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Workshops

Mit Musik für solidarisches Zusammenleben

Beethovens Musik bewegt! Das haben auch zahlreiche Schulworkshops gezeigt, die das Team von Don Bosco macht Schule und dem Beethoven Orchester Bonn mit Schulklassen durchführten. Die Jugendlichen setzten sich kreativ mit dem Wert von Musik auseinander. Was bedeutet Musik in ihrem Leben? Wie beeinflusst Musik das Zusammenleben mit anderen, besonders in der Klassengemeinschaft?

Respekt und Solidarität 

Die Erfahrungen aus den Workshops bilden die Grundlage der Handreichung "Mit Musik für solidarisches Zusammenleben". Lehrer*innen können sie für den Unterricht in der 7. bis 11. Klasse nutzen. Die Handreichung enthält Ablaufpläne für einen Schulworkshop, Übungsanleitungen sowie Informationen zu Beethoven und seiner Musik. Mit Beethovens Musik werden Themen wie Respekt und Solidarität reflektiert und im eigenen Umfeld analysiert.

Musik, Respekt & Solidarität

Bis heute bewegt Beethoven unsere Gemüter. Sein 250. Geburtstag inspirierte Don Bosco macht Schule und das Beethoven Orchester Bonn, seine 5. Sinfonie an Schulklassen zu vermitteln. Der daraufhin entstandene Workshop verbindet auf kreative Weise das Erleben klassischer Musik mit den gesellschaftlichen Themen Respekt und Solidarität.

Die Handreichung kann kostenfrei auf der Website von Don Bosco macht Schule heruntergeladen werden. Als gedruckte Broschüre ist sie gegen eine Gebühr von 5 € erhältlich. 

Zur Handreichung

Künstlerische Entdeckungsreise

Im April 2019 reiste das Beethoven Orchester Bonn unter Leitung des Generalmusikdirektors Dirk Kaftan in die Ciudad Don Bosco in Medellín. Gemeinsam mit den kolumbianischen Jugendlichen der Don Bosco Einrichtung gingen sie zu Beethovens Fünfter auf künstlerische Entdeckungsreise. Die Erfahrungen der Musiker* innen des Beethovenorchester Bonn aus Medellín flossen in die Schulworkshops mit ein. 

Beethovens 5. Sinfonie

„In Beethovens 5. Sinfonie steckt so viel, vor allem Fragen, Wünsche und auch Visionen – Wie wollen wir als Gesellschaft zusammenleben? Bei Beethoven Moves! sind wir mit Jugendlichen in den Workshops der Musik ganz nahegekommen. Ich wünsche allen mit der Handreichung spannende Erfahrungen bei der Verbindung von Musik und gesellschaftlichen Visionen.“

Eva Eschweiler, Musikpädagogin des Beethoven Orchester Bonn.

Stimmen von Lehrer*innen:

Burga Fleischer

Lehrerin Carl-Schurz Realschule

 "An dem Projekt Beethoven Moves! hat mir besonders gefallen, dass die Jugendlichen mit der sinfonischen Musik Beethovens direkt in ihrer eigenen Lebenswelt angesprochen werden. Für die Schüler bedeuten Projekte wie Beethoven Moves! eine kreative Pause, ein befreiendes Intermezzo im durchgetakteten Schulalltag.“

Heidi Löttgen

Lehrerin Robert-Koch-Schule Linz

"Vielen Dank für den sehr ertragreichen Workshop. Die Resonanz der Schüler war am Tag danach enorm. Nachdem sie alles „verarbeitet“ hatten, kamen viele positive Rückmeldungen und ganz gezielte Beobachtungen. Man konnte richtig feststellen, wieviel auch an Kleinigkeiten bei ihnen hängengeblieben ist."

Carsten Dittmer

Musikfachlehrer am Beethoven-Gymnasium Bonn

„Das Faszinierende an „Beethoven Moves!“ war diese Verbindung von Musik, Gesellschaft und Individualität und das in einem internationalen Rahmen. Die Rückmeldungen der Schülerinnen und Schüler lassen darauf schließen, dass ihnen Beethoven und seine Musik sowie die mitschwingenden gesellschaftlichen Fragen auf sehr vielfältige Art begegnet sind und ihren Erfahrungsschatz bereichert haben.“

Rolf Haßelkus

Lehrer Realschule Hardtberg Bonn

„Der Workshop war eine sehr gute Ergänzung zu unserem Projekt ‚Come Together – No To Racism‘. Nun haben wir hoffentlich ein paar Weichen für die Zukunft unserer Schüler gestellt, damit der Rassismus und die Diskriminierung in unserer Gesellschaft weniger werden.“

 

 

Das Projekt Beethoven Moves! wird anteilig gefördert durch die Beethoven Jubiläumsgesellschaft BTHVN2020 aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, des Landes Nordrhein-Westfalen, der Stadt Bonn und des Rhein-Sieg-Kreises.

Ein Projekt im Rahmen von:

Gefördert durch:

Noch Fragen?

Don Bosco ist der Name des italienischen Priesters und Seelsorger Johannes Bosco, der sich schon vor mehr als 150 Jahren für Straßenkinder einsetzte. Die Jugendlichen zu Zeiten Don Boscos haben zwar unter anderen Umständen gelebt als die heutige Jugend, doch viele Probleme und Herausforderungen sind die gleichen geblieben. Auch heute noch leben viele junge Menschen am Rande der Gesellschaft. Sie haben es schwer gesellschaftlich teilzuhaben und sich eine Zukunft aufzubauen. Deswegen steht der Name Don Bosco heute für ein weltweit tätiges Netzwerk mit einem erfolgreichen und bewährten pädagogischen Ansatz, das sich für die Anliegen von Kindern und Jugendlichen einsetzt.

Die Ordensgemeinschaft der Salesianer Don Boscos sowie die Don Bosco Schwestern haben es sich zum Ziel gesetzt, weltweit benachteiligten jungen Menschen in Risikosituationen zu helfen. Sie setzen sich für eine bessere Welt mit mehr Zukunftschancen für Kinder und Jugendliche an sozialen Brennpunkten ein. Don Boscos Werk gilt als die wohl größte kirchliche Schöpfung des 19. und 20. Jahrhunderts. Heute sind rund 15.000 Salesianer Don Boscos in über 1.800 Niederlassungen in 132 Ländern hauptsächlich in der Jugendarbeit tätig. 

Auf der Basis des christlichen Menschenbildes war es für Don Bosco das Ziel all seines Wirkens, junge Menschen zu „aufrichtigen Bürgern und guten Christen" heranzubilden. Ihm ging es um eine ganzheitliche Erziehung, die von Spaß, Nähe und Herzlichkeit geprägt war. Don Bosco verstand sich als Erzieher und Seelsorger zugleich. Seine Pädagogik der Vorsorge ist vor allem eine „Beziehungspädagogik". Don Bosco selbst prägte dafür den Ausdruck „Assistenz". Er sieht den Erzieher vor allem als „Assistenten", der interessiert und aufmerksam, ermutigend und unterstützend, mal fördernd und mal fordernd dem jungen Menschen zur Seite steht.