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Corona Nothilfe

Straßenkinder sind durch Corona besonders gefährdet und brauchen dringend Hilfe. Die obdachlosen Kinder und Jugendlichen müssen auch während der Ausgangssperren versorgt werden und brauchen einen Ort, der ihnen Schutz bietet. 

Straßenkinder in der Corona-KriseDenn sie können nicht zuhause bleiben

Rund 100 Millionen Kinder und Jugendliche weltweit leben auf der Straße. Durch die Corona-Krise hat sich ihre ohnehin schon prekäre Situation zusätzlich verschlechtert. In vielen Ländern wurden Straßenkinder in den vergangenen Monaten Opfer polizeilicher Säuberungsaktionen und hart bestraft, weil sie sich trotz der Corona-Lockdowns weiterhin im öffentlichen Raum aufhielten. Die meisten Straßenkinder haben kein Zuhause, das ihnen in Krisenzeiten Schutz bietet.

Don Bosco setzt Hilfe auf der Straße fort

„Wenn wir Straßenkindern helfen wollen, dann müssen wir auch auf die Straße gehen. Durch die Ausgangssperren weltweit ist diese Arbeit gefährdet. Diese Entwicklung betrachten wir mit großer Sorge. Denn neben der Versorgung mit Essen und Medikamenten brauchen Straßenkinder auch das Gefühl der Fürsorge und Zuwendung“, erklärt Dr. Nelson Penedo, Geschäftsführer von Don Bosco Mission Bonn.

Ein Zufluchtsort für Straßenkinder

Viele Straßenkinder haben Zuflucht in unseren weltweiten Don Bosco Einrichtungen gefunden. In Äthiopien und Angola beispielsweise haben mehr als 500 Straßenkinder in den Don Bosco Zentrum eine Unterkunft gefunden. In zahlreichen weiteren Ländern wie beispielsweise Indien, Sierra Leone oder Kolumbien verteilen die Don Bosco Teams Nahrungsmittel, Schutzmasken und Hygieneartikel oder führen Präventionskampagnen für Straßenkinder durch.

Auf der Flucht vor häuslicher Gewalt

Häusliche Gewalt hat in der Coronakrise weiter zugenommen. Insbesondere in Familien, die ohnehin schon in prekären Verhältnissen zusammenleben. Die Ausgangssperren zwingen viele Menschen dazu, Zuhause zu bleiben. Die Folge: Sie können nicht arbeiten, haben kein Geld für Nahrungsmittel und ihre Familien müssen hungern. Die Gefahr ist groß, dass weitere Kinder aus ihren Familien fliehen und auf der Straße landen. Don Bosco Teams weltweit unterstützen Kinder und ihre Familien, die in diesen Zeiten besonders gefährdet sind.

Leben auf der StraßeStraßenkinder von Corona besonders betroffen...

Kein Zuhause

Straßenkinder haben meist kein Zuhause, das ihnen in Krisenzeiten Schutz bietet. Viele Kinder und Jugendliche, die auf der Straße leben, kommen aus zerrütteten Familien, sind vor Armut oder Gewalt geflohen.

Arbeiten auf der Straße

Viele Straßenkinder halten sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser - arbeiten auf Märkten, putzen Autos oder tragen Einkäufe nach Hause. Durch die Ausgangsperren können sie sich nun nicht mehr mit dem Nötigsten versorgen.

Junge steht vor einem Müllberg

Fehlende Hygienemaßnahmen

Straßenkinder haben selten Zugang zu sauberem Wasser, um sich ausreichend die Hände waschen zu können. Sie haben meistens auch keine Atemmasken, um sich vor dem Virus zu schützen.

Keine medizinische Versorgung

Viele Straßenkinder sind vom Leben auf der Straße geschwächt, haben Vorerkrankungen und können sich nicht vor dem Virus schützen. Ihnen fehlt es an medizinischer Versorgung.

Ein kleines Mädchen, das am Straßenrand im Staub spielt

Fehlende Fürsorge

Straßenkinder werden gesellschaftlich ausgegrenzt. Ihnen fehlt es an Fürsorge und Bezugspersonen, die sich um sie kümmern und ihre Ängste und Nöte ernst nehmen.

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Für ein Leben jenseits der Straße