Spenden auf dem Weg nach Madagaskar. Danke!!

Liebe Spender,

endlich ist es soweit! Das seit 2011 gesammelte Spendengeld von euch ist endlich auf dem Weg nach Madagaskar. Stolze

2.616, 50 Euro

sind zusammen gekommen und jeder Cent wurde überwiesen und wird sinnvoll eingesetzt. Das ist mehr als ich jemals erhofft habe und ich wollte euch noch einmal herzlich dafür danken. Mein Herz hängt wirklich an dieser Schule und diesen tollen Kindern und das Geld wird bitter benötigt. Immer mal wieder habe ich von den katastrophalen Zuständen der Schule erzählt, in meinem letzten Blogeintrag „man geht nie ganz…“ gibt es auch ein paar Bilder einiger Klassenräume zu sehen, doch es geht um viel mehr, nämlich um die Sicherheit der Schüler. Von Schwester Alice (der Schulleiterin) bekam ich die Nachricht, dass mal wieder Dächer der Schulgebäude Einsturz gefährdet sein (als ich dort war, stürzten 2 Decken ein, doch Gott sei Dank waren die Kinder gerade in der Messe…) und die Regenzeit hat noch nicht einmal begonnen!

Mir ist wichtig, dass für alle ersichtlich ist, was mit ihrem Geld passieren wird. Ich hatte ja auch versprochen, dass ich direkt als Mittelsmann Einfluss nehmen kann und das Geld gezielt einsetzen kann, als Garantie, dass das Geld auch wirklich dort ankommt, wo es soll und sinnvoll eingesetzt wird. Hier also das Schreiben von Schwester Alice und mir, indem sie erläutert, was als nächstes am Notwendigsten für die Schule ist. (Für alle, die kein Französisch verstehen, darunter die deutsche Übersetzung, und zusätzlich auch mit Zahlen in Euro):

Chers Bienfaiteurs,

au nom de l’école Sainte Thérèse, dite SEVEMA Ambanja- Madagascar, je vous écrit cette lettre en étant la première responsable pedagogique. Louisa Ostermann, une volontaire Allemande a travaillé dans cette école pendant l’année scolaire 2011-2012 et connait bien les besoins  et la situation de cette école.

Nous avons  plus de 680 élèves pour l’année scolaire 2012-2013. Notre école est très vieille. II faut une grande restructuration mais on ne peut pas la faire toute une fois. Je vous presente notre urgencce:

1. Bientot la periode de la pluie va arriver et il faut une salle de classe pour les 12ème  ou il faut reparer le toit car on a peur qu’il  va tomber sur la tête des enfants. (je ne pas encore fait le devis pour cela)

2. Construire une vingtaine  de table et bancs pour  une salle de classe de  40élèves. Cela coute  160 000Ar  x 20 = 3.200 000 Ariary.

3.Comme la salle de 12è va être croulé, on va le deplacer dans la maison à côté du bureau mais cela est très salle. J’ai demandé à Mr J. le devis pour la peinture de cette salle et cela a monté jusqu’à 900 000 Ar car il a demandé 300 000 Ar comme main d’oeuvre.

4. On a pensé de faire un bibliothèque dans la salle à côté du bureaux et mettre trois grandes tables avec 6 bancs. Le  cout de cela monte jusqu’à  2 000 000 Ariary

Cela nos urgence pour cette année mais nous seront très reconnaissante pour ce que vous pourriez nous offrir pour ces enfants.

Merci pour votre générosité et nous profitons déjà de vous souhaiter ” Joyeuse fêtes de Noel qui vont bientôt arriver “

Que le Seigneur vous reconmpense avec toute ses grâces.

Sr Alice Lucia RAZANATOANY au nom de tous les élèves, les enseignants et les parents de l’école SEVEMA.“

Liebe Wohltäter,

im Namen der Schule Sainte Thérèse, genannt SEVEMA Ambanja-Madagaskar, schreibe ich Ihnen diesen Brief, als erste pädagogische Verantworliche. Louisa Ostermann, eine deutsche Freiwillige, hat in dieser Schule im Schuljahr 2011-2012 gearbeitet und kennt gut die Bedürfnisse (anfallende Notwendigkeiten) und Situation dieser Schule.

Wir haben über 680 Schüler für das Schuljahr 2012-2013. Unsere Schule ist sehr alt. Eine große Umstrukturierung/Restaurierung ist nötig, aber das ist nicht auf einmal möglich. Ich präsentiere Ihnen unsere Dringlichkeiten:

1. Bald wird die Regenzeit beginnen und ein Klassenraum für die 12. Klasse (Kinder im Alter von 4 Jahren) wird benötigt, oder die Reparatur des Daches, da wir befürchten, dass das Dach auf die Köpfe der Kinder fallen wird. (Ich habe noch keine Kostenvoranschlag gemacht)

2. Bau von 20 Tischen und Bänken für eine Klasse mit 40 Schülern.

Das kostet 160 000 Ariary x 20 = 3.200 000 Ariary (umgerechnet ca. 1120 Euro)

3. Da der Klassenraum der 12. Klasse einstürzen wird, wird man die Klasse in das Haus neben dem Büro verlegen, aber dieses ist sehr schmutzig. Ich habe M J. um einen Kostenvoranschlag für Farben für diesen Raum gebeten und dieser ist bis auf 900 000 Ariary (ca. 315 Euro) gestiegen, da er 300 000 Ariary (ca. 105 Euro) als Lohnkosten verlangt.

4.Wir haben gedacht, eine Bibliothek neben dem Büro einzurichten, mit drei großen Tischen und sechs Bänken. Die Kosten betragen 2 000 000 Ariary (ca. 700 Euro).

Das unsere Bedürfnisse für dieses Jahr, aber wir wären Ihnen sehr dankbar, für das, was sie noch für unsere Kinder tun könnten.

Danke für Ihre Großzügigkeit und wir nutzen schon einmal die Gelegenheit Ihnen ein „frohes baldiges Weihnachtsfest“ zu wünschen.

Dass der Herr Sie mit seiner ganzen Gnade belohnt.

Schwester Alice Lucia RAZANATOANY im Namen aller Schüler, Lehrer und Eltern der Schule SEVEMA.“

Ich bin jedem Einzelnen so sehr dankbar für seine Spende! Vielen Dank, besonders auch im Namen der Schwestern, für die Kinder. Misaotra betsaka!!(Franco, 12.Klasse, 4 Jahre alt)

Eine gesegnete Weihnachtszeit!

Eure Louisa

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Man geht nie ganz…

19. August 2012: Jetzt sitze ich am Flughafen in Tana, der Hauptstadt Madagaskars. Hier begann alles und hier hört es auf.

Die letzten 2 Monate im Land vergingen einfach rasend schnell und besonders die letzte Zeit war sehr schwer, auf Grund der vielen Abschiede.

Am 10. Juli endete schon die Schulzeit und somit meine Hauptaufgabe. Zu dem Zeitpunkt waren meine Mama und Schwester zu Besuch, es blieb viel drumherum zu organisieren und so blieb zum Glück nicht so viel Zeit zum Nachdenken, dass ich die meisten Kinder jetzt einfach nicht mehr wieder sehen würde.

Die letzten Schulwochen waren stressig, plötzlich war das Schuljahr schon um und mal wieder Prüfungen zu schreiben. Für die „Großen“ hieß es bis zur letzten Minute bangen, ob die Abschlussprüfungen statt finden sollten oder nicht. 3 Tage vor den Examen kam dann die Nachricht, dass sie um einen Monat verschoben werden. Dies lag daran, dass an den staatlichen Schulen die Lehrer 4 Monate lang gestreikt hatten, da ihnen ihr Gehalt nicht ausgezahlt worden ist. Die staatlichen Schulen nahmen ihre Arbeit wieder auf und versuchten den verpassten Stoff wieder aufzuholen (das gilt auch fürs Abitur), was für die Kinder bedeute von morgens um 6 Uhr bis abends um 20 Uhr in der Schule zu sitzen und für unsere Kinder (die SEVEMA ist eine Privatschule der Gemeinde) hieß das, dass die Kinder weiterhin in die Schule mussten, obwohl sie das ganze Jahr schon gearbeitet hatten und erschöpft war. Vier Tage Korrektion, viel Manipulation und Korruption später wurden dann die Ergebnisse veröffentlicht: alle Kinder hatten bestanden! (Selbst die, die nichts wussten, man muss halt einfach das Geld oder die richtigen Kontakte haben…). Wie das sein kann? Korrigiert wurde in einem Zentrum, alle Schulen Ambanjas gemeinsam. Die Lehrer „korregierten“ wie sie wollten (und bezahlt wurden) und als Sr. Alice (Direktorin der SEVEMA) anmerkte, dass die Noten so nicht stimmen würden und ungerecht bewertet würde bekam sie nur zu hören, dass ihre Aufgabe nur sei, die Noten in den Computer zu tippen, sonst nichts. Auch der Hauptverantwortliche merkte an, dass sich von einem Tag auf den anderen die Noten in seinem Computer verändert hätten… doch die Lehrer wollten davon nichts wissen (und nur den Erfolg, dass ihre Schüler alle bestanden haben). Wenn alle an einem Strang ziehen, können einzelne Personen da eben leider nichts dran ändern, das gilt für positive, wie auch negative Ereignisse und so scheint es leider bei allen schlechten Sachen überall auf Madagaskar zu laufen.

Traurig anzusehen waren immer die dunkelgrauen und abgeblätterten Wände der maternelle (Kindergarten). Ein Jahr lang hatte ich versucht mit Bildern ein bisschen Farbe an die Wand zu bringen, aber der Raum blieb weiterhin trostlos. In diesem dunklen Loch müssen täglich 40 3-jährige ihre Zeit absitzen. Ich profitierte also von dem Besuch meiner künstlerisch sehr begabten Schwester und Mama und innerhalb einer Woche verwandelten wir den kargen Raum in eine saftig grüne Wiese mit Blumen, Schmetterling und strahlendem Sonnenschein. Vielen Dank an euch zwei, dass ich euch auf das Projekt eingelassen habt!

Kindergarten vorher und hinterher:

Vielen Dank auch vorallem an Oma Bärbel und Opa Heinz, die die Farben finanziert haben!

Nachdem dieses Projekt beendet war, machten wir uns dann auf in den Urlaub.

Vom Urlaub zurückgekehrt standen die letzte Woche dann noch Ferienaktivitäten mit den Kindern an, organisiert von den Schwestern, und ich bin sehr froh, das noch miterlebt haben zu können. Gleich nachdem ich vom Urlaub mit Mama und Schwester zurück kam, liefen die letzten Vorbereitungen für die Ferienaktivitäten auf Hochtouren. 230 Kinder hatten sich angemeldet und wir waren ein Team von 10 Animateuren. Ich konnte mich mal wieder beim Basteln auslassen, bot 3 Tage lang einen „Bastelworkshop“ für die Animateure (Betreuer) an und übernahm die Bastelgruppe für 80 Kleinkinder. Zuvor hatte ich mit größeren Kindern gerechnet, doch dann saßen überwiegend 3, 4 und 5 jährige vor mir und wollten basteln. Da die Kinder noch nie eine Schere oder Kleber in der Hand gehalten hatte blieb nur ausmalen, ausmalen und anmalen. Wie ruhig und zufrieden die Kinder dabei waren, war unglaublich. Ganz brav warteten sie, bis sie Papier und Stifte hingelegt bekamen, malten dann ganz ruhig und fleißig ihre Bilder und standen dann teilweise eine Stunde an, bis ich ihnen ihr Papier ausgeschnitten, zusammen geklebt oder zusammen genäht hatte. Welche Geduld die Kleinen hatten, wie zufrieden sie mit dem waren, was sie gemacht haben und wie ruhig sie dabei waren, hat mich die ganze Woche über beeindruckt. Im Stadtwald, bei den Ferienspielen, sah es immer ganz anders aus. Schon beim Vorschlag einer Bastelaktivität meckerte die Hälfte der Kinder (eine Gruppe von 15 Kindern) rum und hatten nach ein paar Minuten schon keine Lust mehr und wollten was anderes machen.

Abschied. Abschied von den Schulkindern, Abschied von den Waisen, Abschied von den Kindern des Oratoriums, Abschied von meiner madagassischen „Familie“, Abschied von Freunden und Bekannten, Abschied von den Kollegen und zur guter Letzt die schwersten Abschiede von den Kindern der Ferienaktivitäten und der Abschied der Schwestern. Soviele Abschiede auf unbestimmt lange Zeit. Zuvor hätte ich mir nicht vorstellen können, dass es mir so schwer fallen würde Madagaskar zu verlassen. Ich wäre gerne noch bei euch geblieben!!!

Als das Flugzeug am 20.08.2012 gegen 2 Uhr nachts von Madagaskar abhob, kullterten mir die letzten Tränen die Wange runter. JETZT hatte ich endgültig den madagassischen Boden verlassen, auf dem ich so ein tolles und glückliches Jahr verbracht hatte, mit so vielen tollen Begegnungen, so vielen tollen Menschen, diesen wunderbaren Kinder, wo ich gelernt hatte die Einfachheit des Lebens zu genießen, wo Lebensfreude, Fröhlichkeit, Gemeinschaft und Herzlichkeit das Leben bestimmt. Als ich so an mein verlebtes Jahr zurück dachte, breitete sich ein Lächeln in meinem Gesicht aus. Ich kann nur unglaublich dankbar sein, dass ich das erleben durfte.

Von der Hauptstadt Antananarivo bis Ambanja fährt man 20 Stunden im Buschtaxi und hat so gerade einmal 900 km zurück gelegt. Von der Hauptstadt Tana nach Paris fliegt man 11 Stunden, lässt über 8600 km hinter sich und kommt in eine völlig andere Realität. Die Zeit zum „Umgewöhnen“ fehlt irgendwie. Plötzlich sind fast alle wieder weiß, ganz viele „vazaha“ auf einem Haufen, die letzten madagassischen Worte habe ich im Flugzeug gehört. Keiner starrt einem mehr hinterher, grüßt einem einfach aus einer Laune heraus oder wirft einem ein Lächeln zu. Jeder geht schnell seines Weges. Doch immerhin muss man vor der dunkelhäutigen, französisch sprechenden Polizei keine Angst mehr haben, sie werden einen schon nicht beklauen (man nimmt sich halt, was gefällt) und auch nicht irgendwelche Erpressungsgelder fordern (z.B. damit sie einem die Papiere wieder geben…). Wir sind wieder in Europa! Ein beruhigendes Gefühl.

Dann ging mein Flug von Paris nach Frankfurt und ich war wieder zu Hause.

Die ersten Tage waren leicht, man merkt, dass sich nichts verändert hat, man freut sich, seine Freunde und Familie wieder zu sehen, verbringt wunderschöne Abende im Freundeskreis und genießt das Zusammensein, auf das man ein Jahr lang verzichten musste.

Doch dann kommt die Zeit, wo man merkt, dass man sich verändert hat. Die Erfahrungen, die ich in Madagaskar gemacht habe, lassen sich so schwer mit der deutschen Realität zusammen bringen. Ich möchte wieder im deutschen Leben ankommen, was bringt es dem Vergangenen nachzutrauern, doch das madagassische Lebensgefühl fehlt und hinterlässt eine große Leere. Probleme und Sorgen die einen ein Jahr lang nicht beschäftigt hatten (und nichtig waren) prasseln auf einen ein und nehmen einen ein, obwohl man weiß, dass es wirklich größere Probleme gibt und auch das nimmt einen dann mit.

Ein ehemaliger Freiwilliger sagte bei einem Vorbereitungsseminar: “Nicht das Eingewöhnen im anderen Land ist schwierig, sondern das Zurückkommen und Wiedereingewöhnen in Deutschland.”

Damals merkte ich mir die Worte, weil ich mir noch lange Gedanken darüber machte, was er wohl damit meinte, wie das möglich sein könnte, damals verstand ich es nicht…

Was fehlt? Alles. Zum Glück sind Madagaskar und Deutschland so unterschiedlich, wie zwei Länder es nur sein können, so kommt man gar nicht erst auf die Idee direkt Vergleiche anzustellen und fühlt sich nicht durch erlebte Situationen an Madagaskar erinnert. Das Bild eines Vorhangs, der diese zwei völlig verschiedenen Welten voneinander trennt gefällt mir.

Ich möchte das madagassische Lebensgefühl wahren, doch in einer so völlig anderen Realität mit so anderen Werten, Zielen und Vorstellungen ist das unmöglich. Es wird wohl noch einige Zeit dauern, bis ich das Kapitel Madagaskar beende, eine neue Seite aufschlage und das deutsche Leben, so wie es ist, wieder annehmen kann und mich wieder vollkommen wohl fühlen kann. Obwohl ich jetzt schon wieder über ein Monat zurück bin, fühle ich mich noch nicht wirklich angekommen. Das braucht eben noch seine Zeit.

Zum Schluss natürlich das wichtigste: der DANK.

Ich danke allen fleißigen Bloglesern, mit denen ich meine Erfahrungen teilen konnte.

Ich danke meiner Familie und Freunden, dass ihr mir das Jahr lang, auch auf die Entfernung und schwierigen Bedingungen, die Treue gehalten habt und mir immer eine Stütze wart (auch vielen Dank für die zahlreichen Briefe, Karten und Päckchen, die immer so unerwartet ein kleines Zeichen setzten). Ich weiß, dass es gerade für meine Familie nicht leicht war mich gehen zu lassen, gerade in ein so unsicheres Land wie Madagaskar und dennoch habt ihr mir diese Freiheit gelassen.

Ich danke besonders meinen Freunden, dass ihr mir das Zurückkommen so schön gestaltet habt und mich gleich wieder in eurer Mitte aufgenommen habt, als wäre kein Jahr vergangen.

Ich danke allen Madagassen, die mich so bereitwillig aufgenommen haben und mir ihr Land und Leben gezeigt haben, sei es in Ambanja oder auf Reisen in ganz Madagaskar, wo ich immer einen liebenswürdigen Begleiter gefunden habe, der mir von seiner Kultur erzählte.

Besonders danke ich natürlich „meinen“ lieben Schwestern, bei denen ich leben durfte. Wie viel Freude, Kummer, Leid und Spaß wir geteilt haben. Ich habe mich bei euch wirklich wie zu Hause gefühlt und danke für euer Vertrauen, was ihr täglich in mich gesetzt habt und wodurch ich mich in meinen Aufgaben so entfalten konnte.

Ich danke meinen lieben Italienern Caterina, Luca und Giuliana, meiner „zweiten“ Heimat, wo ich immer mein Zimmer beziehen durfte, um mich auszukurieren und Abstand von meiner Arbeit zu gewinnen.

Ich danke meiner madagassischen „Familie“, die mich so lieb in ihre Familie integriert hat und mir Einblicke und Überlegungen ermöglicht hat, die ich sonst nicht gehabt hätte. Ich habe mich bei/ mit euch immer sehr wohl gefühlt!

Ich danke père Stefano und Dr. Felicité, mit denen ich zusammen meine Samstage bei den Kindern im Waisenhaus verbrachte.

Ich danke allen Animateuren der Ferienaktivitäten und des Oratoriums. Ihr seid einfach spitze und wir hatten soviele tolle Augenblicke zusammen!

Ich danke meinen Kollegen, die soviel Freude und Fröhlichkeit ausstrahlten, dass es direkt abfärbte.

Ein besonderer Dank geht natürlich an die Kinder, an meine lieben kleinen Schülerchen, an die Waisenkindern, an die Kinder des Oratoriums, an die Kinder, die an freien Tagen einfach bei mir vorbei kamen und an die Kinder, die mir auf der Straße begegneten, die mich ein Stück begleiteten, auch wenn wir uns nicht kannten. Ohne euch wäre dieses Jahr sinnlos gewesen. Eure kleinen Gesichter mit dem groooooßen strahlenden Lächeln werde ich nie vergessen, eure Zutraulichkeit und eure Freude an den kleinen Dingen. Es hat mir jeden Tag soviel Freude bereitet euch zu sehen und mit euch zu arbeiten.

Ich danke einfach allen Menschen, die mir gezeigt haben, wie sehr man sich über kleine Dinge freuen kann. Besonders auch den Menschen am Markt, die ich auf einen kleinen Plausch auf der Straße getroffen habe und die mir immer ein fröhliches „Bonjour“ oder „mbala tsara“ zuriefen.

Zuletzt noch ein großes Dankeschön an alle fleißigen Spender! Anfangs hatte ich über den katastrophalen Zustand der Schule geschrieben. Die Schule ist einfach vollkommen runtergekommen und nicht kindgerecht für Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter ausgestattet. Jeder Cent wird zur Renovierung der Schule eingesetzt, damit endlich wieder ein bisschen Farbe reinkommt und ein kleiner Teil für Spielsachen für die Kleinsten.

Hier ein paar Bilder, wie die Räume momentan aussehen:

Zum Schluss natürlich ein großes Dankeschön an das Team von „Don Bosco Volunteers“ was uns so super vorbereitet und begleitet hat und besonders an Wolfgang, dessen Beruf seine Berufung ist. Mit Wolfgang im Rücken konnte nichts schief gehen, egal wie brenzlich die Situation war!

Ich danke und dankte Gott für jeden Tag, den er mich diese Erfahrung leben lassen hat, dass sein Plan für mich mich genau nach Madagaskar, nach Ambanja unter die Menschen, die ich kennen lernen durfte, geführt hat und das er mir so gezeigt hat, wo mich mein weiterer Weg hinführt. (Für mich geht es in Deutschland mit einem Studium fürs Grundschullehramt weiter.)

Misaotra betsaka jiaby! Tiko ianareo rehetra!

Louisa

Ps.:Die nächsten Don Bosco Freiwillige sind schon wieder in der Welt unterwegs. Wer spannende Berichte über ihre Einsätze lesen möchte: http://strassenkinder.de/

Pps:Wer weiterhin arme Straßenkindern im Sinne Don Boscos unterstützen möchte ist auf der Seite der Don Bosco Mission „für die Jugend dieser Welt“ genau richtig: http://www.donboscomission.de/

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3. Zwischenbericht

Jetzt, 9 Tage nach meiner Rückkehr, habe ich beschlossen, doch meinen letzten Zwischenbericht (vom 20.07.´12)  zu veröffentlichen. Vielleicht gibt das doch noch mal ein paar Eindrücke und macht verständlicher, warum das “Zurückkommen” schwer fallen kann…

(…)

Das Schuljahr ist um. Meine Hauptaufgabe, das Unterrichten, ist beendet, jetzt stehen nur noch die Sommerferien mit der Ferienbetreuung an und so werde ich schon einmal etwas Bilanz ziehen: Mein Aufenthalt in Madagaskar ist von einer „Erfahrung“ und einem „Abenteuer“ zu einer
Einstellung geworden hat mich mir hier ein komplettes Leben aufbauen lassen. Eine kleine Anekdote: Eine madagassische Schwester hielt ihren Arm neben meinen und stellte mit Erstaunen
fest und sagte in vollem Ernst: „Du bist ja viel heller als ich! Aber du bist doch Madagassin…“
Immer wieder werde ich von Kollegen, Freunden und Bekannten „Madagassin“ genannt. Das das
natürlich nie der Fall sein wird ist völlig selbstverständlich, aber es ist das größte Kompliment, was
mir die Leute hier machen können. Es zeigt mir, dass ich es geschafft habe mich hier einzuleben,
das Leben hier voll und ganz anzunehmen und zur gleichen Zeit akzeptiert zu werden.
Nie hätte ich gedacht, dass ich mir auf Madagaskar so ein Leben hätte aufbauen könne. Ein Leben
mit allem, was dazu gehört: treuen Freunden, Bekannten, Familienanschluss, einem zu Hause, bei
den Schwestern, in dem ich mich wirklich heimisch und sehr wohl fühle, eine Arbeit mit den
Kindern, die ganz und gar meinem Charakter entspricht und mich erfüllt, eine Stadt durch die ich
mich täglich wie selbstverständlich und frei bewegen kann, ein Glaube, der mich trägt und selbst
die Probleme, die man so im alltäglichen Leben hat, machen hier natürlich nicht vor mir halt. Und
das in einem Land, das sich so sehr von Europa unterscheidet. Kontrastreicher hätte mein Leben
hier nicht sein können. Kontrastreich was Einschränkungen, Schockierungen, Unglaube (im Sinne
von: ich kann nicht glauben, was ich hier manchmal sehe und zu hören bekomme), Erschütterungen
aber was überwiegt vor allem Bereicherungen und Freude angeht. In beide Extreme hätte ich nie
eine solche Intensität und ein solch emotionales Jahr erwartet.
Nie hätte ich erwartet, dass ich als Freiwillige so viel Vertrauen, Mitentscheidungsrecht und einfach
Gehör entgegen gebracht bekommen würde, dass mir so viel Verantwortung übertragen würde.
Nie hätte ich gedacht, dass ich einmal so sehr meinen Stand als Don Bosco Freiwillige stehen
müsste, meine Entscheidung und mein Anspruch für die Kinder da zu sein.
Gerade in der letzten Zeit hat mich die Einstellung und Arbeitsweise der Lehrer sehr mitgenommen.
Solch eine Lustlosigkeit, so viel Unverständnis, keine Einfühlsamkeit (vor allem nicht für geistig
behinderte Kinder, die hier in den normalen Klassen mitlaufen), keine Nähe, solch eine
Lieblosigkeit im Umgang mit den Kindern und vor allem Schläge.
Dank meines sehr guten Verhältnisses mit den Lehrern (was soll ich sagen, auch im
Lehrerkollegium wurde ich liebevoller aufgenommen und integriert, als jemals erwartet) konnte ich
gut das Gespräch mit den Lehrern suchen, mich mit ihnen austauschen, um einfach ihr Verhalten
nachvollziehen zu können und ihnen meine Ansichten zum Thema Schlagen zu erklären. Schnell
stellte sich heraus, das die Vorstellungen der Lehrer nicht gegenteiliger sein könnten zu den Ideen
der Don Bosco Pädagogik. Die Kinder hätten Angst vor den Lehrern zu haben, fehlende Punkte in
Tests müssten durch Schläge aufgefüllt werden, eine persönliche Beziehung zu den Kindern wäre
nicht vorgesehen (die Lehrer kritisierten Schwester Alice, die Schwester Don Boscos ist, dafür, dass
sie mit den Kindern ein zu enges Verhältnis hätte, da sie auch in den Pausen unter den Kindern ist
und nicht nur im Büro sitzt). Für Liebenswürdigkeit, Verständnis, Zutrauen und gegenseitigem
Respekt, generell von gewaltloser Pädagogik haben sie keine Vorstellung. Sie kennen diese
Alternative einfach nicht, haben sie nie erleben können.
Eine große Chance bekam ich, als ich bei einer Lehrerkonferenz vor allen Lehrern von meiner
Grundschulzeit berichten konnte, an der so viele tolle Erinnerungen hängen, die ich den
madagassischen Kindern auch so sehr wünschen würde: eine Klassenlehrerin, wegen der ich wohl
den Weg eingeschlagen habe, den ich jetzt gehe. Eine Klassenlehrern, die sich Zeit für uns Kinder
nahm, sich auch in den Pausen ernsthaft mit uns beschäftigte, mit uns spielte, sich unsere Sorgen
anhörte, unsere Familien kannte, uns jederzeit Aufmerksamkeit schenkte und für jeden das beste
suchte, in uns sah und aus uns rausholte. Als Kind kann man das nicht in Worte fassen, aber heute
weiß ich, dass sie ihren Beruf einfach liebte, uns Kinder einfach liebte. Worauf ich bei meiner
Erzählung vor den Lehrern hinaus wollte war, dass wir auf unsere Lehrerin hörten, weil wir sie
mochten und somit sehr respektierten, weil sie uns mochte und respektierte und NICHT weil sie uns
schlug und wir Angst vor ihr hatten. Ich schloss damit, dass ich niemals Schläge erlebt habe und es
mich sehr leiden lässt zu sehen, wie die Kinder geschlagen werden, dass ich mir ein gewaltfreies
Unterrichten wünschen würde. Die Lehrer hörten aufmerksam zu und bedankten sich dafür, dass ich
meine Erfahrungen mit ihnen geteilt habe.
Es freute mich umso mehr, dass ein Kollege das Gespräch mit mir suchte und mir erklärte, dass er
einfach keine Alternativen finde, dass die Kinder ohne Schläge soviel lauter im Unterricht seien und
er sich einfach hilflos fühlen würde. Die Lehrer brauchen in diesem Wechsel viel Geduld und
Durchhaltevermögen, mir ist klar, dass es für sie nicht einfach ist und auch die Kinder nicht
verstehen, warum die Lehrer nicht mehr schlagen. Natürlich fangen die Kinder jetzt an ihre neu
gewonnene „Freiheit“ auszutesten und selbst mir passierte es (ich habe natürlich niemals geschlagen!), dass ein Kind, dass im Unterricht laut
war und das ich mehrmals ermahnen musste, reuevoll zu mir kam und sagte: „Schlag mich!“, so
sehr sind die Kinder daran gewöhnt. Es wird eine lange Zeit dauern und harte Arbeit bedeuten, bis
sich im Verhalten und vor allem der Einstellung der Lehrer etwas ändert und überhaupt ändern kann
und auch die Kinder diese Veränderung annehmen, aber die Lehrer sind mit Schwester Alice (der
Direktorin), die ihnen die Don Bosco Pädagogik näher bringen will, am Anfang aber auf dem besten
Weg und ich wünsche allen einfach viel Durchhaltevermögen. „Aller Anfang (oder in dem Fall:
aller Ende) ist schwer.“
Wofür ich unglaublich dankbar bin ist, dass ich trotz meines klaren Standpunktes und meinem so
anderen Umgang mit den Kindern (danke an der Stelle an Benedict, an die Erinnerung an
Wolfgangs Worte:„Ihr könnt nicht verändern. Aber ihr könnt einen Unterschied machen.“, diese
Worte kamen bei mir genau im richtigen Moment an und ließen mich weiter machen), konnte ich
mein freundschaftliches und herzliches Verhältnis zu meinen Kollegen wahren und so vielleicht
auch etwas mit dem, was ich versucht habe zu verkörpern, erreichen.
Was meine Aufgabe als Don Bosco Freiwillige und die damit verbundenen Ansprüche an mich
selbst betrifft konnte ich einen guten Abschluss, durch das Feedback meiner Kollegen und der
Schwestern, finden. Ich danke ihnen so sehr für die Worte, durch die ich meine Ansprüche erfüllt
sehe und mich zufrieden nach Hause fahren lassen werden.
Ich schätze zurück blickend umso mehr, alleine dieses Jahr angetreten zu haben. Als einzige
Freiwillige in dem Projekt. So viele Erfahrungen und Erlebnisse habe ich nur genau dadurch
machen und haben können, nur aus diesem Grund war ich dem madagassischen Leben so nah. Ich
schätze sehr, dass ich mit den Schwestern nicht IM Projekt wohne. Täglich komme ich so durch
Ambanja, begegne den Menschen, bekomme das madagassische Leben mit, durchquere den Markt,
werde von unzähligen Kindern gegrüßt und Menschen angestarrt, aber das gehört einfach dazu.
Abends durchquere ich gerne die Buschtaxistation, wo es nur so vor Betriebsamkeit wimmelt:
Gepäck wird ab- oder aufgeladen, überall am Straßenrand werden Feuer entzündet, Bänke
aufgestellt und Frauen bereiten „tsakitsaky“ (Papayasalat, Fleischspieße, Maniok, Brotbaumfrüchte
etc.) auf dem Feuer vor. Ziel meiner abendlichen Tour ist der Sonnenuntergang über dem
Sambirano, dem Fluss Ambanjas. Unglaublich in was für Rot- Orangetöne die Sonne die abendliche
Szene färbt, wenn sie hinter den Bergen verschwunden ist. Am Flussufer waschen sich die
Menschen oder bereiten das Abendessen vor, die letzten Kanus und Flöße treiben den Fluss
hinunter, Jugendliche spielen im Sandbett Fußball und hinter einem rumpeln die Zebukarren über
die Brücke, in Richtung Heimat. Die madagassische Abendstimmung ist jedes Mal ein Erlebnis
wert.
Ich schätze sehr den Familienanschluss an Irènes Familie, meiner madagassischen „Mama“. In der
Tat verbindet uns ein so vertrautes und enges Verhältnis, dass das Wort Freundschaft nicht
ausreichend ist. Mit der Zeit wurde ich als große Tochter und Schwester in die Familie integriert,
wurde der gesamten Familie vorgestellt, fuhr am Wochenende mit aufs Land (zur Reisernte) und
war bei Familienfesten (und Beerdigungen) eingeladen. Durch diese Beziehung erfuhr ich umso
mehr über den madagassischen Lebensalltag, Bräuche und Sichtweisen.
Ich schätzte die madagassische Zufriedenheit, Fröhlichkeit, Lebensfreude und Einfachheit und das
„mora mora“ („immer mit der Ruhe“). Zeit spielt keine Rolle, wer kein Handy besitzt richtet sich
noch nach dem Stand der Sonne, durch eine spezielle Ausdrucksweise für die Uhrzeit findet sogar
in der Sprache diese Zeitungenauigkeit Platz.
Das Leben in Europa/Deutschland kommt mir immer weiter entfernt, immer fremder vor. In was für
EINER Welt leben wir? Es wird für mich Zeit zurück zu kommen und endlich wieder wirklich
Anteil am Leben meiner Freunde und Familie nehmen zu können und nicht nur per Mail „auf dem
Stand“ gehalten zu werden. Es wird Zeit alle wieder in die Arme schließen zu können.
Eine große Hürde gegen Ende meines Aufenthaltes habe ich jetzt schon mit dem Abschied meiner
Schüler überwunden. So richtig realisieren kann ich noch nicht, dass die Schulzeit jetzt schon zu
Ende sein sollte. Viel Zeit zum darüber Nachdenken blieb zum Glück nicht, da meine Mutter und
Schwester im Moment zu Besuch da sind und drum herum so viel zu organisieren blieb. Der
Abschied an der Schule wurde spontan von während der Abschlussmesse mit all den Kindern auf
hinterher, nur im Rahmen des Kollegium verlegt. Ich bedauerte es etwas, weil mir so die Chance
genommen wurde mich auch mit Worten noch von den Kindern zu verabschieden, doch Lehrer und
die Direktorin befürchteten, dass der Abschied für die Kinder sonst zu schwer und zu Tränen reich
werden würde. Wir hatten schon ein sehr intensives Jahr zusammen.
Wie gesagt, es ist genau richtig, dass meine Mama und meine Schwester gerade zu Besuch da sind.
Durch Gespräche und Erzählungen komme ich (zumindest gedanklich) dem deutschen Leben, den
deutschen Sorgen und deutschen Problemen wieder etwas näher und bekomme jetzt schon etwas
Abstand von Madagaskar.
Jetzt bleibt mir noch etwas weniger als ein Monat Zeit auf Madagaskar und ich werde jede Minute
genießen. Dann heißt es das Kapitel Madagaskar schließen, die Seite umschlagen und ein neues
Kapitel beginnen, wie schwer es mir auch fallen wird.
Ein ehemaliger Freiwilliger sagte bei einem Vorbereitungsseminar: „Nicht das Eingewöhnen im
anderen Land ist schwierig, sondern das Zurückkommen und Wiedereingewöhnen in Deutschland.“
Ich merkte mir die Worte, weil ich mir noch lange darüber Gedanken machte, was er wohl damit
meinte, wie das möglich sein könnte, damals verstand ich es nicht…
Der schwerste Schritt, den ich wohl je machen muss, wird sein, Madagaskar zu verlassen. Hier habe
ich mehr als meinen Platz gefunden. Hier habe ich eine große Liebe zu diesem Land, zu diesen
Menschen, zu diesem Leben hier gefunden. An Madagaskar habe ich mein Herz verloren.
Ich kann Gott einfach nur täglich danken, dass er mich auf meinem Weg hierher geführt hat. Ich
habe mein ganzes Vertrauen auf ihn gesetzt und wurde (natürlich) nicht enttäuscht.
Misaotra ê jaby!
Louisa

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Schule, Kinder, Reisernte, Madagaskar halt…

Kinder, Kinder, Kinder… Schule!

Vorne weg: meine Arbeit macht mir mehr denn je Spaß. Die Schüler und ich haben einen guten Umgang miteinander gefunden, ich kann mittlerweile ganz gut abschätzen, was ich meinen Schülern zutrauen kann und mit welchen Unterrichtsmethoden ich sie am besten erreiche und sie mit Spaß dennoch gut etwas lernen. Ich bin einfach happy über die Kinder und soviel mit ihnen (auf viele verschiedene Arten) arbeiten zu könnnen und gehe nach wie vor jeden Tag voller Freude zur Schule, keinen Tag will ich missen. Continue reading →

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April!

Nachdem die Abschlussprüfungen des 2. Trimesters überstanden waren und somit mal wieder eine sehr arbeitsreiche Woche mit über 300 Korrekturen von Englischtests, ging es dann endlich für 2 Wochen in die Ferien und somit in den Urlaub und es war einfach schön.

Ein vorläufiges Highlight stellte jedoch schon der Muttertag am 8. März da. Continue reading →

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2. Zwischenbericht

Ab Januar, zum 2. Trimester, übernahm ich nun den Englischunterricht aller 14 Klassen (470 Schüler) der Se.Ve.Ma. und somit ist mein Stundenplan jetzt komplett ausgefüllt und mit dem Sportunterricht und den Stunden in der „maternelle“ (sprich Kindergarten) unterrichte ich täglich von 7.30 Uhr bis 16.30 Uhr, außer Mittwochnachmittag, da ist frei. Es gab keine Lehrbücher, keinen Lehrplan und leider noch nicht einmal eine „Übergabe“ mit der alten Englischlehrerin, so dass ich nicht einmal wusste, was die Klassen schon gelernt hatten. Continue reading →

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Halbzeit

Hallo ihr lieben Leser,

nun ist das lang erwartete Zwischenseminar (vom 05.02. bis zum 11.02.2012) in Südafrika auch schon vorbei und am 03.März werde ich genau die Halbzeit meines Aufenthaltes erreicht haben. Irgendwie eine unglaubliche Vorstellung, dass ich schon so lange auf Madagaskar bin und „nur noch“ einmal die gleiche Zeit vor mir liegt. Die Zeit rast. Und eins ist sicher: die Madagassen werde ich nie verstehen. Continue reading →

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Artikel vom 18.01.2012

Am 18.01.2012 erschien im Bonifatiusbote vom Bistum Fulda ein Artikel über meine Arbeit in Madagaskar.

Hier der Link zur Onlineversion: 

http://www.kirchenzeitung.de/content/kinder-danken-fuer-unterricht

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Lücke füllen, ausstehende Berichte 8.12.-22.01.2012

Hallo liebe Leser,

die Weihnachtszeit ist vorbei, Neujahr ebenso und die Schule hat für die Kinder nun schon wieder seit 2 Wochen angefangen und somit für mich auch.

Seit meinem letzten Blogeintrag Anfang Dezember (den Zwischenbericht nicht mitgezählt) ist, wie zu erwarten, mal wieder viel passiert. Vieles werde ich nicht mehr wiedergeben können, ohnehin kann ich in meinem Blog nur Bruchteile wiedergeben von all den vielen (schönen und oftmals erschreckenden) Erlebnissen, die ich täglich habe, doch ich hoffe euch/Sie dennoch ein wenig teilhaben lassen zu können.

Da sich meine Einträge jetzt schon seit einiger Zeit unveröffentlicht auf meinem Laptop häufen, hat sich eine ganz schöne Menge angesammelt. Um meinen Eintrag dennoch ein bisschen „lesbarer“ zu machen, habe ich alles „häppchenweise“ in mehrere Kapitel unterteilt:

Antananarivo – Das Elend des Volkes

Weihnachtszeit

Weihnachten

Zwischen den Jahren: Antananarivo & Neujahr

Ferien

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1. Zwischenbericht

Liebe Leser,

im Dezember war die Zeit für den ersten Zwischenbericht gekommen und somit Anlass über die ersten Erlebnisse und Eindrücke in der neuen Kultur zu resümieren und erste Fazits seiner neuen und einzigartigen Erfahrungen zu ziehen. Continue reading →

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