
Campamento Oratorio uno – Namuncura
Dienstag 4.Januar Colegio Centenario Avellaneda – Buenos Aires
Heute startet unser erstes Camp mit dem Oratorio Avellaneda, genauer gesagt mit den kleinen des Oratorio, im Alter von 8 bis 12 Jahre.
Johannes und ich sind sehr gespannt und wir freuen uns schon seid langem auf die kommenden Tage mit den Kids, die wir selbst als Erzieher aktiv mitgestalten dürfen. Über 50 Kinder werden wir in den kommenden 3 Tagen zusammen mit ca. 14 weiteren jugendlichen Freiwilligen unter der Leitung von Padre Tony betreuen. Zu unser allem Glück hat sich ein Team aus bereitwilligen Müttern der Kinder und Helfer dazu aufgeopfert uns während des gesamten Ausflugs mit Essen und Getränken zu versorgen. Für jedes Kind fallen Kosten in Höhe von etwa 10 € an. (OHNE DABEI DIE BUSKOSTEN ZU BERÜCKSICHTIGEN) Um wirklich jedem Kind die Mitfahrt zu ermöglichen werden diese zum Großteil von 6 € von Don Bosco und somit auch von unseren Spendengeldern getragen. Sogar der Restbetrag wird im Notfall übernommen. Für die Kinder ist diese Zeit in den Ferien eine der wenigen Möglichkeiten ihrem Alltag zu entkommen und einfach nur Kind sein zu können. Die Wichtigkeit dieser Ferienlager erklärt sich somit von allein.
Um 5.30 Uhr stehen Johannes und ich noch reichlich verschlafen auf, um die Kinder um 6 Uhr in Empfang nehmen zu können. Nach und nach trudeln die Kleinen mit ihren Müttern und Vätern ein. Als alle da sind ruft uns Padre Tony im Schulhof des colegio zusammen und teilt alle Kinder auf sechs verschiedene Gruppen mit somit jeweils etwa 9 Kindern und 2 bis 3 Erziehern auf. Die Gruppen erhalten Namen der biblischen Weihnachtsgeschichte, da wir den Tag der heiligen drei Könige im Ferienlager verbringen und gemeinsam feiern werden. So heißen unsere Teams:
Estrellas de Belen – Sternchen von Bethlehem,
Pastorcitos – Hirtchen,
Angelitos – Engelchen,
Caspar,
Melchor und
Balthazar
Nun verladen wir gemeinsam das Gepäck und unseren Proviant, der die Mägen der Kleinen in den nächsten Tagen füllen soll.
So ist es ein Gebot DON BOSCOS, erklärt uns Padre Tony, dass die Kinder während dem Oratorio und hier im Falle eines Ferienlagers immer gefüllte Mägen haben. Denn nur Kinder ohne Hunger können mit vollem Einsatz und Glück spielen sowie christliche Werte lernen.
Um etwa 7.30 Uhr besteigen wir die beiden Micros (Reisebüsse) mit unseren Gruppen. Nach einer Stunde Fahrt kommen wir auf dem Gelände Campo Don Bosco „Namuncura“ an und begeben uns samt Gepäck zu unserer Unterkunft.

Der Campo gehört wie der Name schon sagt zur Organisation Don Bosco und wird währende den Sommerferien von zahlreichen Jugendgruppen genutzt.
Es ist ein gewaltiges grünes Areal, mit Wiesen, kleinen Wäldern, Schwimmbecken, Fußballplätzen, einer Kirche und mehreren Herbergen.
Wir beziehen eine riesige Rollschuhhalle, die Schlafräume und Essenssäle wie auch Duschräume für uns bereithält. Die gewaltige Glashalle mit Wellblechdach und Rollschuhfläche ist wirklich beeindruckend und begeistert sowohl die Kinder, als auch uns Erzieher.
Unter Anweisung von Padre Tony beziehen nun Jungs und Mädchen mit ihren Betreuern die Schlafräume und machen ihren Betten bereit.
Danach setzen sich alle Gruppen zusammen, um ihre Teamfllagge mit den Kleinen zu bemalen und somit ein Gemeinschaftssymbol zu haben.
Wir spielen natürlich auch mit den Farben und so bleibt kaum ein Gesicht einfarbig. Da jedes Kind seinen Händeabdruck auf der Flagge aufträgt, wird jede einzigartig und erhält etwas ganz persönliches, mit dem sich die Kids identifizieren.
Von 11 bis 13 Uhr gehen wir alle zusammen ins Schwimmbad, das aus drei großen Schwimmbecken besteht, die mit wirklich eisigem Salzwasser gefüllt sind. Dort verbringen wir die Zeit im Wasser, spielen Volley- und Fußball oder liegen auf unseren Decken und unterhalten uns.
Für die Kinder ist es eine große Freude.
Um 13 Uhr gibt es für die ganze hungrige Bande das heiß ersehnte Mittagessen Kartoffelbrei mit Fleischwurst.
So frisch gestärkt und erholt, treffen sich alle Teams in Reih und Glied aufgestellt auf dem Rollschuhfeld, um sich nun gegenseitig in verschiedenen Wettstreiten zu erproben. Am Ende des Lagers wird aus allen Teams, das mit den meisten Punkten, also meisten Spielsiegen gekürt.
In Hindernisläufen, Rennspielen und Schuppkarrenrennen lernen unsere kleinen wilden miteinander zu arbeiten und sich für den anderen einzusetzen.
Es macht offensichtlich allen einen heiden Spass.
Von um 15 bis 17 Uhr dürfen wir wie auch in den folgenden Tagen wiederum ins Schwimmbad gehen. Im Anschluss daran gibt es Mate cocido (süßen Tee) und Kuchen.
Nach dem Kaffetrinken unterhalten wir die Kids mit weiteren ausgefallenen Spielen und am Abend gibt es dann, als alle schon etwas erschöpfter sind, (wohl vielmehr die Erzieher als die Kids) eine Zeit für ein wenig Religionsunterricht.
Um die Kids altergerecht zu behandeln teilen wir die Kleinen in Gruppen von 8 bis 10 und 11 bis 12 Jahre ein.
Dann erhalten sie die Aufgabe Jesus, so wie sie sich ihn vorstellen, zu zeichnen oder mit Worten zu beschreiben. Als alle fertig sind sollen die Ergebnisse in den Gruppen vorgestellt werden. Leider sind fast alle, bis auf einige Verwegene zu verschämt, als dass sie ihre Werke den anderen zeigen und beschreiben könnten. Also gehe ich eben zu jedem Kind einzeln und befrage es nach seinem Bild oder seiner Beschreibung, um dies daraufhin allen zu erzählen.
Am Ende fixieren wir die Ergebnisse auf einem großen Plakat und eine der Mütter erzählt den Kids die Weihnachtsgeschichte von Jesus, Maria und Josef. Nach diesem eher ruhigen Teil des Abends brauchen unsere Kleinen selbstverständlich noch „action“. –Von Schlafen gehen keine Rede-
Da wir dies natürlich bedacht hatten, überraschten wir mit einem Mitternachtsspiel im Freien. Die Kinder müssen gemeinsam in ihren Gruppen verschiedene „Tiere“ – eigentlich Erzieher – in einer fest vorgegebenen Reihe ausfindig machen. Deshalb erhält jede Gruppe einen Zettel auf dem in einer festen Reihenfolge Tiere angegeben sind. Diese müssen in eben dieser Reihenfolge von den Teams im Dunkeln aufgespürt werden. Die Tiere sind natürlich durch unsere Erzieher vertreten, die sich auf dem Gelände versteckt haben und ab und an die Geräusche ihres Tieres von sich geben, um den Gruppen Hinweise für den jeweiligen Aufenthaltsort zu geben. So gibt es ein Schaf, das sich unter einem Steintisch versteckt hält, ein scheues Huhn hinter einem Baumstamm, ein streunender Hund in einem ausgetrockneten Flussbett, ein Vogel im Gebüsch und eine Katze im Gestrüpp. Schließlich als alle Teams erfolgreich die entflohenen Tiere aufgespürt haben, ist es um etwa 1.30 Uhr nach einer kurzen abendlichen Reflektion des Padre Tony, Zeit ins Bett zu gehen.
Denn schon um 8.30 Uhr des nächsten Tages soll es weiter gehen.
5. Januar: 2. Tag Campamento
Um 8.30 Uhr weckt uns, alle noch reichlich müde, Padre Tony, der als unser Oberhaupt wie immer als erstes auf den Beinen ist.
Nach dem Frühstück können wir leider nicht ins Schwimmbad gehen, da es wie verrückt regnet. Also machen wir Spiele auf der Rollschuhbahn. Es gibt heute einen Spiele-Triathlon und Johannes und ich werden als Schiedsrichter die Leitung übernehmen. Johannes richtet über das Spiel „Futbol de cangrechos“ was zu deutsch so viel wie Krebsfußball heißt und auf dem Boden sitzend gespielt wird. Meine Aufgabe ist es Quemado, also Völkerball zu organisieren. Als der Regen endlich nachgelassen hat, lohnt es sich nicht mehr vor dem Mittagessen noch ins Schwimmbad zu gehen, also spielen die Jungs auf dem Rasen Fußball und die Mädchen auf dem Zementplatz Völkerball. Es bleibt bei den Jungs jedoch nicht bei einer einfachen Partie FUßBALL, nein es artet zum „GUERRA DE BARRO“ einer gewaltigen Matschschlacht aus. Dabei bleibt niemand unversehrt. Als später noch die Mädchen hinzustoßen erfreuen wir uns an den neuen Opfern, die wir nun mit Matsch verzieren dürfen.
So über und über mit Matsch bis zur Unkenntlichkeit bedeckt, bleibt uns der Zugang zu unseren Quartieren natürlich verwehrt und wir müssen uns und die Kleinen vom gröbsten reinigen. Zum Glück gibt es ein paar große Waschbecken in die wir uns ferchen und gegenseitig vom Schlamm entmanteln, Wären da nicht einige Spassvögel die direkt neben besagten Waschbecken eine Schlammfütze gefunden haben und uns die Reinigung erschweren. Im Krieg gibt es eben kein Pardon, auch nicht mit Gereinigten.
Als dann doch mal alle mehr oder weniger sauber sind begeben wir uns zum Mittagessen. Da der Regen nicht wieder zurückkehrt können wir danach wenigstens den zweiten Turnus für das Schwimmbad wahrnehmen.
Nach unserem Ausflug zum Bad warten bereits unsere fleißigen Köchinnen mit Kuchen und Mate cocido auf uns. Frisch gestärkt gibt es nun „talleres“ eine Art Kunstunterricht für die Kids, in dem sie Armbänder und Haartücher fertigen können. Im Anschluss daran folgt das große Quemado-Tournier.
Erst müssen die Betreuer gegeneinander antreten und dann die Kinder. Weil unser Padre Tony schon keine Stimme mehr hat, springen wir ein und beaufsichtigen das Spiel der Kids.
Anschließend gibt es unser Abendessen und danach wieder ein wenig Religionsunterricht. Die Kinder hören die Geschichte Spuren im Sand, die von einem Mann handelt der am Ende seines Lebens von Gott den eigenen Lebensweg im Form von Spuren im Sand aufgezeigt bekommt. Er sieht, dass Gott immer bei ihm war, als es ihm gut ging, da zwei paare von Fußspuren an den besagten Lebensetappen zu sehen sind, doch als es ihm schlecht ging, befinden sich immer nur ein paar Fußspuren im Sand. Folglich fragt der arme Mann empört, wie Gott ihn während der schwierigsten Zeit in seinem Leben allein lassen konnte. Was er jedoch nicht weiß, ist, dass Gott ihn während dieser Zeit getragen hat.
Die Kinder sollen daraus lernen, dass Jesus immer bei ihnen ist, auch in den Zeiten, in denen sie ihn nicht bei sich fühlen, v.a. dann wenn sich allein und verlassen fühlen – was leider allzu häufig der Fall ist- .
Nun gibt es noch das große Nachtspiel „Flüchtlinge“.
8 Erzieher verstecken sich irgendwo auf dem Gelände ohne einen Mucks von sich zu geben und die Kleinen müssen in ihren Gruppen die Flüchtlinge aufspüren und ins Hauptquartier schaffen.
Nur mit Taschenlampen bewaffnet machen sie sich auf die Suche.
Bis zum Schluss bleiben jedoch drei Erzieher verschollen und können nicht ausfindig gemacht werden. Nun nach unserem Spiel gibt es noch eine gute Nacht Geschichte. Diese handelt von Padre Don Camillo in Italien, der eine neue Marienstatue für seine Kirche benötigte. Schließlich wurde ihm eine Figur Marias geschenkt, die jedoch so hässlich war, dass es ihm schwer viel das Geschenk anzunehmen. Jedoch konnte er die Großzügigkeit nicht einfach zurückweisen, ohne den Geber tief zu verletzen. Also dachte er sich eine List aus. Er ließ einen Umzug zur Einweihung der neuen Figur abhalten und besorgte einen altes Pferdegespann, das die Figur auf der hügeligsten Strasse, die noch zudem voll von Schlaglöchern war, präsentieren sollte.
So erhoffte er sich der Figur ledig zu werden, um sich ein neues Exemplar kaufen zu können. Als der große Tag gekommen war, geschah das schon geplante. Am größten Schlagloch der Straße polterte der Wagen so stark, dass die Figur in die Höhe flog und am Boden zerscholl. Doch da geschah etwas was Don Camillo nicht beabsichtigt hatte, die Figur zersprang und im Inneren der hässlichen Maria kam eine kleinere goldene unsagbar schöne Mariengestalt zum Vorschein, die Don Camillo überglücklich für seine Kirche nutzte. So hatten Ritter des Templerordens einst die Figur zum Schutz vor den Arabern in einer unsagbar hässlichen Gussform versteckt, die niemand stehlen würde.
Was zeigte die Geschichte unseren Rabauken?
Sie erklärte ihnen, dass Schönheit im Inneren liegt und oft erst auf den zweiten oder dritten Blick offenbar wird.
Mit diesem Gedanken im Kopf begaben sich die Kleinen zu ihrem Schlafsaal.
Dort versuchten wir mit gemeinsamen Kräften die Kinder ins Bett zu bringen, doch heute ist es weitaus schwieriger Ruhe in die Rasselbande zu bekommen. Da müssen erst Taschenlampen abgenommen und Drohungen ausgesprochen werden, bis alle endlich schlafen.
Für uns Betreuer ist der Abend jedoch bei weitem noch nicht am Ende, denn morgen ist der Tag der drei heiligen Könige und die Kinder erhalten zu diesem Anlass Geschenke. So ist es in Südamerika im Gegensatz zu Deutschland Brauch die Kinder nicht am 6. Dezember sondern am 6. Januar zu beschenken. Schon zuvor beim zu Bett bringen mussten wir die Kleinen aufhalten noch mal raus zu gehen, um Wasser und Gras für die Kamele der Könige zu sammeln. (andere Länder, andere Bräuche)
Mit Cola künstlich aufgeputscht machen wir uns daran Geschenketüten für jedes Kind zu packen. Alle erhalten eine Tüte mit einem T-shirt von Don Bosco, Süßigkeiten, einem Kuscheltier und Spielzeug. Als alle Tüten gepackt sind, folgt noch einen letzte Besprechung unter den Erziehern und Padre Tony. Wir dürfen zu Wort bringen welche Komplikationen es gab und welche Dinge wir beim nächsten Camp ändern würden. Alle sind sehr zufrieden und fühlen sich wohl und es gibt nur kleine Dinge, die wir beim nächsten Mal anders machen würden. Am Ende erzählt uns Tony noch eine besondere Begebenheit die sich an diesem Tag ereignet hatte und ihn an die Geschichte der Marienstatue erinnerte.
Der kleine Iban, einer der Rebellen unter den Kindern und einer der am schwierigsten zu Beaufsichtigen, hatte sich alle Bonbons, die für jedes der Kinder gedacht waren heimlich in die Tasche gesteckt. Als uns bewusst wurde, dass es keine Bonbons mehr für die Kids gab, richtete Padre Tony das Wort an alle. Er erzählte den Kindern von dem Verschwinden der Süßigkeiten und dass eines der Kinder nun die Schuld habe, dass alle anderen ohne Bonbons verbleiben müssten. Dieser Egoist trage die Verantwortung, dass viele nun unglücklich zu Bett gehen würden.
Nach nur einer halben Stunde kam Iban traurig, mit einem sehr schlechten Gewissen zu Tony gestand ihm seinen Diebstahl und brachte ihm die Tüte zurück. Wie die Marienstatue zeigte uns Iban anfangs durch Prügeleien mit anderen Kindern, Beschimpfungen und dem Diebstahl eine hässliche Fassade, doch der Akt der Reue, die Rückgabe der Bonbons und seine aufrichtige Entschuldigung, ließen seinen goldenen Kern zum Vorschein treten.
Nach dieser Reflexion dürfen auch wir um 2.30 Uhr zu Bett gehen.
6. Januar : Reyes Magos – Tag der heiligen drei Könige – letzter Camptag
Nach nur 5 Stunden Schlaf bricht unser letzter Tag im Campo Don Bosco an.
Die Kids finden nach dem Aufstehen ihre Geschenketüten und sind überglücklich mit ihren neuen Sachen.
Nach dem Frühstück und einigen Spielen begeben wir uns ein letztes Mal ins Schwimmbad. Danach müssen wir auch schon alle unsere Sachen packen und den Kleinen beim Betten abziehen und Aufräumen helfen. Am Ende des Mittagessens steht natürlich der Höhepunkt des Wettbewerbs an, die Siegerehrung.
Auf dem ersten Platz steht auch noch das Team von Johannes „König Melchor“. Das freut!
Nun folgt das Beste: Die Preisverleihung.
Und Preise erhalten eben nicht nur die Gewinner, nein alle Teams dürfen sich aus Klamotten, Spielzeug und Kuscheltieren ihre Favoriten heraussuchen und mit nach Hause nehmen. Mehrmals werden die Kinder an die Geschenketische vorgelassen bis wirklich nur noch Sachen übrig sind, die keiner mitnehmen will. (Was nicht viel ist)
Im Anschluss daran hält Padre Tony eine kleine Schlussmesse, die die Kinder mit gestalten und selbst organisieren.
Bevor es nun ganz Heim geht, nutzen wir die letzten gemeinsamen Minuten mit unseren Kleinen, die wir in der Zwischenzeit sehr lieb gewonnen haben und kennen lernen durften, um mit ihnen über das Camp und ihre Familien zu sprechen. Dazu wird Kakao, Kuchen und ja richtig gehört auch Pizza serviert.
Die meisten Kinder erzählen, dass sie nicht gar nicht mehr nach Hause wollen, weil ihnen das „campamento“ so gut gefallen hat und sie sich wie in einer Familie mit uns fühlen. Für uns ist es natürlich ein Kompliment aber auch wirklich schwer so etwas zu hören und man muss die Kleinen, mit Rücksicht auf ihre häusliche Situation eben verstehen. Aber dass sie nach nur drei Tagen schon nicht mehr zurück wollen sagt viel aus.
Alles hat ein Ende … und so auch dieses Campamento.
Wir bringen die Sachen zum Micro, verladen alles und machen uns auf den Heimweg. Es gibt auf Grund der wirklich langen vergangenen Tage selbstverständlich einige müde Gesichter und Schlafende (nicht wahr Jo J )
Doch wer denkt, dass der gemeine Porteno sich von 3 Tagen ohne viel Zeit zum Ausruhen mürbe machen lässt, der hat sich geschnitten.
Unser Micro wurde im Handumdrehen mit ein paar Reggaetonbeats zum Discobus gemacht. Da ließ auch ich mich nicht zweimal bitten und schwang die Hüften J . Tanzend brachen wir auf und tanzend trafen wir schließlich wieder in der Schule ein. Nun hieß es Abschied nehmen von allen und das fiel keinem leicht.
Als alle weg waren realisierten wir erstmal wie fertig wir waren und so zögerten wir nicht, uns allein des Reflektierens halber, unsere Kajüten zu beziehen.




































