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Jugendlicher spielt zum ersten Mal TrompeteJugendlicher spielt zum ersten Mal Trompete

Die Ausstellung

Beethoven Moves // Drei Fragen: GlückAusstellung im LVR-LandesMuseum Bonn

Die Musik Beethovens lässt niemanden kalt - auch nicht die kolumbianischen Jugendlichen von Beethoven Moves! Wie sie die Begegnung mit dem Beethoven Orchester Bonn und Beethovens 5. Sinfonie erlebten, hat die Künstlerin Judith Döker in zahlreichen Fotografien festgehalten .Ihre Eindrücke und intensiven Momentaufnahmen wurden in einer Ausstellung im LVR-LandesMuseum Bonn erstmals präsentiert. Kuratiert wurde die Ausstellung von Rita Baus.

Beethoven MovesWas bedeutet Musik für dich?

Musikerin des Beethoven Orchester zeigt einem jungen wie man Horn spielt

Urbane Straßenkultur trifft Beethovens Fünfte

Im Frühjahr 2019 reisten Musikerinnen und Musiker des Beethoven Orchester Bonn mit Dirk Kaftan nach Medellín. Mit ihren Fotos transportiert Judith Döker die kraftvolle Energie, die bei der Begegnung zwischen den Musikern aus Deutschland und den Jugendlichen aus Kolumbien entstand. Beethovens 5. Sinfonie war in einer Live-Einspielung in der Ausstellung zu hören und zu sehen.

Weitere Filme und ein partizipativer Bereich luden alle Besucher*innen ein, sich mit den Themen Solidarität, Gemeinschaft und Glück auseinanderzusetzen. In einer Graffiti-Aktion, die im Rahmen der Ausstellung im LVR-LandesMuseum stattfand, beschäftigten sich auch kolumbianische und deutsche Jugendliche künstlerisch mit diesen Themen. 

Drei Fragen: GlückWas bedeutet Glück für Dich?

Fotografien von Judith Döker

In jedem von uns steckt die Kraft, eine glückliche Welt zu erschaffen! Mit diesem Anliegen reiste die Künstlerin Judith Döker während der letzten Jahre in sehr unterschiedliche Länder und stellte den Menschen folgende drei Fragen: 

  • Wann warst du das letzte Mal glücklich? 
  • Was kannst du tun, damit du häufiger Glück erlebst? 
  • Was kannst du tun, damit die Menschen in deinem Land glücklicher zusammenleben?

Die Ausstellung "Drei Fragen: Glück" dokumentiert die Antworten von 18 Menschen aus Kolumbien, Iran, Indien, Syrien, Ukraine, USA und Deutschland - ergänzt durch eindrucksvolle, großformatige Porträtfotografien der Befragten. Auch Teilnehmer*innen von “Beethoven Moves!“ kommen hier zu Wort.

 

Das Projekt Beethoven Moves! wird anteilig gefördert durch die Beethoven Jubiläumsgesellschaft BTHVN2020 aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, des Landes Nordrhein-Westfalen, der Stadt Bonn und des Rhein-Sieg-Kreises.

Ein Projekt im Rahmen von:

Gefördert durch:

Noch Fragen?

Don Bosco ist der Name des italienischen Priesters und Seelsorger Johannes Bosco, der sich schon vor mehr als 150 Jahren für Straßenkinder einsetzte. Die Jugendlichen zu Zeiten Don Boscos haben zwar unter anderen Umständen gelebt als die heutige Jugend, doch viele Probleme und Herausforderungen sind die gleichen geblieben. Auch heute noch leben viele junge Menschen am Rande der Gesellschaft. Sie haben es schwer gesellschaftlich teilzuhaben und sich eine Zukunft aufzubauen. Deswegen steht der Name Don Bosco heute für ein weltweit tätiges Netzwerk mit einem erfolgreichen und bewährten pädagogischen Ansatz, das sich für die Anliegen von Kindern und Jugendlichen einsetzt.

Die Ordensgemeinschaft der Salesianer Don Boscos sowie die Don Bosco Schwestern haben es sich zum Ziel gesetzt, weltweit benachteiligten jungen Menschen in Risikosituationen zu helfen. Sie setzen sich für eine bessere Welt mit mehr Zukunftschancen für Kinder und Jugendliche an sozialen Brennpunkten ein. Don Boscos Werk gilt als die wohl größte kirchliche Schöpfung des 19. und 20. Jahrhunderts. Heute sind rund 15.000 Salesianer Don Boscos in über 1.800 Niederlassungen in 132 Ländern hauptsächlich in der Jugendarbeit tätig. 

Auf der Basis des christlichen Menschenbildes war es für Don Bosco das Ziel all seines Wirkens, junge Menschen zu „aufrichtigen Bürgern und guten Christen" heranzubilden. Ihm ging es um eine ganzheitliche Erziehung, die von Spaß, Nähe und Herzlichkeit geprägt war. Don Bosco verstand sich als Erzieher und Seelsorger zugleich. Seine Pädagogik der Vorsorge ist vor allem eine „Beziehungspädagogik". Don Bosco selbst prägte dafür den Ausdruck „Assistenz". Er sieht den Erzieher vor allem als „Assistenten", der interessiert und aufmerksam, ermutigend und unterstützend, mal fördernd und mal fordernd dem jungen Menschen zur Seite steht.