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Die Graffiti-Aktion

Gemeinschaft, Solidarität & Glück Workshop im LVR-LandesMuseum

Gemeinschaft, Solidarität und Glück - mit diesen Themen befasst sich ein zweitägiger Workshop im Rahmen des Projekts Beethoven Moves! im August im LVR-LandesMuseum Bonn. Jeder, der Lust am Sprühen oder Malen hat, kann sich daran beteiligen. Was verbindet jeder einzelne mit den Themen? Wie kann man die Themen kreativ darstellen? Die bekannten Graffiti-Künstler Moritz Etorena aus Hamburg und Chota13 aus Medellín unterstützen den kreativen Prozess.

Sprühst du mit uns? Bring' Gemeinschaft auf die Wand!

So kannst du dabei sein...

Der Workshop ist für Jugendliche zwischen 16 und 22 Jahren und wird openair stattfinden - gemäß den aktuellen Corona-Bestimmungen. Vorkenntnisse sind nicht notwendig. Der Workshop ist kostenlos. Im Anschluss erhalten die Teilnehmer auf Wunsch ein Zertifikat. Anmeldungen sind über Projektleiterin Rita Baus möglich.

Wir freuen uns auf euch und eure Ideen zu Solidarität, Gemeinschaft und Glück. 

 

Jetzt anmelden

Graffiti-WorkshopDas Programm

Gemeinschaft, Solidarität & Glück

Tag 1:  Freitag, 13. August 2021

Gemeinsam mit den Graffitikünstlern Moritz und Chota werden Ideen entwickelt und Sprühtechniken ausprobiert.

Tag 2: Samstag, 14. August 2021

Gemeinsam mit Moritz und Chota wird eine 20 Meter lange Wand besprüht. Das Graffiti wird mehrere Monate im Außenbereich der LVR-LandesMuseum Bonn zu sehen sein. 

Die Coaches...Hamburg, Medellín

Moritz Etorena

Graffiti-Künstler aus Hamburg

"Graffiti ist für mich so viel mehr als eine Kunstform. Es ist eine globale Kultur, die Grenzen überwindet, Empowerment ermöglicht und eine faszinierende Vielfalt an Begegnung und Ausdruck bietet." 

Chota aus Medellín

Chota13

Graffiti-Künstler aus Medellín

„Beethoven hat uns dazu inspiriert, eine kreative Welt zu schaffen, in der unsere Sinne und Gefühle angesprochen werden. Seine Musik erreicht alle Menschen und nicht nur die Konzertbesucher.“

 

Die Graffiti Aktion wird gefördert durch die Deutsche Telekom AG.

Wir danken der Deutschen Telekom AG für die großzügige Unterstützung des Workshops. 

Reportagen & Hintergründe:

Medellín - Stadt im Wandel Kultur gegen Ausgrenzung

In Kolumbien ist Gewalt immer noch verbreitet. Medellín galt viele Jahre als die gefährlichste Stadt der Welt. Noch in den 1980er Jahren litt die Stadt, unter dem sogenannten Medellín-Kartell, das von Pablo Escobar geführt wurde. Es galt als größtes Drogenkartell weltweit und war Ursache blutiger Bandenkriege. Doch die zweitgrößte Stadt Medellín hat einen Wandel mit Musik, Tanz und Kunst herbeigeführt. In der "Stadt des Frühlings" leben die Menschen jetzt sicherer und Jugendliche haben bessere Perspektiven. 

 

Zur Reportage

 

Das Projekt Beethoven Moves! wird anteilig gefördert durch die Beethoven Jubiläumsgesellschaft BTHVN2020 aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, des Landes Nordrhein-Westfalen, der Stadt Bonn und des Rhein-Sieg-Kreises.

Ein Projekt im Rahmen von:

Gefördert durch:

Noch Fragen?

Don Bosco ist der Name des italienischen Priesters und Seelsorger Johannes Bosco, der sich schon vor mehr als 150 Jahren für Straßenkinder einsetzte. Die Jugendlichen zu Zeiten Don Boscos haben zwar unter anderen Umständen gelebt als die heutige Jugend, doch viele Probleme und Herausforderungen sind die gleichen geblieben. Auch heute noch leben viele junge Menschen am Rande der Gesellschaft. Sie haben es schwer gesellschaftlich teilzuhaben und sich eine Zukunft aufzubauen. Deswegen steht der Name Don Bosco heute für ein weltweit tätiges Netzwerk mit einem erfolgreichen und bewährten pädagogischen Ansatz, das sich für die Anliegen von Kindern und Jugendlichen einsetzt.

Die Ordensgemeinschaft der Salesianer Don Boscos sowie die Don Bosco Schwestern haben es sich zum Ziel gesetzt, weltweit benachteiligten jungen Menschen in Risikosituationen zu helfen. Sie setzen sich für eine bessere Welt mit mehr Zukunftschancen für Kinder und Jugendliche an sozialen Brennpunkten ein. Don Boscos Werk gilt als die wohl größte kirchliche Schöpfung des 19. und 20. Jahrhunderts. Heute sind rund 15.000 Salesianer Don Boscos in über 1.800 Niederlassungen in 132 Ländern hauptsächlich in der Jugendarbeit tätig. 

Auf der Basis des christlichen Menschenbildes war es für Don Bosco das Ziel all seines Wirkens, junge Menschen zu „aufrichtigen Bürgern und guten Christen" heranzubilden. Ihm ging es um eine ganzheitliche Erziehung, die von Spaß, Nähe und Herzlichkeit geprägt war. Don Bosco verstand sich als Erzieher und Seelsorger zugleich. Seine Pädagogik der Vorsorge ist vor allem eine „Beziehungspädagogik". Don Bosco selbst prägte dafür den Ausdruck „Assistenz". Er sieht den Erzieher vor allem als „Assistenten", der interessiert und aufmerksam, ermutigend und unterstützend, mal fördernd und mal fordernd dem jungen Menschen zur Seite steht.