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Die Graffiti-Aktion

Gemeinschaft, Solidarität & Glück Workshop im LVR-LandesMuseum

Gemeinschaft, Solidarität und Glück - mit diesen Themen befasste sich ein zweitägiger Workshop im Rahmen des Projekts Beethoven Moves! 16 Jugendliche verwandelten eine Wand im Skulpturenhof des LVR LandesMuseum Bonn in ein öffentliches Kunstwerk. Unterstützt wurden die jungen Sprayer von den Graffiti-Künstlern Moritz Etorena aus Hamburg und Chota 13 aus dem kolumbianischen Medellín.

Die Botschaft...

"Resiliencia"

Resilienz, spanisch Resiliencia, bezeichnet geistige Widerstandskraft; die Fähigkeit, schwierige Lebenssituationen ohne anhaltende Beeinträchtigung zu überstehen. Diese positive Fähigkeit haben sich 16 Bonner und kolumbianische Jugendliche als Motto für ihr Graffiti-Kunstwerk gewählt. 

Resiliencia ist ein Graffiti-Kunstwerk von: Andrés Felipe González Patarroyo, Andre Büchel, Lilith-Marie Brandhuber, Maximilian Cloth, Chota 13, Moritz Etorena, Philip Hoffmann, Christopher Ljachov, Joshua Mankel, Sabrina Poétes, Elias Penedo, Bárbara Prada Rojas, Susi Wendel, Veronika Wendel, Nils Witte.

Tipps und Techniken

Im Vorfeld der Aktion erlernten die jungen Menschen die Kunst des Sprayens und setzten sich intensiv mit dem Thema Gemeinschaft, Glück und Solidarität auseinander. Was bedeutet das für mich und was für die anderen? Wie kann ich diese Themen künstlerisch umsetzen? Wie kann ich mit Kunst Botschaften und Emotionen transportieren?

Rahmenprogramm zur Ausstellung

Betreut wurde die Graffiti-Aktion von Don Bosco macht Schule. Gefördert wird das Projekt von der Deutschen Telekom AG. Die Graffiti-Aktion ist Teil der Ausstellung Beethoven Moves!/Drei Fragen Glück, die noch bis zum 19.09.2021 im LVR-LandesMuseum Bonn zu sehen ist.

Der Workshop...

 

Das Projekt Beethoven Moves! wird anteilig gefördert durch die Beethoven Jubiläumsgesellschaft BTHVN2020 aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, des Landes Nordrhein-Westfalen, der Stadt Bonn und des Rhein-Sieg-Kreises.

Ein Projekt im Rahmen von:

Gefördert durch:

Noch Fragen?

Don Bosco ist der Name des italienischen Priesters und Seelsorger Johannes Bosco, der sich schon vor mehr als 150 Jahren für Straßenkinder einsetzte. Die Jugendlichen zu Zeiten Don Boscos haben zwar unter anderen Umständen gelebt als die heutige Jugend, doch viele Probleme und Herausforderungen sind die gleichen geblieben. Auch heute noch leben viele junge Menschen am Rande der Gesellschaft. Sie haben es schwer gesellschaftlich teilzuhaben und sich eine Zukunft aufzubauen. Deswegen steht der Name Don Bosco heute für ein weltweit tätiges Netzwerk mit einem erfolgreichen und bewährten pädagogischen Ansatz, das sich für die Anliegen von Kindern und Jugendlichen einsetzt.

Die Ordensgemeinschaft der Salesianer Don Boscos sowie die Don Bosco Schwestern haben es sich zum Ziel gesetzt, weltweit benachteiligten jungen Menschen in Risikosituationen zu helfen. Sie setzen sich für eine bessere Welt mit mehr Zukunftschancen für Kinder und Jugendliche an sozialen Brennpunkten ein. Don Boscos Werk gilt als die wohl größte kirchliche Schöpfung des 19. und 20. Jahrhunderts. Heute sind rund 15.000 Salesianer Don Boscos in über 1.800 Niederlassungen in 132 Ländern hauptsächlich in der Jugendarbeit tätig. 

Auf der Basis des christlichen Menschenbildes war es für Don Bosco das Ziel all seines Wirkens, junge Menschen zu „aufrichtigen Bürgern und guten Christen" heranzubilden. Ihm ging es um eine ganzheitliche Erziehung, die von Spaß, Nähe und Herzlichkeit geprägt war. Don Bosco verstand sich als Erzieher und Seelsorger zugleich. Seine Pädagogik der Vorsorge ist vor allem eine „Beziehungspädagogik". Don Bosco selbst prägte dafür den Ausdruck „Assistenz". Er sieht den Erzieher vor allem als „Assistenten", der interessiert und aufmerksam, ermutigend und unterstützend, mal fördernd und mal fordernd dem jungen Menschen zur Seite steht.