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Straßenkinder besonders gefährdet

Straßenkinder sind durch Corona besonders gefährdet und brauchen dringend Hilfe. Die obdachlosen Kinder und Jugendlichen müssen auch während der Ausgangssperren versorgt werden. Don Bosco setzt Hilfe auf der Straße fort.

Denn sie können nicht zuhause bleiben

Rund 100 Millionen Kinder und Jugendliche weltweit leben auf der Straße. Kinder und Jugendliche, die jetzt noch dort leben, sind in einer besonders prekären Situation. Die meisten von ihnen sind körperlich geschwächt, haben Vorerkrankungen und können sich nicht vor dem Corona-Virus schützen. Ihnen fehlt es an medizinischer Versorgung, Fürsorge und einem Zuhause, das ihnen in Krisenzeiten Schutz bietet.

Leben auf der Straße...

Kein Zuhause

Straßenkinder haben meist kein Zuhause, das ihnen in Krisenzeiten Schutz bietet. Viele Kinder und Jugendliche, die auf der Straße leben, kommen aus zerrütteten Familien, sind vor Armut oder Gewalt geflohen.

Arbeiten auf der Straße

Viele Straßenkinder halten sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser - arbeiten auf Märkten, putzen Autos oder tragen Einkäufe nach Hause. Durch die Ausgangsperren können sie sich nun nicht mehr mit dem Nötigsten versorgen.

Junge steht vor einem Müllberg

Fehlende Hygienemaßnahmen

Straßenkinder haben selten Zugang zu sauberem Wasser, um sich ausreichend die Hände waschen zu können. Sie haben meistens auch keine Atemmasken, um sich vor dem Virus zu schützen.

Keine medizinische Versorgung

Viele Straßenkinder sind vom Leben auf der Straße geschwächt, haben Vorerkrankungen und können sich nicht vor dem Virus schützen. Ihnen fehlt es an medizinischer Versorgung.

Ein kleines Mädchen, das am Straßenrand im Staub spielt

Fehlende Fürsorge

Straßenkinder werden gesellschaftlich ausgegrenzt. Ihnen fehlt es an Fürsorge und Bezugspersonen, die sich um sie kümmern und ihre Ängste und Nöte ernst nehmen.

Don Bosco setzt Hilfe auf der Straße fort

„Wenn wir Straßenkindern helfen wollen, dann müssen wir auch auf die Straße gehen. Durch die Ausgangssperren weltweit ist diese Arbeit gefährdet. Diese Entwicklung betrachten wir mit großer Sorge. Denn neben der Versorgung mit Essen und Medikamenten brauchen die Straßenkinder auch das Gefühl der Fürsorge und Zuwendung“, erklärt Dr. Nelson Penedo, Geschäftsführer von Don Bosco Mission Bonn. Im indischen Bangalore etwa hätten die Don Bosco Mitarbeiter von der Polizei Passierscheine bekommen, um in Notfällen Kinder auf der Straße zu versorgen.

So können wir Kinder schützen...

Don Bosco startet Hilfsprogramme

Weltweit sind mehr Menschen denn je auf Hilfe und Unterstützung angewiesen. Deswegen unterstützen die Salesianer Don Boscos, Mitarbeiter und Freiwillige Menschen, die in diesen Zeiten besonders gefährdet sind.

Sie verteilen Lebensmittel, Hygieneartikel und Schutzmasken an bedürftige Familien. Zudem wird das digitale Angebot im Schulunterricht ausgeweitet. Präventions-und Aufklärungskampagnen zum Schutz vor dem Corona-Virus werden von den Salesianer weltweit durchgeführt.

Hilf uns, damit wir in Krisenzeiten für die Schwächsten da sein können. Setzen wir alles daran, damit die Kinder auch weiterhin bei Don Bosco Hilfe finden. 

 

Ich möchte helfen!

Internationale Zeichen der Solidarität...

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