In eindrücklichen Bildern schildern die Autoren das Leben von Straßenkindern in Medellín, Kolumbien. Im Mittelpunkt stehen die Narben der Straßenkinder, anhand derer man ihre Lebensgeschichten nachvollziehen kann. Jede Verletzung erzählt von einem bestimmten Ereignis, vom Alltag des Lebens auf der Straße. Die Straßenkinder sind stolz auf ihre Narben und lassen sich bereitwillig darauf ein, von den Erlebnissen zu berichten, die hinter den Narben stecken. So erfährt man nach und nach vom Leben auf der Straße.
Die Autoren lassen vor allem die Straßenkinder selbst zu Wort kommen. Mit Einwegkameras ausgestattet fotografieren die Kinder und Jugendlichen der Straße ihre Welt und halten so ihren Lebensalltag für uns fest. Die Bilder und Geschichten der Kinder ergeben zusammen mit den erklärenden Hinweisen der Autoren ein umfassendes Bild über die Situation der Straßenkinder in Medellín.
„Narben auf meiner Haut. Straßenkinder fotografieren sich selbst“, Don Bosco Verlag, 199 Seiten, ISBN 3769814398