Archive for Januar, 2011

Denn das Leben ist ein Fest

Montag, Januar 31st, 2011

Diese Zeile eines Liedes ging mir in der letzten Woche oft durch den Kopf. Es gab viele Anlässe zur Freude, viel zu tun und mal wieder (oder immer noch?) viel Neues zu lernen.

Anfang der Woche durfte ich, wie ich ja bereits in meinem letzten Artikel erwaehnt habe, den Luxus einer Dusche, einer Wlan-Verbindung und eines warmen und weichen Bettes geniessen. Das alles haben Anna und ich natürlich ausführlich in Anspruch genommen. Gleichzeitig ist uns aber einmal mehr aufgefallen, wie selbstverständlich diese Dinge in Europa sind und wie wenig wir es dort zu schätzen wussten.

Nach zwei ruhigen und entspannten Tagen in Bangalore haben wir meine Tante und meinen Onkel auf eine Abenteuertour mit nach Ajjanahalli genommen. Schon die Busfahrt dorthin war für die beiden ein Erlebnis und im Projekt wurden sie von den Jungs begeistert empfangen. Wir hatten dann aber Schwierigkeiten, den Kindern zu erklären, in welchem verwandtschaftlichen Verhältnis wir zueinander stehen. So wurde mein Onkel für meinen Vater gehalten und meine Tante immer je nach Situation für meine Schwester oder meine Mutter. Es hat die Jungs dann übrigens gar nicht gewundert, dass meine „Schwester“ mit meinem „Vater“ verheiratet ist. Bis Freitag waren die beiden hier in Ajjanahalli, haben sich alles angucken können, mit den Jungs Fußball gespielt, mit ihnen auf dem Boden zu Abend gegessen und ihnen beim Gießen der Blumen und Kokosnusspalmen geholfen. Sie haben sich auch mit den Fathers so gut verstanden, dass mein Onkel am letzten Tag feststellen musste, dass er hier in Indien so viel gelacht hat wie sonst in einem Jahr nicht. Und lachend haben wir ihm alle zustimmen müssen.

Am Mittwoch gab es dann das erste Fest zu feiern, der indische Nationalfeiertag. Morgens wurde feierlich die Flagge gehisst und die Kinder mussten nur ganz kurz zur Schule. So hatten wir genug Zeit, um unser Programm für das nächste Fest einzustudieren. Das sollte nämlich das „Don Bosco’s Feast“ am 30.1.11 sein. Das Don Bosco’s Feast wird in allen Don Bosco Einrichtungen weltweit gefeiert (eigentlich erst am 31.1., aber das waere ja ein Montag gewesen) und so haben Anna und ich ein wenig wehmütig feststellen müssen, dass es genau ein Jahr her ist, dass wir in Bonn am Don Bosco Forum teilgenommen haben. Dort haben wir zum ersten Mal all unsere Mitvoluntäre kennengelernt und unsere Vorbereitung begonnen. 

Für das diesjährige Don Bosco’s Feast haben wir mit der Band ein Lied einstudiert und mit den kleinsten Jungen einen Tanz zu „Ich will jetzt gleich König sein“ aus „Der König der Löwen“ . Eine kleine Magicshow durfte natürlich auch nicht fehlen. Das alles in nur 2 Wochen und zusätzlich zu unserem üblichen Tagesablauf umzusetzen, war absolut nicht einfach, aber im Nachhinein können wir uns stolz auf die Schulter klopfen. Die Band hat das Stück am Sonntag so gut gespielt wie niemals zuvor und der Tanz sah scheinbar so authentisch aus, dass wir danach von einem Gast gefragt wurden, ob wir aus Afrika kommen. Alle Kinder waren sehr stolz auf ihre Show und haben uns damit dann hoffentlich verziehen, dass wir sie so oft mit Proben gequält haben.

Ein weiterer Grund zum Jubeln hält hoffentlich ein wenig länger. Schon seit wir hier sind, haben wir und die Salesianer keine Köchin. Das hört sich jetzt wahrscheinlich nach einem ziemlichen Luxusproblem an, hat aber ernsthafte Folgen. Dadurch, dass wir und die Brothers dann häufig Aufgaben in der Küche übernehmen mussten und unser Essen meist noch nicht fertig war, wenn die Kinder angefangen haben zu essen, sind die Kinder nach dem Essen lange Zeit unbeaufsichtigt gewesen. Einige Kinder haben die Situation rattenscharf erkannt und sind dann in dieser Betreuungslücke abgehauen. In den letzten Monaten wurde immer wieder angekündigt, dass jetzt eine Köchin gefunden wurde, aber nie kam eine hier an. Deshalb haben Anna und ich vor kurzem beschlossen, einfach nicht mehr davon auszugehen, dass wir in unserer Zeit hier eine Köchin in der Salesianerküche sehen werden. Und kaum hatten wir diesen Beschluss gefasst, hat es auf einmal aus der Küche nach frischem Gemüse geduftet. Manchmal geschehen halt einfach Wunder. Jetzt haben wir alle mehr Zeit für die Kinder. Und sehr leckeres Essen als kleinen Nebeneffekt noch dazu.
Und als ob das alles nicht schon zu viel das Guten gewesen waere, habe ich gerade den aktuellen Kontostand meines Spendenkontos erfahren und mich zusammenreissen muessen, nicht durch meine Freudenschreie die Leute um mich herum zu stoeren. Ein ganz grosses Dankeschoen an all die Pfadfinder, die bei der Friedenslichtaktion im Dezember Spenden gesammelt haben, an all die Freunde und Verwandten, die sich zu ihrem Geburtstag Spenden  statt Geschenke gewuenscht haben oder  zu meinem Geburtstag und zu Weihnachten gespendet haben. Dank eurer grossartigen Unterstuetzung koennen wir die Arbeit der Salesianer Don Boscos hier in Ajjanahalli mit sage und schreibe knapp 2500 Euro unterstuetzen. Ueber die Verwendung werden wir demnaechst mit unserem Direktor sprechen. Dabei ist uns wichtig, dass das Geld direkt den Kindern zu Gute kommt. Weitere Spenden sind natuerlich immer herzlich willkommen.

So starten wir jetzt mit gut gefülltem Magen und einem Lächeln auf den Lippen in die neue Woche!

 Eure Miri

P.S. An all die Pfadfinder, die sich, wie mir zu Ohren gekommen ist, sehr fuer das Schicksal meiner Pfadfinderkluft interessieren: sie ist wohlbehalten hier angekommen. Jetzt muss ich mir nur noch ueberlegen, wie ich sie hier tragen kann, denn indischen Frauenoberteile muessen immer bis zum Knie gehen. Vielleicht naehe ich mir ja ein Kleid draus;) Wenn ich das Problem dann aber geloest habe, kann ich endlich die vielen Ideen umsetzen, die schon laenger in meinem Kopf herumschwirren. Mehr dazu spaeter ;)

Eine Bildergeschichte, Teil 2

Dienstag, Januar 25th, 2011

Nachdem ich gestern nicht genug Zeit mehr hatte, um alle Bilder hochzuladen, hier nun eine kleine
Fortsetzung der Bildergeschichte. Ich liege gerade in einem Hotel in Bangalore am Pool, habe ein westliches Fruehstueck sowie eine wunderbar warme Dusche hinter mir. Heute Nachmittag nehmen wir meine Tante und meinen Onkel mit dem Bus mit nach Ajjanahalli.

Meine indische Fahrradtour.

Hannah und ich im Arabischen Meer. Bei der Bademode haben wir uns den Indern angepasst: einfach alles anbehalten.

Goas atemberaubende Natur.

Der Beginn unserer Silvesternacht.

Das Zimmer Mahatma Gandhis.

Und ganz wichtig: immer einen Kaffee oder was leckeres zu Essen zwischendurch.

So, aber jetzt wirklich bis naechste Woche!

Eure Miri


Eine Bildergeschichte

Montag, Januar 24th, 2011

Eine Woche im Projekt. Wieder mitten drin im Alltag. Die Jungs haben sich sehr gefreut, dass wir wieder da sind und fuer uns hat es sich tatsaechlich wie “nach Hause kommen ” angefuehlt. Also beste Voraussetzungen fuer die naechsten Monate.

Hier nun wie versprochen ein paar Bilder von Weihnachten und unserem Urlaub. Viel Spass beim Anschauen.

Unsere kleine deutsche Weihnachtsfeier

Goas Natur

Das Taj Mahal Hotel in Mumbai... 2008 Ziel von Terroranschlaegen

Mumbais Skyline

Aus Zeitmangel leider keine weiteren Fotos mehr, ich treffe mich naemlich jetzt mit meiner Tante und meinem Onkel, die den weiten Weg nach Indien geschafft haben.

Ein lieber Gruss an euch alle, naechste Woche wieder mehr aus incredible India!

Eure Miri

Wieder da!

Donnerstag, Januar 13th, 2011

Weihnachten, Silvester, indische Zuege, viel zu viel weisse Haut in Goa. Das alles liegt hinter uns und ich weiss gar nicht, wie ich alle meine Erlebnisse in einen einzigen Blogartikel pressen soll. Ich werde es probieren, Vollstaendigkeit kann ich aber nicht garantieren;) Rechtschreibfehler seien mir verziehen, ich habe eine 25-stuendige Zugfahrt und das Nachtleben Mumbais hinter mir.
Weihnachten in Indien war fuer Anna und mich ein Auf und Ab der Gefuehle. Angefangen haben wir ganz unkonventionell mit unserer kleinen privaten Bescherung am Vormittag des 24.12. . Wir haben uns im Schneidersitz auf den Boden unseres Zimmers gesetzt, Kerzen um uns herum gestellt und deutsche Schokolade aufgemacht. Dann haben wir darum gewuerfelt, wer zuerst seine Geschenke aufmachen darf. Zum Glueck hatten es ein paar Paeckchen schon zu uns geschafft. Meins enthielt ganz viele Briefe von  Freunden und Verwandten (viele von euch werden sich jetzt angesprochen fuehlen), die mein wunderbarer Bruder (kommt wohl nicht oft vor, dass grosse Schwestern ihren Bruder so bezeichnen, aber in diesem Fall ist das durchaus berechtigt;) ) fleissig gesammelt hat. Vielen lieben Dank an alle Briefeschreiber, ihr habt mir eine grosse Freude gemacht und mir ein kleines Stueck Deutschland zukommen lassen!

Dann war der gemuetliche Teil Weihnachtens auch erstmal vorbei, denn von einem “besinnlichen” Weihnachten hat man in Indien wohl noch nichts gehoert. Nachdem wir den Kampf mit unseren Saris schon fast aufgegeben haetten, haben sie dann  wie durch ein Wunder wenigstens ein kleines bisschen gehalten, sodass wir uns damit dann doch aus dem Zimmer getraut haben.  Gelohnt hat es sich auf jeden Fall, denn wir wurden von den Jungen jubelnd empfangen und jeder einzelne hat uns persoehnlich zu unserem Outfit gratuliert. Manchmal hat es auch grosse Vorteile, die einzigen weiblichen Wesen unter einer Horde Jungs zu sein ;) . Spaeter sollte sich das aber als ein grosser Nachteil erweisen. Nachdem naemlich die Krippe eroeffnet wurde, die Jungs sich mit Feuerwerkskoerpern fast gegenseitig ermordet haben, ein Krippenspiel aufgefuehrt wurde und die langersehnten neuen Klamotten an die Jungs verteilt wurden, ging es mit den christlichen Jungen zur Christmette in die naechste Stadt. Natuerlich hatten die Jungs ihre neuen Klamotten an. Besonders gefreut hat uns, dass jeder Junge wirklich verschiedene Kleidungsstuecke bekommen hat, sodass jeder ganz individuell gekleidet war. Hier in Indien nicht unbedingt selbstverstaendlich. Zur Messe waren wir wie immer zu spaet, weshalb sie schon angefangen hatte und wir ganz schnell hinter den Jungen in die Kirche geschlichen sind. Als wir uns dann zu den Jungen auf den Boden gesetzt haben, haben wir auf einmal gemerkt, dass wir in ein grosses Fettnaepfchen getreten sind: in indischen Kirchen  sitzen Frauen naemlich immer auf der linken Seite des Mittelganges und Maenner auf der rechten Seite. Und da wir einfach blind den Jungs gefolgt waren, sassen wir natuerlich auf der falschen Seite. Und dort mussten wir dann bis Ende der Messe ausharren, wir haetten ja schliesslich schlecht einfach so aufstehen koennen. Aber auch eine indische Christmette auf Kannada geht zum Glueck  irgendwann vorbei. Auf dem Rueckweg haben wir dann Weihnachtslieder auf Englisch, Kannada und Deutsch gesungen und sind dann totmuede ins Bett gefallen.

Da Inder scheinbar nie schlafen muessen, ging es dann morgens um 6 auch gleich wieder weiter. Der 25.12. war fuer mich der Tag, an dem dann endlich ein richtiges Weihnachtsgefuehl aufgekommen ist. Den ganzen Tag lang durften die Jungs machen, was sie wollten, was wir vorher noch nie erlebt haben. Ich war gluecklich, weil ein paar Dorfkinder mit ihren klapprigen Fahrraedern vorbeigekommen sind und mir erlaubt haben, ein paar Runden darauf zu drehen. Wie ich das Fahrradfahren vermisst habe! Den Kindern sind die Augen aus dem Kopf gefallen, als sie gesehen haben, dass ich als weisse Frau wirklich Fahrrad fahren kann und nicht dabei umgekippt bin. Die ganze Geschichte endete dann damit, dass ich stundenlang im Kreis gefahren bin und dabei immer ein anderes Kind auf dem Gepaecktraeger sitzen hatte. Abends gab es dann eine Messe nur fuer die Salesianer und uns. Anschliessend gab es eine kleine Bescherung und ein leckeres Essen. Der Moment aber, an dem sich das Ganze aber wirklich nach Weihnachten angefuehlt hat, war der, als Fr. George eine CD mit Weihnachtsliedern angemacht hat. Genau so eine haben wir zu Hause auch oft an Heiligabend angehabt, deshalb hat sich dann auf einmal alles richtig und passend angefuehlt. Dass an dem Abend dann noch oft der Strom und damit dann auch die Musik ausgefallen ist, hat mich dann doch ein bisschen gestoert.

Nach Weihnachten hatten wir eigentlich gar keine Zeit um durchzuatmen, denn wir mussten packen und vor allem ausgiebig von den Jungs, den Fathers und den Brothers Abschied nehmen. Eigentlich haben wir uns das nicht so dramatisch vorgestellt, aber hier in Indien uebertreibt man ja gerne ein bisschen. So wurde schon Tage vor unserer Abreise nur noch davon geredet, dass wir ja bald in den Urlaub fahren, uns wurden tausend Tips gegeben, wie wir uns verhalten sollen und uns versichert, dass wir natuerlich auch frueher wiederkommen duerfen, falls irgendwas schief gehen sollte.

Schliesslich wurden wir dann sogar zum Bahnhof gebracht und dort an die Sozialarbeiter uebergeben, die eigentlich dazu da sind, Strassenkinder auf dem Bahnhof einzusammeln. Die haben uns dann zu unserem Zug gebracht und uns unsere Plaetze gezeigt. Das war uns natuerlich ein bisschen unangenehm, es war aber ehrlich gesagt auch ziemlich noetig, denn indische Bahnhoefe sind mehr als chaotisch und wir haetten unseren Zug alleine wohl nie gefunden. Die ganze Fahrt lang hatten wir immer wieder Inder um uns, die sich fuer uns verantwortlich gefuehlt  und uns bemuttert haben. Dadurch war die Reise echt entspannt und ungefaehrlich.

Goa ist einfach ein traumhaftes Stueck Indiens. Allerdings mussten sich Daniel und Tobias, die beiden deutschen Voluntaere dort, immer wieder vorwerfen lassen, dass Goa nie im Leben Indien sei. Goa ist sauber, klein, schoen, voller weisser Menschen. All das, was der Rest Indiens nicht ist. In Goa gibt es sogar Muelleimer an den Fusswegen, das ist das erste, was jedem von uns aufgefallen ist. Wir haben die Zeit mit den anderen Voluntaeren in vollen Zuegen genossen und Urlaub von dem indischen Chaos gemacht. Ich habe es sogar geschafft, den ganzen Urlaub lang keinen Reis zu essen, was nach 4 Reis-Monaten auch mal noetig war. Obwohl wir uns in Goa absolut westlich verhalten haben, haben wir aber alle gemerkt, wie indisch wir mittlerweile geworden sind. Fuer die ganzen weissen Touristenhorden haben wir uns z.B echt geschaemt. Die Frauen sind teilweise im Bikini durch die Strassen gegangen, da ist es natuerlich kein Wunder, dass viele Inder nur nach Goa reisen, um Fotos von halbnackten FRauen zu machen.  

Silvester haben wir in einem Club auf einem Felsen gefeiert und von dort aus einen tollen Blick ueber den Ozean gehabt. An Neujahr sind wir dann aber schnell in die Realitaet zurueckgeholt worden: alle haben geschlafen, als es auf einmal hiess, dass das Haus brennen wuerde. Hat es auch, letztendlich konnte der Brand aber schnell geloescht werden und es ist keinem etwas passiert. Auch wenn es letztendlich nicht die Feuerwehr war, die den Brand geloescht hat, die ist naemlich einfach am Haus vorbeigefahren und hat scheinbar erst spaeter gemerkt, dass sie sich verfahren hat. 

Mumbai. Eine Stadt, die schwer in Worte zu fassen ist. Mumbai ist riesig und vor allem sehr gegensaetzlich. 17 Millionen Menschen leben dort, davon 55% in Slums. Trotzdem ist der Durchschnittsverdienst dort 3 Mal so hoch wie der Landesdurchschnitt. Eine Zahl allerdings ist wohl sehr charakteristisch fuer Mumbai: 7000. So viele Menschen fahren naemlich zur Rushhour in einem der Vorstadtzuege mit, die eigentlich fuer 1700 Menschen ausgelegt sind. Wie das geht? Mit viel Gewalt, Akrobatik und Armmuskeln. Die Menschen sind dann wirklich ueberall, viele haengen einfach aus den Tueren raus und halten sich dann nur irgendwo im Wageninneren fest. Da waren wir echt froh, dass es Waggons nur fuer Frauen gibt, da geht alles noch ein wenig humaner zu. Und ganz nebenbei kann man noch das tun,was Frauen ja angeblich am liebsten machen: shoppen. Durch das Abteil quetschen sich zu dem ganzen Quaos noch Haendler, die Klamotten und Schmuck anbieten.

Elias und Jonas, die beiden Voluntaere in Mumbai, haben sich ruehrend um uns gekuemmert und uns sogar ins Kino ausgefuehrt. Ein echtes Highlight, denn uns wurde schon oft geraten, als Frauen nicht alleine ins Kino zu gehen, denn einige Inder wuerden dann die Gunst der Stunde nutzen und einem im Dunkeln sehr unangenehm naeher kommen. Da wir aber gut beschuetzt unterwegs waren, ist uns nichts passiert und wir konnten in Ruhe den Film geniessen.

Jetzt sind wir wieder in Bangalore und haben uns noch kurz mit Thomas, einem Voluntaer, der in Delhi arbeitet, aber gerade hier in Bangalore sein Zwischenseminar abgeschlossen hat, getroffen. Wir freuen uns schon sehr darauf, Morgen wieder zu unseren Jungs zurueckzukehren. Denn trotz der tollen Erlebnisse, vieler neuer Erfahrungen und interessanten Begegnungen haben wir dann doch ab und zu, ganz selten, eigentlich ziemlich oft an sie gedacht und daruber nachgedacht,was sie jetzt wohl machen.

Ganz liebe Gruesse an euch alle, vor allem etwas verspaetet alles  Gute fuers Neue Jahr!

Eure Miri

P.S. Bilder kommen spaeter, versprochen!

P.P.S. 2011… die Zeit vergeht wie im Flug. Am 7.8.11 betrete ich wieder deutschen Boden.