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Das Camp

Eure Botschaft für Bonn und die Welt!

Mit den 25 ausgewählten Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus der Challenge geht die spannende Reise von Beethoven Moves! im Frühjahr 2020 weiter. In Workshops lernen sie sich als Gruppe kennen und experimentieren auf der Grundlage von Beethovens 5. Sinfonie mit verschiedenen Kunstformen wie Tanz, Musik, Text, Graffiti etc.- ihre Leidenschaften und Ideen geben den Takt vor.

"Ich glaube an die künstlerische Kraft, die in jeder und jedem steckt"

Anselm Dalferth, Regisseur

Ich glaube an die künstlerische Kraft, die in jeder und jedem steckt. An die Fähigkeit, etwas Besonderes zu schaffen, wenn man sich mit allem, was man hat, für eine Sache engagiert. An die Energie, die entsteht, wenn man zusammen ein Team bildet, in das sich jede und jeder einbringen kann und mit dem man ein gemeinsames Ziel vor Augen hat. Und an das Vertrauen, das aus künstlerischen Erfahrungen entstehen kann – zu sich selbst und zu anderen.

Wenn ich interessante Klänge höre, die mir gefallen, dann werde ich aufmerksam. Musik berührt mich und regt mich dazu an, aktiv zu werden, zu lauschen, zu singen, mich zu bewegen. Mich mit Musik auseinanderzusetzen, macht nicht nur Spaß, sondern lässt mich zu einem ganzen Menschen werden: Hier und jetzt, 100 Prozent, Kopf und Körper. Diese Freude zu teilen, andere zu inspirieren, von anderen inspiriert zu werden und eine gemeinsame Entdeckungsreise in neue künstlerische Welten zu unternehmen: Das ist es, was ich mit euch machen will!

Das deutsch-kolumbianische Kreativcamp

Vom 27. Juli bis zum 21. August 2020 proben die Jugendlichen aus Bonn und Umgebung gemeinsam mit kolumbianischen Jugendlichen aus der Ciudad Don Bosco in Medellín in einem dreiwöchigen Camp. Auch die kolumbianischen Jugendlichen haben sich mit ihren kreativen Talenten bei Beethoven Moves! beworben und bringen ihre künstlerischen Fähigkeiten mit nach Deutschland. Für die Proben steht uns das komplette Bonner Tanzhaus zur Verfügung, das dankenswerterweise in dieser Zeit Betriebsferien macht.

Eine internationale und einzigartige Musiktheaterperformance

Unter der Leitung von Regisseur Anselm Dalferth entsteht eine internationale und einzigartige Musiktheaterperformance, in der Beethoven auf Hip-Hop, Tanz auf Graffiti, Live-Musik auf eigene Texte, Video und Artistik treffen. Gemeinsam mit dem Beethoven Orchester Bonn zeigen die Jugendlichen aus Kolumbien und Deutschland vor großem Publikum, was sie bewegt und wovon sie träumen.

Du willst mehr erfahren?

Mädchen macht Kopfstand auf einer Straße in Medellín

... über die Kick-Offs und die Challenge

Zeig, was in dir steckt. Informiere dich auf einem unserer Kick-Offs über Beethoven Moves! und lerne das Team und andere Teilnehmende kennen. Stell dein Können in unserer Challenge unter Beweis und werde Teil von Beethoven Moves!

... über die Show

Jugendliche aus Deutschland und Kolumbien setzen sich mit Lebensfragen wie Freiheit, Macht, Mut und Revolution auseinander. Zusammen mit dem Beethoven Orchester Bonn entsteht eine internationale und einzigartige Musiktheaterperformance.

 

 

Das Projekt Beethoven Moves! wird anteilig gefördert durch die Beethoven Jubiläumsgesellschaft BTHVN2020 aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, des Landes Nordrhein-Westfalen, der Stadt Bonn und des Rhein-Sieg-Kreises.

Ein Projekt im Rahmen von:

Gefördert durch:

Noch Fragen?

Don Bosco ist der Name des italienischen Priesters und Seelsorger Johannes Bosco, der sich schon vor mehr als 150 Jahren für Straßenkinder einsetzte. Die Jugendlichen zu Zeiten Don Boscos haben zwar unter anderen Umständen gelebt als die heutige Jugend, doch viele Probleme und Herausforderungen sind die gleichen geblieben. Auch heute noch leben viele junge Menschen am Rande der Gesellschaft. Sie haben es schwer gesellschaftlich teilzuhaben und sich eine Zukunft aufzubauen. Deswegen steht der Name Don Bosco heute für ein weltweit tätiges Netzwerk mit einem erfolgreichen und bewährten pädagogischen Ansatz, das sich für die Anliegen von Kindern und Jugendlichen einsetzt.

Die Ordensgemeinschaft der Salesianer Don Boscos sowie die Don Bosco Schwestern haben es sich zum Ziel gesetzt, weltweit benachteiligten jungen Menschen in Risikosituationen zu helfen. Sie setzen sich für eine bessere Welt mit mehr Zukunftschancen für Kinder und Jugendliche an sozialen Brennpunkten ein. Don Boscos Werk gilt als die wohl größte kirchliche Schöpfung des 19. und 20. Jahrhunderts. Heute sind rund 15.000 Salesianer Don Boscos in über 1.800 Niederlassungen in 132 Ländern hauptsächlich in der Jugendarbeit tätig. 

Auf der Basis des christlichen Menschenbildes war es für Don Bosco das Ziel all seines Wirkens, junge Menschen zu „aufrichtigen Bürgern und guten Christen" heranzubilden. Ihm ging es um eine ganzheitliche Erziehung, die von Spaß, Nähe und Herzlichkeit geprägt war. Don Bosco verstand sich als Erzieher und Seelsorger zugleich. Seine Pädagogik der Vorsorge ist vor allem eine „Beziehungspädagogik". Don Bosco selbst prägte dafür den Ausdruck „Assistenz". Er sieht den Erzieher vor allem als „Assistenten", der interessiert und aufmerksam, ermutigend und unterstützend, mal fördernd und mal fordernd dem jungen Menschen zur Seite steht.

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