Tanzgruppe zeigt eine Choreographie Tanzgruppe zeigt eine Choreographie

KickOff, Camp und Aufführung

Eure Botschaft für Bonn und die Welt!

Wenn du bei unserem Projekt dabei sein willst, dann laden wir dich am 19. Januar 2020 ganz herzlich zu unserem KickOff ins Tanzhaus Bonn ein. Mit bekannten Künstlern, Kreativen und Trainern kannst du dein persönliches Statement zur 5. Sinfonie entwickeln und dich gegen Gewalt und Ausgrenzung positionieren. Wer will, kann sich dort auch für Beethoven Moves! bewerben.

Ihr gebt den Takt vor!

Mit 20 ausgewählten Bewerberinnen und Bewerbern geht die spannende Reise von Beethoven Moves! dann im Frühjahr weiter. In euren Trainings lernt ihr euch als Gruppe kennen und experimentiert mit verschiedenen Kunstformen wie Graffiti, Gesang, Video etc.- eure Leidenschaft und eure Ausdrucksformen geben den Takt vor. In der letzten Juliwoche 2020 startet dann das dreiwöchige Jugendcamp auf dem Bonner Venusberg. Mit unserem Regisseur Anselm Dalferth und den pädagogischen Teams von Don Bosco macht Schule und dem Beethoven Orchester Bonn und Dirk Kaftan, entwickelt ihr eure Aufführung zu Beethovens 5. Sinfonie.

"Mit Kunst, Sport und Spiel schaffen wir Vertrauen und Versöhnung"

Dr. Nelson Penedo, Geschäftsführer Don Bosco Mission Bonn

Viele unserer Jugendlichen haben Gewalt- und Ausgrenzungserfahrungen gemacht. Ihre Überlebensstrategie baute auf Misstrauen, Härte, Kampf. Sie kommen zu Don Bosco mit der Hoffnung, ihrem Leben eine Wendung zu geben. Dafür müssen sie lernen, sich zu öffnen.

Genau hier setzt die Don Bosco Pädagogik an. Mit Kunst, Sport und Spiel schaffen wir Vertrauen und Versöhnung. Beethoven Moves! bietet so viele Impulse und Anregungen zum Wachsen. Die breite Beteiligung von Künstlern, Jugendlichen in Deutschland und Förderern gibt den Jugendlichen lebenswichtige Bestärkung und Wertschätzung. Für mich ist das eine Freude, genau diese Verbindungen und Brücken zu bauen, damit das Leben junger Menschen gelingt.

Zeigt uns, wie ihr Beethoven versteht!

Bei dem Camp arbeitet ihr gemeinsam mit 20 Jugendlichen aus der Ciudad Don Bosco in Medellín, Kolumbien. Auch sie haben sich mit kreativen Statements für Beethoven Moves! beworben und bringen ihre künstlerischen Leidenschaften mit nach Deutschland. Alle Beteiligten haben hier die Chance, sich miteinander auseinanderzusetzen, sich auszudrücken, Spaß zu haben und zu zweifeln und dabei mit Musik voller Energie und Menschen voller Möglichkeiten an einem gemeinsamen Ziel zu arbeiten. Das wird ein unvergessliches Erlebnis, bei dem sich unterschiedliche Welten treffen, um eine neue Welt hervorzubringen! Bei der intensiven Arbeit an der Sinfonie geht es um eure Emotionen und eure Botschaften für Bonn und die Welt. Am 23. und 24. August könnt ihr eure Version von Beethovens 5. Sinfonie dann vor großem Publikum im Bonner Telekom Forum präsentieren. 

Du willst mehr erfahren?

Drei Jugendliche in einem Workshop

... über die Schulworkshops in Bonn & Umgebung

Eine dreiteiliges Lernprojekt zu Respekt, Solidarität und über Musik. Schülerinnen und Schüler der 7. bis 10. Klasse werden mit spielerischen und erlebnisreichen Methoden herausgefordert, „out of the box“ zu denken.

Tanzgruppe bei einer Choreo

Die Teilnehmenden

Egal ob aus Kolumbien oder Bonn und Umgebung: Du willst wissen, wer bei Beethoven Moves! dabei ist? Hier erfährst du mehr über die Teilnehmenden und ihre Leidenschaft für Musik.

 

 

Das Projekt Beethoven Moves! wird anteilig gefördert durch die Beethoven Jubiläumsgesellschaft BTHVN2020 aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, des Landes Nordrhein-Westfalen, der Stadt Bonn und des Rhein-Sieg-Kreises.

Noch Fragen?

Don Bosco ist der Name des italienischen Priesters und Seelsorger Johannes Bosco, der sich schon vor mehr als 150 Jahren für Straßenkinder einsetzte. Die Jugendlichen zu Zeiten Don Boscos haben zwar unter anderen Umständen gelebt als die heutige Jugend, doch viele Probleme und Herausforderungen sind die gleichen geblieben. Auch heute noch leben viele junge Menschen am Rande der Gesellschaft. Sie haben es schwer gesellschaftlich teilzuhaben und sich eine Zukunft aufzubauen. Deswegen steht der Name Don Bosco heute für ein weltweit tätiges Netzwerk mit einem erfolgreichen und bewährten pädagogischen Ansatz, das sich für die Anliegen von Kindern und Jugendlichen einsetzt.

Die Ordensgemeinschaft der Salesianer Don Boscos sowie die Don Bosco Schwestern haben es sich zum Ziel gesetzt, weltweit benachteiligten jungen Menschen in Risikosituationen zu helfen. Sie setzen sich für eine bessere Welt mit mehr Zukunftschancen für Kinder und Jugendliche an sozialen Brennpunkten ein. Don Boscos Werk gilt als die wohl größte kirchliche Schöpfung des 19. und 20. Jahrhunderts. Heute sind rund 15.000 Salesianer Don Boscos in über 1.800 Niederlassungen in 132 Ländern hauptsächlich in der Jugendarbeit tätig. 

Auf der Basis des christlichen Menschenbildes war es für Don Bosco das Ziel all seines Wirkens, junge Menschen zu „aufrichtigen Bürgern und guten Christen" heranzubilden. Ihm ging es um eine ganzheitliche Erziehung, die von Spaß, Nähe und Herzlichkeit geprägt war. Don Bosco verstand sich als Erzieher und Seelsorger zugleich. Seine Pädagogik der Vorsorge ist vor allem eine „Beziehungspädagogik". Don Bosco selbst prägte dafür den Ausdruck „Assistenz". Er sieht den Erzieher vor allem als „Assistenten", der interessiert und aufmerksam, ermutigend und unterstützend, mal fördernd und mal fordernd dem jungen Menschen zur Seite steht.