Drei Jugendliche in einem Workshop Drei Jugendliche in einem Workshop

Workshops in Deutschland

Musik, Respekt & Solidarität Schulworkshops in Bonn und Umgebung

 

Mit Beethoven Moves! wollen wir auch in Bonn mit jungen Menschen arbeiten. Das  dreiteilige Lernprojekt zu Musik, Respekt & Solidarität ist eine Erweiterung des b.jung Programm des Beethoven Orchester Bonn gemeinsam mit dem Team von Don Bosco macht Schule. Die Workshops sind für Schülerinnen und Schüler der 7. – 10. Klasse aller Schulformen geeignet. Überschrieben ist die dreiteilige Unterrichtsreihe mit: „Musik, Respekt und Solidarität: Was kann uns Beethovens 5. für unser Zusammenleben sagen?“.

Eine dreiteilige Unterrichtsreihe zu Beethovens 5. Sinfonie

Die Schülerinnen und Schüler befassen sich mit der Musik und gehen in erlebnisorientieren Einheiten den Fragen nach: Welche Chancen liegen im Dialog, welche Werte sind mir wichtig? Interessant ist das Programm besonders für die Fächer Musik, Gesellschaftslehre und Religion aber auch für Klassenlehrer. Die Einheiten können in 3x90 Min. oder als Tagesworkshop kostenlos gebucht werden. Am 18. Januar 2020 sind alle Teilnehmenden herzlich zum OpenSpace im Bonner Tanzhaus eingeladen.

"Ich möchte jungen Menschen zeigen, welche Kraft in Musik & Kunst steckt"

Eva Eschweiler, Musikpädagogin des Beethoven Orchester Bonn

Seit meiner Kindheit ist mir Musik unglaublich wichtig. Als Musik- und Theaterpädagogin möchte ich besonders jungen Menschen Kultur zugänglich machen und ihnen zeigen, welche Kraft in Musik und Kunst steckt. Beim Beethoven Orchester Bonn leite ich das Programm b.jung für Familien, Kinder und Jugendliche. Es ist spannend zu erleben, was Beethovens Sinfonie jedem einzelnen erzählt und was die Musik mit unserem Leben zu tun hat. Zusammen mit dem Team von Don Bosco macht Schule freue ich mich darauf, Beethovens 5. mit Bonner Schülerinnen und Schülern unter die Lupe zu nehmen und zu entdecken. 

Wie sowas aussieht? Zum Beispiel so:

Erster Satz: Das berühmte Thema der 5. Sinfonie – Tatata taa – Ein handfester Streit, der sich nicht in Wohlgefallen auflöst, sondern offen bleibt? Die Schülerinnen und Schüler erschließen sich die Musik mit theaterpädagogischen Methoden und erleben selbst einen Konflikt – und lösen ihn mit einem echten Konsens statt einem faulen Kompromiss. Fazit: Kommunikation verbessert unser Zusammenleben, auch wenn es anstrengend ist.

Zweiter Satz: Im zweiten Workshop bringen die Schüler ihre Songs mit und wir fragen: Was ist Dir wichtig? Wofür möchtest Du einstehen? Was soll sich verändern? Dem stellen wir den zweiten Satz der Sinfonie gegenüber.

In der letzten Einheit zum dritten und vierten Satz, der oft als vom Dunkel ins Licht beschrieben wird, erarbeiten sie die Bedeutung von Solidarität und Wege, miteinander umzugehen.

 

Du willst mehr erfahren?

Teilnehmende des Projektes klatschen sich ab

... über KickOff, Camp & Aufführung in Bonn

Einen Tag nach dem OpenSpace wählen wir die Teilnehmenden für die Jugendbegegnung mit Camp & Aufführung aus. Für die Vorbereitung bekommen sie Unterstützung von professionellen Coaches & Regisseur Anselm Dalferth.

Tanzgruppe bei einer Choreo

... über die Teilnehmenden

Egal ob aus Kolumbien oder Bonn und Umgebung: Du willst wissen, wer bei Beethoven Moves! dabei ist? Hier erfährst du mehr über die Teilnehmenden und ihre Leidenschaft für Musik.

 

 

Das Projekt Beethoven Moves! wird anteilig gefördert durch die Beethoven Jubiläumsgesellschaft BTHVN2020 aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, des Landes Nordrhein-Westfalen, der Stadt Bonn und des Rhein-Sieg-Kreises.

Ein Projekt im Rahmen von:

Gefördert durch:

Noch Fragen?

Don Bosco ist der Name des italienischen Priesters und Seelsorger Johannes Bosco, der sich schon vor mehr als 150 Jahren für Straßenkinder einsetzte. Die Jugendlichen zu Zeiten Don Boscos haben zwar unter anderen Umständen gelebt als die heutige Jugend, doch viele Probleme und Herausforderungen sind die gleichen geblieben. Auch heute noch leben viele junge Menschen am Rande der Gesellschaft. Sie haben es schwer gesellschaftlich teilzuhaben und sich eine Zukunft aufzubauen. Deswegen steht der Name Don Bosco heute für ein weltweit tätiges Netzwerk mit einem erfolgreichen und bewährten pädagogischen Ansatz, das sich für die Anliegen von Kindern und Jugendlichen einsetzt.

Die Ordensgemeinschaft der Salesianer Don Boscos sowie die Don Bosco Schwestern haben es sich zum Ziel gesetzt, weltweit benachteiligten jungen Menschen in Risikosituationen zu helfen. Sie setzen sich für eine bessere Welt mit mehr Zukunftschancen für Kinder und Jugendliche an sozialen Brennpunkten ein. Don Boscos Werk gilt als die wohl größte kirchliche Schöpfung des 19. und 20. Jahrhunderts. Heute sind rund 15.000 Salesianer Don Boscos in über 1.800 Niederlassungen in 132 Ländern hauptsächlich in der Jugendarbeit tätig. 

Auf der Basis des christlichen Menschenbildes war es für Don Bosco das Ziel all seines Wirkens, junge Menschen zu „aufrichtigen Bürgern und guten Christen" heranzubilden. Ihm ging es um eine ganzheitliche Erziehung, die von Spaß, Nähe und Herzlichkeit geprägt war. Don Bosco verstand sich als Erzieher und Seelsorger zugleich. Seine Pädagogik der Vorsorge ist vor allem eine „Beziehungspädagogik". Don Bosco selbst prägte dafür den Ausdruck „Assistenz". Er sieht den Erzieher vor allem als „Assistenten", der interessiert und aufmerksam, ermutigend und unterstützend, mal fördernd und mal fordernd dem jungen Menschen zur Seite steht.