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Spendenaktion

Zeichen der Solidarität Bonner Realschule spendet für Beethoven Moves! in Kolumbien

Schüler*innen der Realschule Hardtberg in Bonn haben beim Videowettbewerb des Landes NRW zum 70. Jahrestag der Verfassung NRWs einen Preis in Höhe von 1.000 Euro gewonnen. Einen Teil des Preisgeldes möchten sie jetzt für die Ciudad Don Bosco in Medellín spenden und damit kolumbianische Jugendliche des Projektes Beethoven Moves! unterstützen. 

Come Together - No To Racism

Die Klasse hatte im November 2019 an einem Workshop von Don Bosco macht Schule und dem Beethoven Orchester Bonn teilgenommen. Mit ihrem Video „Come Together – No To Racism im Fußball“ konnte die zehnte Klasse die Jury des Wettbewerbs des Landes NRW überzeugen. 

Weichen für die Zukunft

„Der Workshop zu Beethovens 5. Sinfonie war eine sehr gute Ergänzung zu unserem Projekt ‚Come Together – No To Racism‘. Nun haben wir hoffentlich ein paar Weichen für die Zukunft unserer Schüler gestellt, damit Rassismus und Diskriminierung in unserer Gesellschaft weniger werden“, erklärt Rolf Haßelkus, Lehrer und Leiter des Anti-Rassismus Projektes an der Realschule Hardtberg. 

Dirk Kaftan in einer Gruppe von Menschen

Wirf einen Blick hinter die Kulissen!

Alle News zu Beethoven Moves!

In unserer News-Sektion erfährst du alle Neuigkeiten rund um unser Kunst- und Bildungsprojekt Beethoven Moves! Lerne die Teilnehmer, die Trainer und das Team kennen. Erfahre mehr über ihre Hintergründe, das Leben der Jugendlichen in Medellín und Bonn -  und natürlich über ihre Leidenschaft für Musik, Tanz und Kunst. 

Zu den News

 

Das Projekt Beethoven Moves! wird anteilig gefördert durch die Beethoven Jubiläumsgesellschaft BTHVN2020 aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, des Landes Nordrhein-Westfalen, der Stadt Bonn und des Rhein-Sieg-Kreises.

Ein Projekt im Rahmen von:

Gefördert durch:

Noch Fragen?

Don Bosco ist der Name des italienischen Priesters und Seelsorger Johannes Bosco, der sich schon vor mehr als 150 Jahren für Straßenkinder einsetzte. Die Jugendlichen zu Zeiten Don Boscos haben zwar unter anderen Umständen gelebt als die heutige Jugend, doch viele Probleme und Herausforderungen sind die gleichen geblieben. Auch heute noch leben viele junge Menschen am Rande der Gesellschaft. Sie haben es schwer gesellschaftlich teilzuhaben und sich eine Zukunft aufzubauen. Deswegen steht der Name Don Bosco heute für ein weltweit tätiges Netzwerk mit einem erfolgreichen und bewährten pädagogischen Ansatz, das sich für die Anliegen von Kindern und Jugendlichen einsetzt.

Die Ordensgemeinschaft der Salesianer Don Boscos sowie die Don Bosco Schwestern haben es sich zum Ziel gesetzt, weltweit benachteiligten jungen Menschen in Risikosituationen zu helfen. Sie setzen sich für eine bessere Welt mit mehr Zukunftschancen für Kinder und Jugendliche an sozialen Brennpunkten ein. Don Boscos Werk gilt als die wohl größte kirchliche Schöpfung des 19. und 20. Jahrhunderts. Heute sind rund 15.000 Salesianer Don Boscos in über 1.800 Niederlassungen in 132 Ländern hauptsächlich in der Jugendarbeit tätig. 

Auf der Basis des christlichen Menschenbildes war es für Don Bosco das Ziel all seines Wirkens, junge Menschen zu „aufrichtigen Bürgern und guten Christen" heranzubilden. Ihm ging es um eine ganzheitliche Erziehung, die von Spaß, Nähe und Herzlichkeit geprägt war. Don Bosco verstand sich als Erzieher und Seelsorger zugleich. Seine Pädagogik der Vorsorge ist vor allem eine „Beziehungspädagogik". Don Bosco selbst prägte dafür den Ausdruck „Assistenz". Er sieht den Erzieher vor allem als „Assistenten", der interessiert und aufmerksam, ermutigend und unterstützend, mal fördernd und mal fordernd dem jungen Menschen zur Seite steht.