Luis

Als ich zehn Jahre alt war, habe ich die Arbeit der Salesianer in Bolivien kennengelernt. Nach dem Abitur entschied ich mich, erneut dorthin zu reisen.

"Soziales Engagement im Reisegepäck"

Als ich zehn Jahre alt war, habe ich gemeinsam mit meiner Mutter eine Reise durch Bolivien und Peru gemacht. Meine Mutter hat früher einmal ein Freiwilliges Soziales Jahr in einer Don Bosco Einrichtung in Santa Cruz gemacht. Für mich war der Besuch und die Begegnung mit den Kindern vor Ort eine tolle Erfahrung und so kam ich nach meinem Abitur auf die Idee auf, gemeinsam mit Freunden wieder nach Südamerika zu reisen.
 

Wir wollten unsere Reise mit Engagement verbinden

Allerdings wollten wir unsere Reise nicht nur mit Sightseeing verbringen, sondern auch den Menschen vor Ort und aus den Ländern, die wir bereisten, etwas zurückgeben. Als ambitionierte Filmemacher und Fotografen kamen wir schnell auf die Idee, die Don Bosco Einrichtung in Santa Cruz zu besuchen und die Arbeit vor Ort mithilfe von Fotos und Video-Clips festzuhalten.

Zeit für Kinder und Jugendliche

Es begann eine tolle Zusammenarbeit und unvergessliche Tage standen uns bevor. Wir verbrachten viel Zeit mit den Kindern und Jugendlichen, die in schwierigen sozialen Verhältnissen aufgewachsen sind und nun in einer Don Bosco Einrichtung leben. Sie haben sich sehr gefreut, wenn wir mit ihnen Fußball spielten, malten oder uns einfach Zeit für sie nahmen. Dabei haben wir gesehen, wie schwierig die Arbeit mit ehemaligen Straßenkindern sein kann, aber auch, wie es ihnen gelingt, sich ein neues Leben jenseits der Straße aufzubauen.

Noch Fragen?

Weil Vorbeugen besser als Heilen ist, tun wir alles, was verhindert, dass junge Menschen auf der Straße landen. Unsere Aktivitäten sollen soziale Ungleichheiten überwinden und jungen Menschen neue Möglichkeiten eröffnen. Wir tun dies, indem wir benachteiligte Kinder und Jugendliche in Risikosituationen begleiten und ihnen Zugang zu Bildung und Ausbildung bieten. Dabei möchten wir jungen Menschen nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch Werte.

Die Erstversorgung bspw. mit Kleidung und Essen ist notwendig, denn niederschwellige Angebote ermöglichen es uns, Kontakt zu Straßenkindern aufzubauen. Darüber hinaus ist uns langfristige, nachhaltige Hilfe ein besonderes Anliegen. Durch unsere Straßenkinder-Zentren gelingt es,

  • Kontakt zu Straßenkindern aufzunehmen und sie erstzuversorgen,
  • Straßenkindern ein Zuhause zu bieten mit Menschen, die sich um sie kümmern,
  • Kindern und Jugendlichen durch Bildung und Qualifikation neues Selbstvertrauen zu schenken,
  • Kinder und Jugendliche zu befähigen, ihr Leben eigenverantwortlich in die Hand zu nehmen und positiv in die Zukunft zu blicken.

Ob klassisch mit einer Spende oder lieber mit einer persönlichen Aktion: Du kannst dich auf ganz unterschiedliche Weise für benachteiligte Kinder und Jugendliche einsetzen. Klick dich doch einfach durch unsere Engagement-Möglichkeiten oder kontaktier uns einfach per Telefon unter 0228-53965-20 oder per E-Mail an info@strassenkinder.de. Wir freuen uns über dein Interesse.

Für ein Leben jenseits der Straße