Straßenkind in Mandalay, 2017Straßenkind in Mandalay, 2017

*** Nothilfe in Myanmar ***

Ein verheerendes Erdbeben hat Myanmar erschüttert. Die Salesianer sind vor Ort und helfen der Bevölkerung. Sie versorgen sie mit Essen und sauberem Trinkwasser. Unzählige Familien und Kinder sind obdachlos. Hilf jetzt mit deiner Spende!

Don Bosco Nothilfe nach dem ErdbebenHilf den Kindern und Menschen in Myanmar!

Am Freitag, den 28. März 2025, erschütterte ein verheerendes Erdbeben Myanmar mit einer Stärke von 7,7. Viele Menschen sind obdachlos geworden. Die Salesianer versorgen sie mit sauberem Trinkwasser und Essen. Verzweifelt suchen viele Familien nach ihren Angehörigen. Die Don Bosco Mitarbeiter helfen ihnen ihre Handys aufzuladen und so Kontakt mit Vermissten aufzunehmen. Geplant ist die Hilfsmaßnahmen auszuweiten und den obdachlosen Familien Zelte und medizinische Hilfe zur Verfügung zu stellen.

Don Bosco ist vor Ort:

Versorgung der betroffenen Menschen

Am 28. März 2025 traf ein verheerendes Erdbeben mit einer Stärke von 7,7 die Region Myanmar. Besonders betroffen war das Gebiet um Mandalay, wo zahlreiche Gebäude zerstört wurden. Viele Menschen sind obdachlos geworden. Die Salesianer versorgen sie mit sauberem Trinkwasser und Essen.

Straßenkinder-Zentrum in Mandalay zerstört

Das Straßenkinder-Zentrum, das über 60 ehemaligen Straßenkindern ein Zuhause und eine Perspektive gab, wurde bei dem Erdbeben getroffen. Der Schlafraum im ersten Stock, der auch als Speisesaal genutzt wird, wurde stark beschädigt: Wände stürzten ein, der Boden wurde teilweise zerstört und die Decke fiel herab.

Jede Hilfe zählt

Die Not ist groß, und es braucht sofortige Hilfe. Mit deiner Spende können wir den Kindern und den Menschen in Myanmar Sicherheit und Hoffnung in dieser schwierigen Situation schenken. Jede Spende hilft, die Menschen zu versorgen und den Wiederaufbau der Einrichtung zu ermöglichen.

Don Bosco hilft in Myanmar:

Die Not der Kinder ist groß

„Zum Glück wurden keine Kinder ernsthaft verletzt, aber die Not ist groß“, erklärt P. Bosco Nyi Nyi, Provinzial der Salesianer Don Boscos. Die Zerstörung ist unvorstellbar, und nun gilt es, schnell zu handeln: Trümmer müssen beseitigt, sichere Räume geschaffen und die Versorgung der betroffenen Kinder und Jugendlichen gewährleistet werden. Aber auch die seelsorgerische Unterstützung darf nicht fehlen, denn die seelischen Wunden nach solch einem Trauma sind tief.

Myanmar in schwerer Krise

Die Lage in Myanmar ist ohnehin von großer Not geprägt. Seit Jahren leidet das Land unter einem Bürgerkrieg, und die Menschen sind bereits von Armut und Instabilität betroffen. Das Erdbeben hat ihnen nun buchstäblich den Boden unter den Füßen weggezogen. Doch trotz der schwierigen Umstände sind die Salesianer vor Ort, um unmittelbar zu helfen und den Menschen wieder Hoffnung zu schenken.

Deine Spende schenkt Hoffnung in der Not

Um den Kindern und Menschen in Myanmar zu helfen, benötigen wir dringend deine Hilfe. Jede Spende zählt – sei es für die Soforthilfe oder für den Wiederaufbau des zerstörten Straßenkinder-Zentrums. Mit deiner Spende schenkst du den Menschen Hoffnung in dieser schwierigen Situation. Deine Hilfe kann den Unterschied machen!

Das Don Bosco Zentrum in Mandalay:

Ein Zuhause für Kinder in Not

Seit 2005 bietet das Don Bosco Straßenkinder-Zentrum in Mandalay einen sicheren Zufluchtsort für Kinder, die vor Armut, Gewalt oder schwierigen familiären Verhältnissen geflüchtet sind oder lange auf der Straße lebten. Hier erhalten sie nicht nur Nahrung und medizinische Hilfe, sondern auch die Möglichkeit, zur Schule zu gehen oder eine Ausbildung zu machen. Das Ziel ist es, den Kindern zu helfen, ihre schwierige Lebenssituation zu überwinden und eine selbstbestimmte Zukunft aufzubauen. 

Das verheerende Erdbeben hat den Kindern nun den einzigen Ort genommen, an dem sie sich sicher fühlen konnten. Helfe jetzt – mit deiner Spende schenkst du den Kindern ein neues Zuhause und eine Zukunft voller Hoffnung.

 

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Noch Fragen?

Die meisten Straßenkinder kommen aus zerrütteten Familien. Sie fliehen vor Armut und Gewalt und leben deswegen auf der Straße. Viele Kinder laufen aber auch Gefahr, auf der Straße zu landen. Deswegen sind Straßenkinder für uns auch Kinder und Jugendliche, die öfter auf der Straße Zuflucht suchen oder auf der Straße arbeiten müssen, um zum Lebensunterhalt ihrer Familien einen Beitrag zu leisten. Auch Kinder, denen es an den wichtigsten Dingen wie Liebe, Geborgenheit, Essen und Schulbildung mangelt, laufen Gefahr, ganz auf der Straße zu landen. Dazu gehören zum Beispiel Schulschwänzer, missbrauchte Kinder oder Kindersklaven.

Weil Vorbeugen besser als Heilen ist, tun wir alles, was verhindert, dass junge Menschen auf der Straße landen. Unsere Aktivitäten sollen soziale Ungleichheiten überwinden und jungen Menschen neue Möglichkeiten eröffnen. Wir tun dies, indem wir benachteiligte Kinder und Jugendliche in Risikosituationen begleiten und ihnen Zugang zu Bildung und Ausbildung bieten. Dabei möchten wir jungen Menschen nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch Werte.

Auf der ganzen Welt betreiben wir sogenannte Straßenkinder-Zentren, also Einrichtungen, in denen Straßenkinder Hilfe bekommen können. Der Besuch oder der Verbleib in den Straßenkinder-Zentren ist immer freiwillig. Für manche Kinder wird das Zentrum ein neues Zuhause, manche kommen nur ab und an zum Spielen vorbei oder um sich ein paar Stunden auszuruhen oder etwas zu essen.

Die Erstversorgung bspw. mit Kleidung und Essen ist notwendig, denn niederschwellige Angebote ermöglichen es uns, Kontakt zu Straßenkindern aufzubauen. Darüber hinaus ist uns langfristige, nachhaltige Hilfe ein besonderes Anliegen. Durch unsere Straßenkinder-Einrichtungen gelingt es,

  • Kontakt zu Straßenkindern aufzunehmen und sie erstzuversorgen,
  • Straßenkindern ein Zuhause zu bieten mit Menschen, die sich um sie kümmern,
  • Kindern und Jugendlichen durch Bildung und Qualifikation neues Selbstvertrauen zu schenken,
  • Kinder und Jugendliche zu befähigen, ihr Leben eigenverantwortlich in die Hand zu nehmen und positiv in die Zukunft zu blicken.

Damit Straßenkinder von unseren Hilfsangeboten erfahren, suchen Streetworker die Straßenkinder direkt in ihrem Lebensumfeld auf, also auf der Straße. Sie sprechen sie an und versuchen, Kontakt aufzunehmen. So kann langsam und behutsam Vertrauen aufgebaut werden. Wenn das gelingt, bieten sie den Kindern Freizeit-, Lern- oder Gesundheitsangebote an.