Don Bosco

“Damit das Leben junger Menschen gelingt”

„Das Gute im jungen Menschen erkennen und an diesem positiven Kern  mit Erziehung und Bildung ansetzen“, so kann man die Präventiv-Pädagogik Don Boscos in einem Satz zusammenfassen.

1846 begründet Don Bosco in Turin sein heute weltumspannendes Jugendwerk mit engagierter Freiwilligenarbeit weltweit.

In Schule und Familie herrschen im 19. Jahrhundert strengster Drill, Prügelstrafen und absoluter Gehorsam. Die Übertretung von Regeln und Gesetzen wird oft hart bestraft. Dagegen setzt Don Bosco seine  „Pädagogik der Vorsorge“.

Don Boscos Antwort auf die Jugendprobleme seiner Zeit ist eine vorsorgende Pädagogik mit ganzheitlicher Ausrichtung. Er setzt auf schulische Bildung und berufliche Qualifikation. Dazu pflegt er einen familiären Stil im Umgang mit den Jugendlichen, – einen Stil, der von Vertrauen und Liebe geprägt ist.

Ungewöhnlich für seine Zeit, fördert er die aktive Freizeitgestaltung unter den Jugendlichen. Musik, Theater, Sport und Spiel sind nicht nur Mittel gegen Langeweile, sondern  stärken auch das Selbstbewusstsein derer, die sich selbst kaum etwas zutrauen.

Seine Häuser der Jugend nennt er „Oratorium”. Darunter versteht er einen Ort, an dem Kinder und Jugendliche spielen und sich erholen,  wo sie gemeinsam lernen und sich bilden, wo sie auf den Beruf vorbereitet werden, aber auch soziale Fertigkeiten erwerben.

Junge Menschen sollen sich zu reifen Persönlichkeiten entwickeln können, die frei, entscheidungsfähig und verantwortungsbewusst leben.

Im Sinne Don Boscos – von der Jugend für die Jugend – entsendet Don Bosco Volunteers Bonn jedes Jahr 25 neue Freiwillige in die verschiedenen Länder der Erde.

Alle neuen Voluntäre nach der Entsendungsfeier vom 1.Juli'10