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Ein Leben hart wie Stein

Ziegelkinder in Indien

Jeder Lehmziegel wiegt zwei Kilogramm. 1000 dieser Steine werden die elfjährige Suri* und ihre Familie heute produzieren. Und morgen. Sieben Tage die Woche.

 

 

Moderne Sklaverei

„Eine halbe Rupie bekommen die Menschen pro Ziegel – weniger als einen Cent,“ berichtet Father Joseph, der Leiter der Don Bosco Einrichtung für die Kinder der Ziegelarbeiter. „Acht Monate dauert die Saison, dann kommt die Regenzeit, in der keine Ziegel hergestellt werden können. Doch die Menschen konnten nichts zurücklegen und es bleibt ihnen nur ein Weg: Neue Schulden zu einem Zinssatz von bis zu 25 Prozent.”

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Die Spende ist als Sonderausgabe steuerlich abzugsfähig.
Sie erhalten etwa vier Wochen nach Jahresende eine Spendenbescheinigung.

©Don Bosco Mission Bonn

Besonders berührend ist das Leben der kleineren Kinder. Sie sind sich selbst überlassen, sitzen auf der staubigen Erde und tragen vielfach noch ihre neugeborenen Geschwister mit sich herum. Fast alle Kinder sind unterernährt und anfällig für Krankheiten. Ohne Hilfe von außen habe sie keine Chance auf ein menschenwürdiges Leben.

 

 

Schutz und Hilfe für die Kleinsten

Das Don Bosco Zentrum in Passor ist die einzige Einrichtung vor Ort, von der die Kinder Hilfe erwarten können. Jeden morgen rollt ein Bus auf das Gelände der Ziegelfabrik, holt rund 100 Vorschul- und Grundschulkinder ab und bringt sie ins Zentrum. Hier werden die Kinder versorgt, können spielen und kindgerecht lernen. Viele von ihnen bekommen zum ersten mal ein Kinderbuch in die Hand.

Sie entdecken Gegenstände, die sie noch nie gesehen haben, hören Geschichten, lernen spielerisch. Es ist erstaunlich, wie schnell die Kinder aufblühen und sich entwickeln.

 

Das Leben beginnt

Auch für die Eltern ist die Don Bosco Einrichtung ein Segen. Endlich wissen sie ihre Kinder gut aufgehoben – und gut ernährt. Zusätzlich zur sonst üblichen Schale mit Reis und Linsen gibt es hier auch Gemüse und frisches Obst. Schon viele Kinder haben mit unserer Hilfe den Übergang an eine reguläre Schule geschafft. Viele weitere Kinder warten auf Hilfe.

 

*Name von Redaktion geändert

 

 

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