Pater Ryszard Lach

Hallo, ich bin Pater Ryszard Lach und Leiter der Casa Don Bosco in Peru. Ursprünlich sollte ich nur für ein Jahr nach Lima gehen. Ich bin dann doch “ein bisschen länger” geblieben.

"Don Bosco lebt im Alltag weiter."

Don Bosco ist mein Vorbild. Er ist der Gründer einer Bewegung, in deren Mittelpunkt immer ein Kind oder Jugendlicher steht, der Hilfe braucht. Auch wir Salesianer möchten Menschen in Not nicht mit Gleichgültigkeit begegnen, sondern ihnen helfen. Ich tue dies, weil ich dabei glücklich bin. Ich glaube, dass Don Bosco genau dasselbe gemacht hätte, wenn er in Lima gelebt hätte.

Don Bosco lebt in allen weiter, die so sind, wie er.

Für mich lebt Don Bosco auch heute noch. Er lebt in allen weiter, die so sind, wie er. Ich kenne viele Salesianer - Laien und Geistliche- , die auch heute noch sein Werk fortführen. Ich glaube, dass Don Bosco in jedem weiterlebt, der im Alltag seine Verbundenheit zu diesem Heiligen zum Ausdruck bringt. Eine Verbundenheit, die sich im Engagement für benachteiligte Kinder und Jugendliche zeigt.

Solidarität, Vertrauen und Freundschaft

Jedes Kind sollte die Chance bekommen, den Absprung in ein neues Leben zu schaffen. Aber unsere Erfahrung zeigt, dass das nicht jedem gelingt. Manche leben weiter auf der Straße, nehmen Drogen und brechen die Schule ab. Sie können ihre Vergangenheit nicht hinter sich lassen. Wir müssen diese Jugendlichen seelisch, psychologisch und moralisch unterstützen und begleiten. In einem Umfeld, das von Solidarität, Vertrauen und Freundschaft geprägt ist. 

Noch Fragen?

Don Bosco ist der Name des italienischen Priesters und Seelsorger Johannes Bosco, der sich schon vor mehr als 150 Jahren für Straßenkinder einsetzte. Die Jugendlichen zu Zeiten Don Boscos haben zwar unter anderen Umständen gelebt als die heutige Jugend, doch viele Probleme und Herausforderungen sind die gleichen geblieben. Auch heute noch leben viele junge Menschen am Rande der Gesellschaft. Sie haben es schwer gesellschaftlich teilzuhaben und sich eine Zukunft aufzubauen. Deswegen steht der Name Don Bosco heute für ein weltweit tätiges Netzwerk mit einem erfolgreichen und bewährten pädagogischen Ansatz, das sich für die Anliegen von Kindern und Jugendlichen einsetzt.

Die Ordensgemeinschaft der Salesianer Don Boscos sowie die Don Bosco Schwestern haben es sich zum Ziel gesetzt, weltweit benachteiligten jungen Menschen in Risikosituationen zu helfen. Sie setzen sich für eine bessere Welt mit mehr Zukunftschancen für Kinder und Jugendliche an sozialen Brennpunkten ein. Don Boscos Werk gilt als die wohl größte kirchliche Schöpfung des 19. und 20. Jahrhunderts. Heute sind rund 15.000 Salesianer Don Boscos in über 1.800 Niederlassungen in 132 Ländern hauptsächlich in der Jugendarbeit tätig. 

Weil Vorbeugen besser als Heilen ist, tun wir alles, was verhindert, dass junge Menschen auf der Straße landen. Unsere Aktivitäten sollen soziale Ungleichheiten überwinden und jungen Menschen neue Möglichkeiten eröffnen. Wir tun dies, indem wir benachteiligte Kinder und Jugendliche in Risikosituationen begleiten und ihnen Zugang zu Bildung und Ausbildung bieten. Dabei möchten wir jungen Menschen nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch Werte.

***Corona-Krise*** Don Bosco hilft weltweit

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