sambier verstehen unsere Ironie nicht.

101.  Statt anzuklopfen, sagen die Sambier „Odi, Odi?!“, wenn sie den Raum betreten.

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“Was ist 5×8?” – “27?”

Jaja, das “kleine 1×1”. Sowohl in der Schule als auch in meiner „Study time“ (Förderunterricht) im GART (Waisenhaus) konnte ich feststellen, dass sehr viele Schüler Probleme in Mathe haben. Die Grundkenntnisse wie einfache Multiplikationen, Brüche oder auch Rechenregeln beherrschen sie nicht, sogar nicht Oberstufenschüler. Mir ist auch aufgefallen, dass die Kinder und Jugendlichen kein „Verständnis für die Zahlen“ haben: wenn man 12×10 rechnet werden Strichlisten geführt oder mit Händen und Füßen gerechnet.

Ich habe mir es als Ziel gesetzt, den Mädchen aus meiner Förderunterricht im Waisenhaus, die derzeit in Klasse 7 bzw. 8 sind, das „1×1“ bis nächstes Jahr beizubringen. Drückt mir die Daumen, Toi Toi Toi!

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„Elias, take care. That‘s dangerous! “

Diesen Satz sagte ich letzten Sonntag zu einem unserer Nachbarskinder. Der 4-jährige Elias lief mit einem scharfen Küchenmesser in seiner Hand durch unseren Vorgarten und spielte. Ob es den Eltern nicht aufgefallen ist, dass ihr Sohn nichts anderes zum Spielen gefunden hatte? Mir ist aber auch bewusst, dass die Mentalität und die Erziehung nicht mit der europäischen zu vergleichen ist. Es scheint ganz natürlich, dass die afrikanischen Kinder viel selbstständiger, jedoch auch häufig auf sich allein gestellt, aufwachsen.

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„I’m asking for a pencil! “

Diese Frage höre ich des Öfteren während des Unterrichtens in der Open Community School (OCS) von „City of Hope“. Da ich seit guten zwei Monaten das Fach Mathematik in einer 2. Klasse unterrichte, werde ich so mit der Situation in der Schule konfrontiert. Einerseits ist es traurig zu sehen, dass manche Kinder keinen Bleistift oder einen Kugelschreiber besitzen, um während des Unterrichts mitzuschreiben. Gespitzt wird grundsätzlich auch mit einer Rasierklinge und ein Radiergummi reicht für eine Klasse. Leider fehlt auch das Geld, um für jeden Schüler Kopien anzufertigen oder auch Schulbücher zu kaufen. Stattdessen müssen die Schüler während des Unterrichtes ausschließlich von der Tafel abschreiben, um den geforderten Lernstoff zu verarbeiten. Zeit für intensive Diskussionen, Gruppenarbeiten o.ä. reicht nicht aus. Doch andererseits ist es auch schön zu sehen, dass die Schüler trotzdem viel Spaß am Lernen haben und ihr bestes geben. Mir bereitet die Arbeit als Lehrerin sehr viel Freude und ich habe auch etwas dazugelernt: Auch wenn man wenig Möglichkeiten und Materialien zu Verfügung hat, man kann den Schülern trotzdem etwas beibringen und etwas erreichen.

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Ja, ich lebe noch! :)

…und so melde ich mich nach knappen 3 Monaten auch mal wieder auf meinem Blog. Die Zeit, die ich schon in „City of Hope“ (CoH) verbracht habe, vergeht wie im Fluge. (Fast) jeder Tag unterscheidet sich noch vom nächsten und ich erlebe viele neue Ereignisse und lerne die Lebens- und Arbeitsweise der Afrikaner kennen.

Ich kann Euch jetzt schon sagen, dass Sambia ein tolles Land ist. Die Menschen, die freundliche Umgangsweise mit anderen und die Lebensart faszinieren mich sehr und deshalb fühle ich mich wirklich wohl hier.

Seit vorgestern  haben die Mädchen aus dem Waisenhaus (GART) einen Monat Schulferien. Das heißt dann auch für uns Volontäre, dass wir uns freie Zeit nehmen können. 3 weitere Volontäre und ich haben vor, eine kleine Rundreise durch Sambia zu machen und einige Don-Bosco-Projekte zu besuchen. Ich bin schon sehr gespannt und freue mich, das Land zu erkunden.
Ich hoffe nur, dass uns die Regenzeit keinen Strich durch die Rechnung machen wird und wir problemlos die Straßen passieren können. Zu der Rundreise werde ich euch dann Ende des Monats genaueres berichten.

(Mit den folgenden Passagen will ich euch einige Eindrücke und Erlebnisse aus meinem Leben und meiner Arbeit in CoH schildern.)

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„Eine Busfahrt: die ist lustig, eine Busfahrt: die ist schön“

Das Busfahren hier in Sambia unterscheidet sich sehr zu dem in Deutschland. Erstens, es gibt keine Bushaltestellen (…wenn man in New York ein Taxi ruft, dann geht man ja auch nicht extra zu einer Taxistation). Wenn einem also ein Bus entgegen kommt, winkt man dem Fahrer zu, dieser hupt noch einmal und dann hält der Kleinbus auch schon an. Zweitens ist der Bus überfüllt: Normalerweise würden in dem Kleinbus 9 Leute Platz finden, doch in Sambia passen locker 20 hinein! So kann es schon einmal kuschelig werden, doch das stört nicht: die Leute sind total freundlich und unterhalten sich mit einem, außerdem lauscht man der sambischen Musik, die durch das Radio ertönt.

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„Who let the dogs out!? “

Der Watchman war es. Um halb 10 werden hier im Projekt die Hunde (Straßenköter) raus gelassen, sie bellen dann die ganze Nacht durch und passen auf, dass keine Einbrecher etc. ins Gelände von „City of Hope“ gelangen. Für Kerstin, die anderen 6 Volunteers und mich heißt das im Umkehrschluss, dass wir spätestens um halb 10 in unseren Wohnungen sein müssen. Doch leider waren Kerstin und ich am dritten Abend zwei Minuten zu spät dran. Wir haben anfangs noch gedacht, dass wir Zeit hätten (in Afrika ist man eher später dran als zu früh^^), doch leider war man dieses Mal pünktlich und es standen auf einmal drei bellende Straßenköter vor uns. Wir hatten solche Angst und waren wirklich schockiert. Ich wusste im ersten Moment gar nicht wie ich mich verhalten sollte, ich dachte nur, dass wir gleich zerfleischt werden. Kerstin rief hingegen: „Help us, help us“. Wir hatten Glück: Uns kam ein Farmer vom Projekt entgegen, er verscheuchte die Hunde und brachte uns dann heile zu unserer Wohnung …was ein Abenteuer!!!

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The First Days

Es sind schon nun 12 Tage vergangen, die Kerstin und ich in “City of Hope” (CoH) verbringen. Eine Woche voller Eindrücke und aufregender Erlebnisse. Leider komme ich jetzt erst dazu, ein wenig ausführlicher über meine Arbeit und mein neues Leben hier in Lusaka zu berichten. Die Tage sind lang und anstrengend, im Moment gibt es viel zu erledigen und zu organisieren. Daher bleibt kaum Zeit, sich um den Blog zu kümmern.

Aber naja, hier kommt mein erster Artikel aus Lusaka:

In den 12 Tagen ist schon einiges passiert. Ich lernte viele neue Leute kennen, bisher waren alle sehr nett, offen und freundlich. Dies macht uns den Einstieg natürlich leichter. Außerdem konnte ich schon einige Wörter auf Nyanja (die Sprache, die man hier außer Englisch noch spricht) lernen und so ist auch der Einstieg in eine Konversation, ob mit den Mädchen aus dem Waisenhaus oder mit der Kassiererin im Supermarkt, gesichert. Allgemein merkt man, dass die Menschen eine gewisse Lebensfreude und Zufriedenheit ausstrahlen, die mir in Deutschland noch nie so stark aufgefallen ist.

Die Don-Bosco-Schwestern begrüßten uns auch herzlich und hießen uns in Sambia und CoH willkommen. Sie sind ebenso sehr freundlich und stehen uns bei Fragen und Problemen gerne zur Seite.

In den ersten Tagen hatten Kerstin und ich erst einmal die Möglichkeit, das ganze Projekt besser kennen zu lernen und in einige Aufgabenfelder hinein zu schnuppern. So schauten wir uns einige Unterrichtsstunden in der Schule und im Ausbildungszentrum an und verbrachten einige Zeit im Waisenhaus der Mädchen.

Nach der Woche erstellten wir dann unseren eigenen „Timetable“, so werde ich in Zukunft mit Kerstin beispielsweise Musikunterricht sowohl in der Schule als auch im Waisenhaus unterrichten, um den Kinder und Jugendlichen das Notenlesen etc. beizubringen. Ebenso unterstütze ich die älteren Jugendlichen in ihrer „Studytime“, d.h. ich  helfe ihnen bei ihren täglichen Hausaufgaben und erkläre ihnen auch nochmal grundlegende Dinge beispielsweise in Mathe oder Chemie.

In der Schule werden weiterhin jeden Freitag Clubs/Arbeitsgemeinschaften angeboten. Da die zurzeit größtenteils nur auf dem Papier existierten, werde ich wahrscheinlich einen Kunstgruppe eröffnen, um kreative Dinge zu gestalten und zu basteln.

Ich hoffe, dass bald der Alltag für mich einkehrt und ich mich so voll und ganz mit meiner Arbeit beschäftigen kann. Ich bin schon sehr gespannt und freue mich auf mein Jahr in „City of Hope“.

Bis bald, liebe Grüße aus dem sonnigen und windigen Lusaka.

Berit

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Morgen gehts los!

Hallo liebe Leser. Ich melde mich nochmal kurz auf meinem Blog bevor dann morgen die große Reise in Richtung Süden losgehen kann. Dann bin ich ca. 7500km von meiner Heimat entfernt. Kerstin und ich werden 12km südlich von der Hauptstadt Lusaka (Sambia) in dem Projekt “City of Hope” wohnen und arbeiten.

Natürlich bin ich aufgeregt und natürlich habe ich auch ein wenig Angst. Aber das gehört auch dazu, denke ich! :) “Wird der Flug glatt laufen und vor allem: kommen wir sicher durch die Kontrollen (mein Koffer wiegt jetzt schon 23 kg und es ist noch nicht alles eingepackt^^)? Wie werden die ersten Eindrücke sein? Wie wird die Begrüßung und wie sind die Schwestern? Wie werden wir wohnen? …” Das sind einige Fragen, die mir in diesen Tagen durch den Kopf gehen. Ich bin schon gespannt und freue mich auf die ganzen Antworten.

Morgen um 17.15 geht unser Flug. Wir fliegen zuerst von Frankfurt nach London und dann weiter nach Lusaka. Am 9. September landen wir dann um 6.20 in der früh.

Ich werde mich melden, wenn wir angekommen sind.

Bis bald und liebe Grüße :)

Berit

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Hallo Welt!

     Auf gehts, ab gehts… nach Sambia       

 

Am 8. September ist es endlich soweit.

Kerstin (eine weitere Volontärein von DonBosco) und ich machen uns auf den Weg nach Lusaka/Sambia, um dort in dem Projekt “City of Hope” die Don-Bosco-Schwestern bei ihrer Arbeit zu unterstützen.

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