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Kinder lernen das grosse „N“

Bildung für Straßenkinder in Madagaskar

30.11.2017 - Njara* ist ein aufgewecktes Mädchen von zehn Jahren. Doch erst in diesen Wochen hat sie die Chance, ihre ersten Buchstaben auf eine Tafel zu schreiben. „Njaras Mutter muss die Kinder alleine durchbringen”, erklärt Pater Jannot, „das Schulgeld war für sie unerschwinglich.” Nun hat Njara die Gelegenheit, im Don Bosco Zentrum von Ankofafa Versäumtes nachzuholen. Sicher kann sie bald schon ihren Namen schreiben.

Nur etwa 10 Prozent aller Kinder beenden die Grundschule

In Madagaskar beenden nur etwa 10 Prozent aller Kinder die Grundschule, und in Ankofafa sind es sicher noch weniger. Es gibt keine exakten Zahlen, aber ein Blick in die Straßen des Viertels zeigt es klar: Die Menschen leben von der Hand in den Mund.

 

Viele Kinder müssen arbeiten, um zum Lebensunterhalt der Familie beizutragen. Und viele weitere leben ganz allein auf der Straße.

 

 

Mit Bildung aus der Armut

„Das Don Bosco Zentrum liegt in der Mitte des Viertels. Wir begleiten viele der armen Familien ganz persönlich. Wir sprechen mit den Eltern darüber, wie wichtig die Schule für die Kinder ist”, sagt Pater Jannot.

 

Bildung ist der Weg raus aus der Armut. Aber wichtiger als viele gute Worte ist Pater Jannots überzeugendstes Argument: Das Schulessen. Jeden Mittag kommt hier eine gesunde warme Mahlzeit auf den Tisch.

 

 

Im Don Bosco Zentrum erhalten Straßenkinder Unterricht. ©Don Bosco Mission Bonn/Florian Kopp

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Die Spende ist als Sonderausgabe steuerlich abzugsfähig.
Sie erhalten etwa vier Wochen nach Jahresende eine Spendenbescheinigung.

 

 

So wirkt Ihre Spende

 

  • 10 Euro werden jährlich benötigt, um ein Kind medizinisch zu versorgen.
  • Mit 100 Euro pro Kind kann die tägliche Schulmahlzeit eines ganzen Jahres finanziert werden.
  • Die durchschnittlichen Gesamtkosten pro Jahr und Kind betragen 264 Euro.

 

Neben dem Schulgebäude und dem Freigelände verfügt das Don Bosco Zentrum über zwei weitere Einrichtungen: ein Wohnheim für Straßenkinder und eine Anlaufstelle für minderjährige Mütter und ihre Kinder. Pater Jannot und sein Team können nicht allen Kindern und Jugendlichen von Ankofafa helfen. Aber 255 Kinder – das ist schon was. Und jeder und jede einzelne zählt.

 

*Name von Redaktion geändert

Bilder: Straßenkinder in Madagaskar

Viele Menschen in Madagaskar leben auf der Straße. 80% der Bevölkerung leben von weniger als einem US-Dollar pro Tag. ©Don Bosco Mission Bonn/Florian Kopp
60% der Bevölkerung von Madagaskar sind jünger als 20 Jahre. Es fehlt an Bildung, Arbeit, Perspektive. Viele Jugendliche leben deshalb auf der Straße. ©Don Bosco Mission Bonn/Florian Kopp
In dem Inselstaat Madagaskar erziehen viele Frauen ihre Kinder alleine. ©Don Bosco Mission Bonn/Florian Kopp
Besonders in den armen Gegenden Madagaskars gibt es viele Mädchen, die schon sehr früh Mutter werden. ©Don Bosco Mission Bonn/Florian Kopp
In den Straßen von Madagaskar wimmelt es von Kindern, die alleine auf der Straße leben. ©Don Bosco Mission Bonn/Florian Kopp
Straßenkinder in Madagaskar müssen sich häufig ganz allein durchs Leben kämpfen. Ein Leben, das geprägt ist von Armut, Gewalt und Kriminalität. ©Don Bosco Mission Bonn/Florian Kopp
Die Salesianer Don Boscos kümmern sich um die Kinder und Jugendlichen. Mit Bildungsprogrammen, Schulen und Stipendien wollen sie den Ärmsten der Armen Zugang zu Bildung verschaffen. ©Don Bosco Mission Bonn/Florian Kopp
Auch Elisa und ihr Sohn Hernand haben die Hilfe der Salesianer Don Boscos erfahren. ©Don Bosco Mission Bonn/Florian Kopp
Im Don Bosco Projekt TAIZA bekommen Elisa und ihr Sohn Rat und Hilfe. ©Don Bosco Mission Bonn/Florian Kopp
Elisas Sohn Hernand wird im Don Bosco Projekt TAIZA auch medizinisch versorgt. ©Don Bosco Mission Bonn/Florian Kopp