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Neues von Don Bosco Mission- Freiwilliges Soziales Jahr bei Don Bosco Mission Mai 23, 2013
- Mitarbeiter/in für die Abteilung Bildung und Kommunikation gesucht! Mai 21, 2013
- Neue Handreichung für Lehrer zu Landgrabbing Mai 2, 2013
- Der Wunsch nach Freiheit April 29, 2013
- Flüchtlingskrise in Syrien April 26, 2013
Südamerika Archiv
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„No es más que un hasta luego!“
„No es más que un hasta luego!“ Mit diesen Worten wurde ich vor ungefähr einem Jahr aus der Schuleverabschiedet. Nun war ich drei Wochen lang in Cali um die Schule und Freunde zu besuchen. Es ist unglaublich spannend alles wieder zu sehen. Von allen Schülern und Lehrern werde ich mit einem überraschten und gleichzeitig freudigen „Profe!“ begrüßt. Es ist als ob ich gar nicht weg gewesen wäre. Alle Kinder stürmen auf mich ein, umarmen mich und wollen mich gar nicht mehr los lassen. Ich fühle mich sofort wieder wohl. -
Bienvenidos al ruido de Colombia
Willkommen im Lärm Kolumbiens Unsere ersten zwei Tage in Cali sind nun vorüber… Nach einem sich anscheinend ewig hinziehenden Hinflug sind wir in der Nacht von Donnerstag auf Freitag in unserer Wohnung angekommen und wurden von Silke, die schon seit Januar in Aguablanca als Freiwillige ist, und riesigen Körben voller exotischer Früchte und wunderschönen Blumen [...] -
Der Kartoffel-Papst
Miriam Englisch ist hier in Kolumbien so eine Sache. Wir haben erst wenige Kolumbianer getroffen, die diese Sprache wirklich gut beherrschen. Leider sind auch die Englisch-Lehrer unserer Schule nicht gerade mit Muttersprachlern zu verwechseln. Und so kommt es gelegentlich zu recht witzigen Ereignissen. Wie heute zum Beispiel: Ich habe in der fünften Klasse zwei Stunden [...] -
Die pazifische Bahía Málaga
Am frühen Morgen geht es los. Bereits um fünf Uhr treffen wir uns mit Julio und Lina, unseren Reiseorganisatoren, deren einzige Teilnehmer wir sind, an einer Tankstelle. Mit dem "Bicivan" brechen wir noch müde in Richtung Buenaventura auf. -
Me gusta Cali
Ein zweiter Blogeintrag Marisas Von Cristo Rey, einer weißen Jesusstatue auf einem Berggipfel, aus erhält man einen Blick über die ganze Stadt- zumindest so weit das Auge reicht. Im Süden an den Berghängen sieht man hohe Wohnhäuser- dort leben die Reichsten der Stadt. Klein dazwischengedrängt stehen die provisorischen Hütten der Ärmsten. Enger beieinander können die [...] -
Unterwegs auf den Straßen Calis
Die höchsten Entführungsraten der Welt gibt es laut Statistik in Kolumbien. Die Guerilla, das Paramilitär, Drogenanbau,... alles Faktoren, die das Land gefährlich werden lassen. Der Straßenverkehr wird hingegen nicht erwähnt. Für mich allerdings ist es jedes Mal ein kleines Abenteuer, die Straße zu überqueren. Denn dort herrschen die Gesetze des Dschungels: Der Stärkere gewinnt. So entspannt die Kolumbianer bei all ihrem Tun sind, so hektisch und ungeduldig sind sie es beim Autofahren. -
Valeria
Klara Ich sitze am Tisch einer Familie in Aguablanca. Die kleine Tochter, Valeria, ist elf Jahre alt und besucht die vierte Klasse unserer Schule. Mithilfe von Bildern erzählen sie, Valeria, ihre Mutter Sara und Tante Ana, mir die Geschichte von Valeria. Valeria ist nicht Saras leibliche Tochter. Sie ist das Kind von drogenabhängigen Eltern. Als [...] -
Ein Besuch im Don Bosco-Zentrum
Weltweit werden etwa 300.000 Kinder als Soldaten missbraucht. Allein in Kolumbien wird die Zahl der Kindersoldaten auf 14.000 geschätzt. Der jahrzehntelange bewaffnete Konflikt zwischen der Guerilla, dem Militär und den Paramilitärs hat Macht und Drogenanbau als Hauptgründe. In einem solchen Alltag wird der Kindheit wird mit Krieg und Gewalt ein jähes Ende gesetzt. Kommen die Kämpfer in die Dörfer, werden ganze Familien ermordet, alle Wertgegenstände und Essensvorräte geplündert; die Kinder werden verschleppt und zwangsrekrutiert. Andere werden mit falschen Versprechungen gelockt und treten aus Angst und auf der Suche nach Schutz den oppositionellen Gruppen bei. -
Ab in den Dschungel
Fünf Stunden lang kletterten wir über umgestürzte, moosbehangene Baumstämme, hangelten uns an Ästen entlang und hüpften im Fluss von Stein zu Stein, immer überlegend, wie wir am besten vorwärts kommen können. Dabei landeten wir nicht selten im knietiefen Schlamm. -
Zum Schuljahresende…
von Klara Im Endeffekt waren wir nur zwei Tage im Kindergarten, weil es in der Schule sehr viel Arbeit gab und es wie gesagt im Viertel um den Kindergarten sehr gefährlich ist. Dafür sehen wir einmal die Woche die Kleinen aus dem Kindergarten in der Schule „La Sagrada Familia.“. Jetzt, wo in der Schule in [...] -
Vamos a ver…
Heute am „Internationalen Tag des Lehrers“ fühle ich mich schon wie ein Lehrer. Nach drei Wochen Unterricht habe ich schon das Gefühl seit Ewigkeiten eine Lehrerin zu sein. Durch die Schule laufe ich, auf der Suche nach meinen Schülern bzw. einem freien Raum, nur noch voll gepackt mit Büchern, Stiften und Heften. Mir wurde schon gesagt, dass ich mir einen Lehrerton angewöhnt habe. Ich brauche nur einmal „Silencio“ in der Klasse zu sagen und alles ist still. Zwar kann ich noch nicht fließend Spanisch sprechen, aber schimpfen klappt schon gut ;) -
¡Feliz cumpleaños!
Jana Wie sagt man hier so schön: Nun habe auch ich das zweite Stockwerk erreicht. Allerdings kommt es mir eher so vor, als wäre ich mit dem Aufzug dorthin gelangt. Irgendwie ging das alles sehr schnell Und wenn man dann auch noch mit Kindern zusammenarbeitet, die gerade erst gelernt haben, wie man auf Englisch bis [...] -
So ist das also…
Jana In Gedanken habe ich es mir schon seit Langem vorgestellt und mich so gut wie möglich darauf vorbereitet. Und nun stehe ich auf einmal vor 40 Kindern im Alter von 5 bis 10 Jahren, die mich im besten Fall mit großen, braunen Augen anstarren. Während ich ein Kind beim Bleistiftspitzen unterstütze, ermuntere ich das [...] -
Prooofe…
von Klara In der letzten Zeit war es nicht mehr so chaotisch. Wir sind jeden Tag zur Schule Sagrada Familia gefahren, um dort am Spanischunterricht teilzunehmen. Die Zeit war sehr schön und im Spanischunterricht wurden wir sehr gut eingebunden. Die Spanischlehrerin Luz hat sich sogar in Freistunden mit uns in die Bibliothek gesetzt und uns [...] -
Ein erstes Mal Aguablanca
Ein Tag nachdem wir richtig angekommen sind, sind Jana und ich am Freitag zusammen mit Reyna das erste mal mit in die Schule gefahren. In dem Viertel, indem wir wohnen, sind die Straßen weitestgehend in Ordnung. Aber sobald wir uns dem Viertel Aguablanca mehr und mehr genähert haben, wurden die Straßen immer schlechter. Außerdem liegt [...] -
Angekommen
Jana Nach einer 24-stündigen Reise sind wir gut in Cali angekommen. Klaras Koffer war zwar kurzzeitig nicht da, wurde aber mit dem nächsten Flugzeug gebracht. Was ein Glück. Ein Schritt aus dem Flughafen, und schon schlägt einem die Wärme und die ganze Feuchtigkeit ins Gesicht. Auf der Autofahrt zu unserem Schlafplatz (es war zu spät [...]






