Diese Woche war nun tatsächlich die letzte Woche dieses Vimukthi-Camps. Bis zum nächsten Camp sind nun offiziell 10 Tage Pause, die sich, wie ich gehört habe, schon mal auf 5 Wochen ausdehnen. In dieser Zeit kann ich z.B. im Shelter arbeiten, wo die Jungs für das nächste Vimukthi ausgewählt werden. Die Woche war mal wieder reich an ungewöhnlichen, schönen, erschreckenden und lustigen Ereignissen, die es sich hoffentlich nachzulesen lohnt.
Montag:
Sagar nennt mich jetzt nur noch „Daddy“ und fragt immer, wann ich ihn an seinem Ausbildungsplatz besuchen werde. Er erzählt, dass er schon morgen das Camp verlassen wird. Dienstag ist er noch da, Mittwoch ist er dann tatsächlich weg, leider ohne mein „Abschiedsgeschenk“. Jeder Junge sollte von mir am Ende sein Schulheft, dass ich besorgt hatte, mit einem kleinen Brief von mir bekommen.
Beim Cricket sehe ich, wie Joseph eine Tüte Kautabak hervorkramt, und sich den Inhalt gepflegt in die Lippe kippt. Ich sage ihm, dass ich die Tüte haben will, merke jedoch auch, dass er sofort sehr agressiv wird. Also sage ich ihm, dass ich das wohl oder übel Sudhakar sagen muss. Nachdem ich abends Sudhakar gepetzt habe klopft es später bei mir, und Joseph, Chendu und Babu stehen bei mir vor der Tür. Interessant: Joseph spricht kein Englisch, Chendu und Babu sprechen es von den Jungs hier am besten. Klar, worum es geht: „Warum hast du das Sudhakar gesagt?“
Nachdem meine Antwort übersetzt wurde („Ich habe nichts falsch gemacht, ich habe nicht im De-Addiction Camp Drogen genommen, dass wisst ihr alle selber“) murmelt Joseph leise „Friends“ und umarmt mich. Leider nicht das Ende der Geschichte.
Abends gibt es Reis und Dal, und dazu ein Stück Fleisch, dass mir die Jungs als Frosch Legpiece beschreiben. Ich glaube es erst nicht, werde aber in den nächsten Tagen von der Wahrheit überzeugt.
Dienstag:
Morgens klopft es an meine Tür und Babu hält mir ein Ei hin. Zitat: „Bitte behalt das, die Jungs essen das, und ich glaube, da kommt ein kleines Huhn raus.“
Na schön, ich versuche das Ei irgendwie warm zu verpacken, leider ohne Erfolg, mittlerweile hab ich die Eierzucht an Kishur abgegeben.
Englisch: Wir machen ein kleines Schauspiel inklusive Pferderennen durchs ganze Gebäude,was wieder sehr gut ankommt. Diesmal denkt sich Naveen keine Songs aus wie beim letzten Mal („My goat is gone, I got one chicken“ – für das Stück: beim Tierverkäufer).
Später erzählt er mir seine „Life Story“: Er wollte mit einem Mädchen ins Kino gehen. Auf dem Weg hatte das Mädchen einen tödlichen Autounfall. Dafür kam er ein Jahr ins Gefängnis, was er als „Pech“ bezeichnet. Naveen ist erst 17, keine Ahnung, wieviel Wahrheit in seiner Geschichte steckt, aber ich befürchte, eher mehr…
Danach gibts einen langen Spaziergang mit Chendu, Paulraj, Anji und Konsti. Anji besorgt erstmal Kokosnüsse für alle (er ist in zwei Minuten auf der Palme). Als ich mich bedanke sagt er nur: „No problem, me brother: friends!“ Das ist Anji: kaum Englisch, aber das riesige Talent, trotzdem alles erklären und erzählen zu können. Man merkt es auf dem Spaziergang, denn er zeigt und erklärt uns jede Pflanze und jeden Baum: Rote Früchte, Vogelnester, Nektar aus Blüten, Bäume aus denen Cricketschläger gemacht werden, Baumwolle (er erklärt es mit „Tupfer bei der Injektion im Krankenhaus“ mit reichlich Gestik), schließlich zeigt er uns noch ein Bienennest, aus dem er angeblich ein paar Tage vorher den Honig getrunken hat. Die große, stinkende Hühnefarm nennt er „Scent-Factory“ – Parfüm- bzw. Geruchsfabrik. Die Büffel nennt er: meine Schwester. So kann ein Spaziergang in der Mittagshitze ziemlich kurzweilig sein.
Mit Bulok gehe ich später auch noch mal los, um ein paar „Custed Apples“ zu pflücken. Wenn sie weich sind bricht man sie auseinander, und ist nur das innere, die Kerne lassen sich super weitspucken. Jedesmal wenn Bulok einen Apfel entdeckt sagt er: „I see one guy“, worüber ich heute noch lachen muss. „Ich sehe einen Typen“, und er zeigt in den Baum und grinst.
Nachmittags sitzen einige Kids bei Sudhakar, und er fragt mich in Beisein Josephs nochmal, ob er es war, der Tabak gekaut hat. Ich bejahe.
Seit Mittwoch ist Joseph nicht mehr hier, und ich habe keine Ahnung, wo er ist. Sudhakar meint, er wäre nach Vijayawada und würde da jetzt versuchen, vom Bahnhof wegzukommen. Na toll. Aber ich habe mir andererseits nichts vorzuwerfen, schön wäre es nur, wenn die Mitarbeiter hier mal etwas mehr mit einem sprechen würden…
Mittwoch:
Es gibt mal wieder keine Class, denn diese Woche gibt es nur Sport, Fernsehen und gutes Essen. Wir bekommen ein neues Volleyballnetz, und weihen dieses gleich ein. Kishur, der Mitarbeiter zeigt, wie weit es bei ihm mit Teamplay her ist. Sein Team beinhaltet die mit Abstand größten Personen im Vimukthi: Konstantin und mich. Statt aber ein Mal einen anständigen Pass ans Netz für einen von uns zu spielen (trotz Aufforderung) rennt Kishur über das ganze Feld und rammt Konsti immer wieder weg, um möglichst jeden Ball alleine zu spielen.
Die acht Punkte die ich nur durch Aufschläge erspiele verzockt er so, denn er ballert den Ball dann auch gerne viel zu weit. Naja ![]()
Während des Volleyballs fängt es an zu regnen, und ich nehme mit Chendu und Anji auf der Dachterasse eine Regendusche. Sehr angenehm: Heißes Wasser an den Füßen, kaltes auf den Schultern.
Abends erkläre ich Bulok, wie das Internet funktioniert. Denn er sagt immer wieder, er schickt mir eine E-Mail, und die ist sofort da, wenn man sie abschickt, und dann in der typischen Bulok-Art, Arme fragend weit auseinander, „How Brother?!“
Donnerstag:
Während ich aufs Morgengebet warte, gesellt sich Bulok zu mir. Wir sehen einen Tausendfüßler und er erzählt mir, dass er sich immer denkt, die Tausendfüßler seien wie Züge, und Schmetterlinge wie Flugzeuge. Ich bin einverstanden. Die Schmetterlinge sind hier allerdings auch so groß, wie die, die man in Deutschland nur im Tropenhaus zu sehen bekommt.
Zum Frühstück gab es Zitronenreis mit Erdnüssen, sehr lecker. Weniger lecker ist das Mangoharz, in das ich mich setze. Kriegt man schlecht raus, besonders wenn man nur mit der Hand wäscht.
Narsima erklärt mir, dass mal wieder keine Class ist, sondern „Outing“, angeblich weil heute der Haupttag des Durga-Festivals ist. Das Outing entpuppt sich schließlich als zweistündiger Spaziergang durch die Mittagshitze.
Es lohnt sich aber, denn in der Umgebung gibt es einiges zu sehen. Ungläubig schauende Dorfbewohner und Landarbeiter, Affen, Goa-, Papaya- und Maisfelder und jede Menge Kühe und Ziegen auf der Suche nach Futter.
Auf der Rückfahrt sehen wir eine Rikschah mit Dorffrauen, die zum Festival (heute nur für Frauen, heißt es…) fahren. Alle Jungs, und besonders Kishur der Mitarbeiter, rasten völlig aus, und meinen: Brother, halt die Rikschah auf, da sitzt meine Liebe drin…
Zurück im Camp gibt es ein Reis-Tofu Byriani mit Eiern und Jogurth-Curry, sehr gut.
Nachmittags heißt es wieder Cricket. Ich habe Pause, plötzlich lärmt es vor dem Tor des Vimukthis, es hört sich für mich an wie eine Demonstration oder sonst was. Zwei Jungs machen Kampfbewegungen, Anji macht ein Huhn nach, die Sache ist klar: Hahnenkampf. Ich sprinte hin und es stellt sich tatsächlich heraus, dass 50 – 70 Männer vor dem Tor des Vimukthis einen Hühnerkampf veranstalten. Sie wedeln mit Geldscheinen und wetten auf die Hennen, schneiden den Tieren in die Füße und treiben sie in die Enge, damit sie völlig durchdrehen. Die Verliererhenne wird am Ende totgeschlagen und dem Besitzer der Siegerin übergeben. Irgendwie pervers, und warum mitten im nirgendwo direkt vor unserem Tor, am hellichten Tage?
Abends flüchte ich vor der Invasion der kleinen schwarzen Käfer in das Klassenzimmer, wo grade „Der Herr der Ringe“ in der Telugu-Übersetzung, sprich: nur Musik und 3 Synchronstimmen für alle Schauspieler, keine Geräusche oder Soundeffekte, läuft.
Abends gibt es „Vimukthi Fried Frogs“, was ich den Jungs als Geschäftsidee und neue Konkurrenz zu KFC vorschlage. Anji: „Ok Thank you.“ Die Jungs fangen die Frösche, ich vermute mal, dass lernt man, wenn man sich alleine auf der Straße durchschlagen muss. DCP, der sonst total still und etwas verlegen ist, hat das Heft in der Hand wenn es ums Frösche frittieren geht.
Vorher holt Bulok auch die „two items“ ab, die er mir vorher zur sicheren Verwahrung in meinem Zimmer gegeben hat. Zwei Maiskolben, die er vom Maisfeld stibitzt hat und mit mir in der Glut grillt.
Freitag:
Zum Frühstück gibt‘s wieder Grießbrei mit Zwiebeln, Chillis, Zwiebel-Chilli-Suppe und Zucker.
Statt der Olympiade, die wir als letzte Englisch-Einheit heute machen wollten gibt es, wie immer ohne Absprache der Mitarbeiter mit uns, Cricket Cricket Cricket. Anji und Narendra besorgen sich morgens eine Trinkflasche von mir, die ich kurze Zeit später mit Kokoswasser gefüllt zurückbekomme. Anji ist ein bisschen eine Mama, denn er achtet immer drauf, dass man genug ist, und versorgt einen mit allerlei Köstlichkeiten, die es so in der Natur zu finden gibt.
Es ist schon toll, wie gut er sich auskennt was die verschiedenen Pflanzen angeht, und was man daraus machen kann.
Vormittags hatten Konsti und ich dann endlich mal Gelegenheit, Werfen bzw. Bowlen mit dem Cricketball zu üben, was nach 50 Versuchen so langsam nicht mehr nur einfach aussieht, sondern auch halbwegs funktioniert.
Nach dem Mittagessen, Tofu, Reis und Zwiebel-Chilli-Suppe, gab es nachmittags ein Cricket Tournament. Der einzige Unterschied zum normalen Spiel ist: es gibt eine Revanche, bzw. theoretisch auch ein zweites Spiel. Mein Team hat leider verloren, aber was solls.
Während unseres Rückspiels hatten wohl auch die Chickenfighter ihren Rückrundenkampf, denn an gleicher Stelle wurde erneut einer Ausgetragen… Werde am Wochenende mal fragen, wie legal das ist.
Abends fragen Konstantin und ich, ob wir zum Abschlussessen morgen Abend etwas beitragen können. Da wir keine Möglichkeit haben, etwas zu besorgen, können wir nur Geld geben. Sudhakar meint aber, dass das geplante Essen schon ausreichend ist, und wir einfach einen Teil davon bezahlen sollen, was natürlich in sofern bescheuert ist, dass es so kein „Extra“ gibt. Hoffen wir, dass das Vimukthi Budget gut beobachtet wird…
Konsti wird morgen mit einkaufen, während ich mit den Jungs den Tag vorbereite.
Sudhakar fragt uns noch, ob wir wissen, was eine Schnitzeljagd ist. Klar! Ich frage, ob wir das machen sollen, aber er verneint. Irgendwie war uns danach nicht mehr klar, ob er es eigentlich gut gefunden hätte…
Kurz bevor ich ins Bett gehen möchte setzt sich plötzlich Ryiaz zu mir, ein sehr netter, höflicher und hilfsbereiter Junge, der schon 20 ist, ganz gut Englisch kann und auch ziemlich vernünftig wirkt. Er erklärt mir, dass ihm schon die ganze Zeit etwas auf dem Herzen liegt, was er mir jetzt endlich erzählen will, da ja der letzte ruhige Abend des Camps und morgen keine Zeit mehr dafür ist.
Es folgt eine fast zweistündige Unterhaltung mit Ryiaz, über seine Vergangenheit und seinen Zukunftstraum.
Hier seine Geschichte: In Hyderabad lebt Ryiaz in einer reichen Familie, sein Vater verdient 100.000 bis 200.000 Rupees (über 3000 €) im Monat, was auch schon in Deutschland viel Geld ist, in Indien eine ganze Menge. Er mag es aber nicht, dass seine Familie ihm sagt, er solle sich um seine Zukunft nicht selber sorgen. Im College verliebt er sich in ein Mädchen, will sie gerne heiraten. Als er ihren Vater um ihre Hand bittet verneint dieser, denn er will erst sehen, dass Ryiaz es schafft, in einem Jahr 100.000 Rupees zu verdienen. Ryiaz nimmt die Herausforderung an, will hart arbeiten, denn er liebt das Mädchen, und will es unbedingt schaffen. Als er seinem Vater von dem Vorhaben erzählt, ist dieser völlig außer sich. Warum machst du dir selbst das Leben so schwer? Ich habe doch Geld, du musst nicht hart arbeiten. Dazu kommt noch ein weiteres Problem. Ryiaz Vater hat seinem Bruder versprochen, seinen Sohn mit mit der Tochter seines Bruders, Ryiaz Cousine, zu verheiraten. Er sagt zu Ryiaz: „Heirate deine Cousine, ich schenke dir einen Schmuckladen, und du brauchst dir in deinem Leben keine Sorgen mehr zu machen.“
Heute, sagt Ryiaz, denkt er manchmal, er hätte das Angebot vielleicht annehmen sollen, doch damals kannte er nichts als Wiederworte. Für das Wiedersprechen setzte es immer wieder Schläge von seinem Vater, bis Ryiaz die Reißleine zieht, und abhaut.
Den Vater seiner Angebeteten fragt er, ob er zuerst eine Ausbildung machen kann, bevor dass Jahr des Sparens startet. Der Vater ist einverstanden, und so zieht Ryiaz durch die Lande, um einen Job zu finden, was mehr schlecht als recht funktioniert.
Schließlich landet er in Vijayawada, wo er in einem Shelter von Navajeevan für das Vimukthi ausgewählt wird.
Dann fragt er mich nach meinem Rat, was er denn nun tun sollte, und ob er es wohl schaffen wird, die 100.000 Rupees zu sammeln. Ich sage ihm, dass er auf jeden Fall seine Ausbildung zum Elektriker machen soll, und dann erst mal anfangen muss zu arbeiten. Ryiaz ist einverstanden, fragt mich aber auch immer wieder, ob ich daran glaube, dass er das Mädchen heiratet. Ja sage ich, wenn er nur seine Ausbildung macht und sein Ziel vor Augen behält, er hat es selbst in der Hand.
Sein Zukunftstraum ist, einen Film zu drehen gegen die Armut, der die Regierung wachrüttelt, den armen Menschen zu helfen. Dabei soll ich dann mithelfen, die Musik zu machen, denn ich habe ihm vorher etwas Musik von mir gezeigt, die er genau richtig für seinen Film fand.
Mich freut, dass er mich ins Vertrauen gezogen hat, denn am Anfang des Camps wollte er mir nicht erzählen, warum er hier ist. Gestern hat er dann gesagt, sein Herz hätte ihm gesagt, dass er mir das alles erzählen sollte.
Samstag:
Das offizielle Ende des Camps wird mit dem Camp-Fire besiegelt. Der Sinn: alle Jungs im Vimukthi haben irgendwelche „Bad habits“ – schlechte Angewohnheiten bzw. Verhaltensweisen. Gemeint ist der Drogenkonsum und allgemein das unstete Leben auf der Straße, das Weglaufen von zu Hause, das Wegwerfen von Chancen.
Diese sollen die Jungs in einem Brief aufschreiben.
Bulok, der seinen Brief gerne auf Englisch schreiben möchte, bittet mich ihm zu helfen, so schreiben wir zusammen einen Brief. Er bedankt sich bei Navajeevan und bittet Gott um seinen Segen, für seine Zukunft.
Dann gibt’s mal wieder Cricket, dass durch einen richtigen Monsunschauer unterbrochen wird.
Abends machen wir ein riesiges Feuer, und die Jungs verbrennen symbolisch ihre schlechten Verhaltensweisen, um danach ein neues Leben anzufangen. Ich wünsche ihnen alles Glück der Welt und genug Kraft und klare Sicht, um die richtigen Entscheidungen zu treffen.
Danach gibt es ein großes Essen, mit Hühnchen, Süßigkeiten, Kaltgetränken und Kuchen.
Es wird bis Mitternacht getanzt und Musik gehört. Mein Abend klingt aus mit einer verlorenen Partie Schach gegen Ryiaz. Morgens sind dann die ersten Jungs schon um halb 6 wieder munter, denn der Gärtner braucht mal wieder irgendwo Hilfe. Bulok und Ryiaz nehmen uns noch mit in die Küche, wo wir Kaffee trinken, bevor wir nach Vijayawada fahren. Manche Jungs sind leider irgendwo unterwegs, so dass wir uns nur von ein paar verabschieden können. Bulok wirkt etwas geknickt, umarmt mich und sagt: “I will miss you Brother.” Ja mein Freund, ich werd dich auch vermissen. Macht es gut, und alles Gute, bis zum nächsten Mal,
Konrad













Mensch, Konrad!
so haben wir früher spontan unserer Bewunderung (oder war es Verwunderung) Ausdruck verliehen.
Also echt, Konrad, mich fasziniert das ungemein, wie du die Jungs dort wahrnimmst und über deine Begegnungen und Empfindungen schreibst.
… dass wir das so richtig miterleben können… nein , das können wir nicht. Aber ich glaube, auch später wirst du vieles ausstrahen oder spiegeln, was du jetzt erlebst. Und das werden wir spüren und du wirst nicht nur uns damit bereichern.
Morgen fliege ich mit Elisabeth und der AG nach Israel. Ich war noch nie dort und bin echt gespannt. Jetzt freue ich mich auch auf die Zeit. Vorher habe ich manchmal das Gefühl gehabt, dass ich das alles nicht verarbeiten kann: die Eindrücke in Kabul, das Zusammensein mit den vier “Kindern” und co in der Slowakei…, den Umbau in Fellbach, überhaupt : mein Zurückkommen. Aber die Erfahrungen in den letzten Jahren sagen mir, dass vieles ganz unwichtig ist, von dem ich vorher dachte, das muss gelebt werden. Muss gar nicht!
Ich freue mich über dich und deine Berichte. DANKE!
Wenn ich in Fellbach bin, werde ich Barbaras Berichte lesen. Das ging bis jetzt einfach nicht in meiner Baustelle. Aber ich freue mich schon heute darauf!
Sag liebe Grüße!
Und nun grüße ich auch dich und von Elisabeth auch
Maria