4 Jahre Krieg in der UkraineKinder brauchen unsere Hilfe
Seit über vier Jahren prägt der Krieg den Alltag von Kindern und Jugendlichen in der Ukraine. Angst, Unsicherheit und Verlust gehören für sie zum täglichen Leben. Viele haben ihr Zuhause verloren, manche ihre Eltern, fast alle ein Stück ihrer Kindheit. Schule findet nur unregelmäßig statt – oft in Bunkern oder U-Bahn-Stationen.
Kälte, Hunger und ständige Bedrohung
Die Winter sind bitterkalt, Strom fällt regelmäßig aus, und selbst ausreichend Essen ist keine Selbstverständlichkeit. Viele Kinder verbringen Tage und Nächte in Schutzräumen, ohne zu wissen, was sie draußen erwartet. Andere sind Binnenflüchtlinge im eigenen Land – geflohen vor Zerstörung, Gewalt und lebensgefährlichen Umständen.
So hilft Don Bosco...

Ein Ort der Geborgenheit
Bei Don Bosco finden Kinder Schutz, verlässliche Begleitung und Menschen, die für sie da sind.

Lernen und Alltag im Ausnahmezustand
Unterricht und Freizeitangebote wie Basteln oder gemeinsames Spielen finden dort statt, wo es gerade sicher ist – in Bunkern, Schutzräumen oder U-Bahn-Stationen.

Zeit zum Aufatmen
Spielen, lachen, Gemeinschaft erleben – die Sommerfreizeiten schenken Kindern unbeschwerte Momente fern vom Kriegsalltag.
Tiefe seelische Wunden
Der Krieg hinterlässt Spuren, die man nicht sieht. Traumatische Erlebnisse, Verlust und dauerhafte Angst belasten Kinder und Jugendliche schwer. Die seelischen Wunden sitzen tief – und brauchen Zeit, Schutz und verlässliche Begleitung, um heilen zu können.
Ein sicherer Ort: das Don Bosco Familienhaus in Lemberg
Das Don Bosco Familienhaus war schon vor dem Krieg ein Zufluchtsort für Kinder in schwierigen Lebenslagen. Heute bietet es zusätzlich Schutz für geflüchtete und traumatisierte Kinder. Hier finden sie Wärme, Geborgenheit und Menschen wie Pater Mykhaylo Chaban und sein engagiertes Team, die ihnen Halt geben.
Momente, in denen Kinder wieder Kinder sein dürfen
Regelmäßige Mahlzeiten, Schulbesuch, Ausbildungsmöglichkeiten und therapeutische Unterstützung helfen den Kindern, wieder Vertrauen zu fassen und Perspektiven zu entwickeln. Besonders wichtig sind die Sommerfreizeiten für binnenvertriebene Kinder und Jugendliche. Für viele ist es die erste Zeit seit Langem ohne Angst: mit Spielen, Lachen und Gemeinschaft. Ein Gegenentwurf zum Krieg. Ein Stück Normalität. Ein Stück Kindheit.
Noch Fragen?
Die meisten Straßenkinder kommen aus zerrütteten Familien. Sie fliehen vor Armut und Gewalt und leben deswegen auf der Straße. Viele Kinder laufen aber auch Gefahr, auf der Straße zu landen. Deswegen sind Straßenkinder für uns auch Kinder und Jugendliche, die öfter auf der Straße Zuflucht suchen oder auf der Straße arbeiten müssen, um zum Lebensunterhalt ihrer Familien einen Beitrag zu leisten. Auch Kinder, denen es an den wichtigsten Dingen wie Liebe, Geborgenheit, Essen und Schulbildung mangelt, laufen Gefahr, ganz auf der Straße zu landen. Dazu gehören zum Beispiel Schulschwänzer, missbrauchte Kinder oder Kindersklaven.
Weil Vorbeugen besser als Heilen ist, tun wir alles, was verhindert, dass junge Menschen auf der Straße landen. Unsere Aktivitäten sollen soziale Ungleichheiten überwinden und jungen Menschen neue Möglichkeiten eröffnen. Wir tun dies, indem wir benachteiligte Kinder und Jugendliche in Risikosituationen begleiten und ihnen Zugang zu Bildung und Ausbildung bieten. Dabei möchten wir jungen Menschen nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch Werte.
Auf der ganzen Welt betreiben wir sogenannte Straßenkinder-Zentren, also Einrichtungen, in denen Straßenkinder Hilfe bekommen können. Der Besuch oder der Verbleib in den Straßenkinder-Zentren ist immer freiwillig. Für manche Kinder wird das Zentrum ein neues Zuhause, manche kommen nur ab und an zum Spielen vorbei oder um sich ein paar Stunden auszuruhen oder etwas zu essen.
Die Erstversorgung bspw. mit Kleidung und Essen ist notwendig, denn niederschwellige Angebote ermöglichen es uns, Kontakt zu Straßenkindern aufzubauen. Darüber hinaus ist uns langfristige, nachhaltige Hilfe ein besonderes Anliegen. Durch unsere Straßenkinder-Einrichtungen gelingt es,
- Kontakt zu Straßenkindern aufzunehmen und sie erstzuversorgen,
- Straßenkindern ein Zuhause zu bieten mit Menschen, die sich um sie kümmern,
- Kindern und Jugendlichen durch Bildung und Qualifikation neues Selbstvertrauen zu schenken,
- Kinder und Jugendliche zu befähigen, ihr Leben eigenverantwortlich in die Hand zu nehmen und positiv in die Zukunft zu blicken.
Damit Straßenkinder von unseren Hilfsangeboten erfahren, suchen Streetworker die Straßenkinder direkt in ihrem Lebensumfeld auf, also auf der Straße. Sie sprechen sie an und versuchen, Kontakt aufzunehmen. So kann langsam und behutsam Vertrauen aufgebaut werden. Wenn das gelingt, bieten sie den Kindern Freizeit-, Lern- oder Gesundheitsangebote an.





