zu strassenkinder.de

Presse

Beethoven Moves!Music Overcomes Violence & Exclusion

Beethoven Moves! ist ein musikalisch-künstlerisches Projekt zur 5. Sinfonie Ludwig van Beethovens. In Deutschland und Kolumbien beschäftigen sich junge Menschen, die eine Vergangenheit als Kindersoldaten oder als Straßenkinder haben, mit der Musik Ludwig van Beethovens. Gemeinsam mit Künstler-Coaches und dem Beethoven Orchester Bonn interpretieren die Jugendlichen ihre Erfahrungen zu Themen wie Gewalt, Ausgrenzung und Freiheit. Erlaubt ist das, was in Medellín und Bonn angesagt ist: Urbane Interpretationen von Musik, Tanz, Rap oder Graffiti.

 

Mehr über das Projekt

Infos - Beethoven Moves!

Beethoven Moves! ist ein musikalisch-künstlerisches Projekt zur 5. Sinfonie Ludwig van Beethovens. In Deutschland und Kolumbien beschäftigen sich junge Menschen, die eine Vergangenheit als Kindersoldaten oder als Straßenkinder haben, mit der Musik Ludwig van Beethovens. Gemeinsam mit Künstler-Coaches und dem Beethoven Orchester Bonn interpretieren die Jugendlichen ihre Erfahrungen zu Themen wie Gewalt, Ausgrenzung und Freiheit. Erlaubt ist das, was in Medellín und Bonn angesagt ist: Urbane Interpretationen von Musik, Tanz, Rap oder Graffiti.

Beethoven Moves! ist ein gemeinsames Projekt des Beethoven Orchester Bonn und Don Bosco Mission Bonn nach der Idee und unter der Projektleitung von Rita Baus. Musikalische Leitung: Dirk Kaftan, Regie: Anselm Dalferth.

 

Dirk Kaftan ist seit 2017 Generalmusikdirektor des Beethoven Orchester Bonn und der Oper Bonn. Zuvor arbeitete er als Chefdirigent der Oper und des Philharmonischen Orchesters in Graz. Zu Kaftans breitem Repertoire gehören auch interkulturelle Projekte, die ihn mit Musikern und Musik aus dem Balkan, der Türkei, Israel und dem Irak zusammenführten.

Zu seinen Neu-Produktionen der letzten Jahre zählen u.a. der Figaro an der Volksoper in Wien, der Freischütz an der königlichen Oper in Kopenhagen, die Bohème an der Oper Frankfurt, sowie Vorstellungs Serien an der Deutschen und der Komischen Oper Berlin und der Semperoper in Dresden.

www.dirk-kaftan.de

www.beethoven-orchester.de

Kurzlebenslauf [PDF]

 

Rita Baus ist die ehemalige Geschäftsführerin und künstlerische Leitung des Pantheon-Theaters in Bonn. Fast 20 Jahre leitete sie das Pantheon Theater und rief u.a. den "Prix Pantheon" ins Leben. Baus entwickelte im September 2003 die Reihe Quatsch keine Oper! Daneben organisierte sie kulturelle Veranstaltungen, gründete 1999 die Rita Baus Kulturproduktionen GmbH und war zwei Jahre die künstlerische Leitung des Admiralspalast Berlin. Darüber hinaus ist sie seit 2009 als systemischer Coach bundesweit tätig.

www.ritabaus.de

Kurzlebenslauf [PDF]

 

Anselm Dalferth inszenierte u.a. in der Deutschen Oper Berlin/Tischlerei, der Oper am Rhein Düsseldorf, am Staatstheater Mainz, in der Elbphilharmonie Hamburg und am Nationaltheater Mannheim. Zu seinen Auszeichnungen zählen der Götz Friedrich-Studiopreis 2013 und Nominierungen für den Theaterpreis Der Faust (Regie Kinder- und Jugendtheater) 2018 und 2019 (die Preisvergabe steht noch aus). 

Er verbindet auf überraschende Weise unterschiedliche Musikstile und Themen zu eigenwilligen Musiktheaterabenden, in denen auch immer wieder Profis und Bürger*innen gemeinsam auf der Bühne stehen. So entstanden unter anderem Die Maske des roten Todes mit dem Mannheimer Geräuschorchester oder Tamáss, ein Musiktheater über die Koexistenz unterschiedlicher Kulturen. Er wurde 2009 fest ans Nationaltheater Mannheim und 2014 ans Staatstheater Mainz engagiert.

www.staatstheater-mainz.com

Kurzlebenslauf [PDF]

 

Dr. Nelson Penedo ist seit 2011 Geschäftsführer von Don Bosco Mission Bonn. Von 2006 bis 2011 war Penedo Projekt-Referent für Afrika und bereiste zahlreiche afrikanische Länder. Im Rahmen seines sozialwissenschaftlichen Studiums befasste sich der heute 46jährige mit der Kultur und Politik Mosambiks.

www.donboscomission.de

Kurzlebenslauf [PDF]

 

Pressefotos:

Wenn Sie ein Bild in einer höheren Auflösung benötigen, wenden Sie sich gerne an unsere Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Kirsten Prestin.

Weitere Pressemitteilungen:

Presseeinladung: Bonn, 10.08.2021

Samstag 14. August 2021 – 16.00 Uhr

Eine 20 Meter lange Wand wird im Skulpturenhof des LVR LandesMuseum Bonn zum öffentlichen Kunstwerk. Die beiden Graffiti-Künstler Moritz Etorena aus Hamburg und Chota aus Medellín werden gemeinsam mit rund zehn Jugendlichen ihre Botschaften zu Gemeinschaft, Solidarität und Glück mit bunten Farben an die Betonwand des Museums sprühen.

Gemeinschaft, Solidarität und Glück - Was bedeutet das für mich und was für die anderen? Wie kann ich diese Themen künstlerisch umsetzen? Wie kann ich mit Kunst Botschaften und Emotionen transportieren? Diesen Fragen werden die Jugendlichen im Vorfeld in einem zweitägigen Workshop nachgehen und Grundlagen und Techniken der Streetart Kunst bei den Profis erlernen. Betreut wird der Workshop von Don Bosco macht Schule.

Die Aktion ist Teil der Ausstellung Beethoven Moves!/Drei Fragen Glück, die noch bis zum 19.09.2021 im LVR-LandesMuseum Bonn zu sehen ist - mit Fotografien von Judith Döker und kuratiert von Rita Baus. Gefördert wird das Projekt von der Deutschen Telekom AG.

 

Pressemitteilung: Bonn, 27.07.2021

Am 13. und 14. August 2021 verwandeln die beiden Graffiti-Künstler Moritz Etorena aus Hamburg und Chota aus dem kolumbianischen Medellín eine 20 Meter lange Wand im Skulpturenhof des LVR LandesMuseum Bonn in ein öffentliches Kunstwerk. Für den zweitägigen Workshop werden noch Jugendliche gesucht, die Lust haben sich künstlerisch auszuprobieren. Alter zwischen 16 und 21 Jahren.

Gemeinschaft, Glück und Solidarität - Was bedeutet das für mich und was für die anderen? Wie kann ich diese Themen künstlerisch umsetzen? Wie kann ich mit Kunst Botschaften und Emotionen transportieren? Diesen Fragen werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zusammen mit den beiden Graffitykünstlern nachgehen und auch Grundlagen und Techniken der Streetart Kunst erlernen und ausbauen.

Betreut wird die Graffiti-Aktion von Don Bosco macht Schule. Gefördert wird das Projekt von der Deutschen Telekom AG. Die Graffiti-Aktion ist Teil der Ausstellung Beethoven Moves!/Drei Fragen Glück, die noch bis zum 19.09.2021 im LVR-LandesMuseum Bonn zu sehen ist - mit Fotografien von Judith Döker und kuratiert von Rita Baus.

 

Pressemitteilung: Bonn, 15.05.2020

Beethoven Moves! Die Show, die am 22. und 23. August 2020 im Telekom Forum stattfinden sollte, wird auf das Jahr 2021 verschoben. „Corona hat uns leider auch kalt erwischt. Deshalb haben wir mit dem Beethoven Orchester Bonn und dem Telekom Forum als Ersatztermin den August 2021 ins Auge gefasst“, so Rita Baus, Projektleiterin und Ideengeberin von Beethoven Moves! 

Das ist schade für alle Beteiligten, aber besonders für die Jugendlichen in Medellín, die sich seit anderthalb Jahren auf die Reise nach Deutschland vorbereiten. „Die kolumbianischen Jugendlichen machen eine schwere Zeit voller Unsicherheit durch. Auch sie sind von den Folgen der Corona Pandemie betroffen und müssen in Quarantäne leben. Ihre Familien wohnen auf beengtem Raum und haben oft nicht genügend zu essen“, betont Dr. Nelson Penedo, Geschäftsführer von Don Bosco Mission Bonn.

Kontakt mit den kolumbianischen Jugendlichen wird über die digitalen Medien gehalten. „Wir werden weiterhin mit den Jugendlichen aus Bonn und Medellín arbeiten. Mit beiden sind wir in Kontakt. Es finden Proben per WhatsApp und mit Video Chats unter Anleitung des Regisseurs Anselm Dalferth, der Choreografin Kama, dem Beatboxer Mando, Eva Eschweiler und Musikern des Beethoven Orchester Bonn und Laura, der Tänzerin und Choreografin in Medellín statt“, so Rita Baus, Projektleiterin von Beethoven Moves!

"Mitten im Flug durch das Beethoven-Jubiläumsjahr sind wir vom Coronavirus getroffen worden“, meint Dirk Kaftan, Generalmusikdirektor der Bundesstadt Bonn und musikalischer Leiter des Projektes. „Viele Projekte, bei denen wir gemeinsam mit extrem begeisterten Kindern und Jugendlichen zusammenarbeiten, müssen jetzt leider verschoben werden. Ich hoffe, dass wir alles nachholen können.“ 

Malte Boecker, künstlerischer Geschäftsführer der Beethoven JubiläumsGmbH betont: „Die Corona-Pandemie stellt uns alle vor große Herausforderungen. Ich freue mich umso mehr, dass die wertvolle Arbeit von Beethoven Moves! mit den beteiligten Kindern und Jugendlichen während der Einschränkungen digital weitergeführt wird. Trotz der Terminverschiebung darf das Publikum gespannt sein und sich auf einen ganz besonderen Beitrag zum Beethoven-Jubiläum freuen.“

"Das Telekom Forum hat sich als gesellschaftlicher Treffpunkt für Kulturveranstaltungen in Bonn fest etabliert. Der interkulturelle Ansatz von Beethoven Moves! passt sehr gut dazu und wir freuen uns, dass die Aufführungen im August 2021 stattfinden können", sagt Stephan Althoff, Leiter Konzernsponsoring der Telekom.

Das Projekt Beethoven Moves! wird gefördert durch die Beethoven Jubiläumsgesellschaft BTHVN2020 aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, des Landes Nordrhein-Westfalen, der Stadt Bonn und des Rhein-Sieg-Kreis.

 

Presseeinladung: Bonn, 08.02.2020

Sie tanzen, malen, spielen, sprechen oder machen Musik zu Beethovens Fünfter Sinfonie. Bonner Jugendliche zwischen 16 und 21 Jahren zeigen im Tanzhaus Bonn am 8. Februar 2020, wie sie sich der Sinfonie des großen Komponisten künstlerisch annähern. Wenn ihre Performance erfolgreich ist, dann können sie Teil von Beethoven Moves! Die Show werden.

Unterstützung bekommen die Jugendlichen von Künstler*innen wie Regisseur Anselm Dalferth, der Choreografin Kama Frankl, dem Beatboxer und Stimmakrobat Mando und Musikern des Beethoven Orchesters Bonn. Daniel Mandolini alias Mando ist einer der besten Beatboxer Europas. Der gebürtige Bonner hat mehrfach internationale Wettbewerbe gewonnen und wird im Rahmen von Beethoven Moves! regelmäßig Workshops anbieten und Teil von Beethoven Moves! Die Show am 22. und 23.08.2020 im Telekom Forum sein.

Die Challenge in Bonn läutet die zweite Phase von Beethoven Moves! ein. Bei den Workshops und im dreiwöchigen Sommercamp werden kolumbianische und Bonner Jugendliche, gemeinsam mit bekannten Künstler*innen ihre künstlerischen Fähigkeiten entdecken und eine Bühnenshow erarbeiten. „Wir wollen uns mit den jungen Menschen auf eine künstlerische Entdeckungsreise begeben und mit viel Freude und Neugier in neue Welten eintauchen“, so Dalferth, der deutschlandweit als Regisseur arbeitet und für seine Inszenierungen zahlreiche Auszeichnungen erhalten hat.

Beethoven Moves! ist ein globales Projekt zur 5. Sinfonie Beethovens. Es ist ein gemeinsames Projekt des Beethoven Orchester Bonn und Don Bosco Mission Bonn nach der Idee und unter der Projektleitung von Rita Baus. Musikalische Leitung: Dirk Kaftan, Regie: Anselm Dalferth.

Das Projekt Beethoven Moves! wird gefördert durch die Beethoven Jubiläumsgesellschaft BTHVN2020 aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, des Landes Nordrhein-Westfalen, der Stadt Bonn und des Rhein-Sieg-Kreis.

 

Presseeinladung: Bonn, 20.01.2020

Im Frühjahr 2019 begleitete die Fotografin Judith Döker das Beethoven Moves! -Team, bestehend aus Dirk Kaftan, Generalmusikdirektor der Stadt Bonn, Musikern des Beethoven Orchester Bonn, Mitarbeitern der Don Bosco Mission Bonn, sowie der Ideengeberin und Projektleiterin von Beethoven Moves! Rita Baus, in die Ciudad Don Bosco nach Kolumbien. 

Die Kinder und Jugendlichen, die in der Ciudad Don Bosco leben, stammen alle aus schwierigen sozialen Verhältnissen und sind bereits früh mit Gewalt in Berührung gekommen. Einige von ihnen sind ehemalige Kindersoldatinnen und -soldaten. In der Ciudad Don Bosco wird in die Zukunft der Kids investiert, sie erhalten Chancen und Räume, um sich zu entfalten. Tanz, Musik und Graffiti sind wichtige Elemente der lokalen Jugendkultur und der Don Bosco Pädagogik.

Mit ihren Fotos möchte Judith Döker die kraftvolle Energie transportieren, die bei der Begegnung zwischen den Musikern aus Deutschland und den Jugendlichen aus Kolumbien deutlich zu spüren war. Zudem möchte sie mit ihren Bildern einen Einblick in das Leben der Jugendlichen an den Rändern von Medellín ermöglichen.

Beethoven Moves! ist ein globales Projekt zur 5. Sinfonie Beethovens. Es ist ein gemeinsames Projekt des Beethoven Orchester Bonn und Don Bosco Mission Bonn nach der Idee und unter der Projektleitung von Rita Baus. Musikalische Leitung: Dirk Kaftan, Regie: Anselm Dalferth.

Das Projekt Beethoven Moves! wird gefördert durch die Beethoven Jubiläumsgesellschaft BTHVN2020 aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, des Landes Nordrhein-Westfalen, der Stadt Bonn und des Rhein-Sieg-Kreis.

 

 

Das Projekt Beethoven Moves! wird anteilig gefördert durch die Beethoven Jubiläumsgesellschaft BTHVN2020 aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, des Landes Nordrhein-Westfalen, der Stadt Bonn und des Rhein-Sieg-Kreises.

Ein Projekt im Rahmen von:

Gefördert durch:

Noch Fragen?

Don Bosco ist der Name des italienischen Priesters und Seelsorger Johannes Bosco, der sich schon vor mehr als 150 Jahren für Straßenkinder einsetzte. Die Jugendlichen zu Zeiten Don Boscos haben zwar unter anderen Umständen gelebt als die heutige Jugend, doch viele Probleme und Herausforderungen sind die gleichen geblieben. Auch heute noch leben viele junge Menschen am Rande der Gesellschaft. Sie haben es schwer gesellschaftlich teilzuhaben und sich eine Zukunft aufzubauen. Deswegen steht der Name Don Bosco heute für ein weltweit tätiges Netzwerk mit einem erfolgreichen und bewährten pädagogischen Ansatz, das sich für die Anliegen von Kindern und Jugendlichen einsetzt.

Die Ordensgemeinschaft der Salesianer Don Boscos sowie die Don Bosco Schwestern haben es sich zum Ziel gesetzt, weltweit benachteiligten jungen Menschen in Risikosituationen zu helfen. Sie setzen sich für eine bessere Welt mit mehr Zukunftschancen für Kinder und Jugendliche an sozialen Brennpunkten ein. Don Boscos Werk gilt als die wohl größte kirchliche Schöpfung des 19. und 20. Jahrhunderts. Heute sind rund 15.000 Salesianer Don Boscos in über 1.800 Niederlassungen in 132 Ländern hauptsächlich in der Jugendarbeit tätig. 

Auf der Basis des christlichen Menschenbildes war es für Don Bosco das Ziel all seines Wirkens, junge Menschen zu „aufrichtigen Bürgern und guten Christen" heranzubilden. Ihm ging es um eine ganzheitliche Erziehung, die von Spaß, Nähe und Herzlichkeit geprägt war. Don Bosco verstand sich als Erzieher und Seelsorger zugleich. Seine Pädagogik der Vorsorge ist vor allem eine „Beziehungspädagogik". Don Bosco selbst prägte dafür den Ausdruck „Assistenz". Er sieht den Erzieher vor allem als „Assistenten", der interessiert und aufmerksam, ermutigend und unterstützend, mal fördernd und mal fordernd dem jungen Menschen zur Seite steht.