Pater Sergio Bergamin

Hallo, ich bin Pater Sergio Bergamin. Ursprünglich komme ich aus Italien. Inzwischen lebe ich aber schon sehr lange in Rumänien und Moldawien.

“Warum machen Sie das?“

Schon als kleiner Junge hatte ich das Bedürfnis, etwas für andere Menschen zu tun. Ich habe leidenschaftlich Sport gemacht und organisierte oft Wettbewerbe oder Turniere für meine Mitschüler. Wenn sie glücklich waren, dann war das für mich ein Ansporn, mir immer wieder etwas Neues einfallen zu lassen. Durch die Begegnung mit Don Bosco und den Salesianern hat mein Leben eine ganz neue Dimension bekommen. Ich beschloss, seine Ideale und Bestrebungen zu den meinen zu machen. 

Zu unserer Familie gehören auch die "Schwächsten"

Ich erinnere mich noch sehr gut an die Frage eines Jungen aus Chisinau, in meinen ersten Tagen in Moldawien. “Warum machen Sie das?“ Einen Moment dachte ich nach. Dann sagte ich: „Ich mache das nicht wegen des Geldes oder der Ehre. Ich mache das, weil ich einen Pater kennengelernt habe, der mein Leben verändert hat und mir gezeigt hat, dass wir alle Teil einer großen Familie sind. Eine Familie zu der auch die "Schwächsten" gehören.  

Don Bosco wollte ein Lächeln auf die Gesichter der Kinder zaubern

Don Bosco wollte ein Lächeln auf die Gesichter der Kinder zaubern, die traurig, ängstlich und enttäuscht sind. Darum machen wir das! Auch heute lebt der Traum Don Boscos weiter, er ist nicht Vergangenheit, sondern Zukunft. Und ich wünsche mir vor allem eine gute Zukunft für die jungen Menschen in Rumänien und Moldawien.

Noch Fragen?

Don Bosco ist der Name des italienischen Priesters und Seelsorger Johannes Bosco, der sich schon vor mehr als 150 Jahren für Straßenkinder einsetzte. Die Jugendlichen zu Zeiten Don Boscos haben zwar unter anderen Umständen gelebt als die heutige Jugend, doch viele Probleme und Herausforderungen sind die gleichen geblieben. Auch heute noch leben viele junge Menschen am Rande der Gesellschaft. Sie haben es schwer gesellschaftlich teilzuhaben und sich eine Zukunft aufzubauen. Deswegen steht der Name Don Bosco heute für ein weltweit tätiges Netzwerk mit einem erfolgreichen und bewährten pädagogischen Ansatz, das sich für die Anliegen von Kindern und Jugendlichen einsetzt.

Die Ordensgemeinschaft der Salesianer Don Boscos sowie die Don Bosco Schwestern haben es sich zum Ziel gesetzt, weltweit benachteiligten jungen Menschen in Risikosituationen zu helfen. Sie setzen sich für eine bessere Welt mit mehr Zukunftschancen für Kinder und Jugendliche an sozialen Brennpunkten ein. Don Boscos Werk gilt als die wohl größte kirchliche Schöpfung des 19. und 20. Jahrhunderts. Heute sind rund 15.000 Salesianer Don Boscos in über 1.800 Niederlassungen in 132 Ländern hauptsächlich in der Jugendarbeit tätig. 

Weil Vorbeugen besser als Heilen ist, tun wir alles, was verhindert, dass junge Menschen auf der Straße landen. Unsere Aktivitäten sollen soziale Ungleichheiten überwinden und jungen Menschen neue Möglichkeiten eröffnen. Wir tun dies, indem wir benachteiligte Kinder und Jugendliche in Risikosituationen begleiten und ihnen Zugang zu Bildung und Ausbildung bieten. Dabei möchten wir jungen Menschen nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch Werte.

***Corona-Krise*** Don Bosco hilft weltweit

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