Hilfe für die Sturmopfer auf den Philippinen

Der Taifun "Kalmaegi" hat auf den Philippinen eine Spur der Zerstörung hinterlassen. Auch die Don Bosco Einrichtungen vor Ort sind betroffen.

Notstand auf den PhilippinenDeine Spende hilft betroffenen Kindern und Familien

Vor einer Woche traf Taifun Kalmaegi die Philippinen mit voller Wucht. Die ohnehin krisengebeutelte Region wurde verheerend getroffen: Über 100 Menschen kamen ums Leben, Hunderte gelten als vermisst. Mehr als eine halbe Million Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Besonders hart trifft es – wie so oft – Kinder und Jugendliche.

Don Bosco hilft unmittelbar vor Ort

Don Bosco ist im Inselstaat seit vielen Jahren mit mehreren Einrichtungen aktiv und unterstützt Kinder und Jugendliche, auch in der Region Cebu, die diesmal am schwersten betroffen ist. Die Mitarbeitenden setzen alles daran, den Betrieb der Einrichtungen aufrechtzuerhalten und den jungen Menschen nach den traumatischen Tagen wieder Stabilität zu geben.

Die Lage vor OrtErste Eindrücke vom Ausmaß der Zerstörung

Welle der Zerstörung in der Stadt Cebu

Eine kniehohe Welle überschwemmte die Region, zerstörte Häuser und nahm auch Autos mit sich. Tausende verloren Hab und Gut.

Versorgung der betroffenen Menschen

Das Don Bosco Team vor Ort arbeitet mit Hochdruck daran, den Alltag für die Kinder und Jugendlichen widerherzustellen.

Betroffene Don Bosco Einrichtungen

Die betroffenen Don Bosco Einrichtungen brauchen jetzt dringend Unterstützung, um Schäden zu beheben und ihre Angebote für Kinder und Jugendliche aufrechterhalten zu können.

Zerstörung auf den Philippinen:

Schwere Schäden an Schulen und Jugendzentren

Doch auch Don Bosco selbst wurde stark getroffen. Mehrere Schulen und Jugendzentren erlitten Wasser- und Sturmschäden. Besonders betroffen ist das Boys Home, das am frühen Morgen des 4. November kniehoch unter Wasser stand. Das Gelände liegt voller Schutt und Schlamm; wichtige Ausbildungsgeräte und Lebensmittelvorräte wurden zerstört. Wie hoch die Materialschäden sind, lässt sich noch nicht beziffern.

"Trotz aller Herausforderungen bietet Don Bosco weiter Hoffnung, Schutz und Lebensmittel für bedürftige Familien. Auch elternlose Kinder sind in unserer Obhut. Nun beginnt die schwere Aufgabe des Wiederaufbaus und des Aufräumens."

Don Bosco Mitarbeiter Cebu, Philippinen

Internationale Solidarität gibt HaltSpende jetzt für die Nothilfe auf den Philippinen

Deine Hilfe für den Wiederaufbau

Die Menschen vor Ort schöpfen Hoffnung aus der weltweiten Unterstützung. Schon nach Taifun Rai konnten dank der großen Solidarität viele Häuser und Bildungseinrichtungen wieder aufgebaut werden. Auch jetzt vertrauen wir darauf, dass diese Hilfsbereitschaft trägt.

Hilf jetzt – deine Spende schenkt Kindern ein sicheres Zuhause und eine Zukunft voller Zuversicht.

 

Jetzt spenden

Schmerzhaft vertraute Bilder der Zerstörung

Die Szenen erinnern schmerzlich an den Super-Taifun Rai vor vier Jahren. Damals brachten schwere Regenfälle und Sturmböen in Cebu Überschwemmungen, zerstörte Dächer und wochenlange Stromausfälle. Hunderte Menschen starben, 300.000 verloren alles.

Wiederaufbau beginnt erneut

Schon 2021 stand Don Bosco den Menschen zur Seite, organisierte Lebensmittellieferungen und bot Notunterkünfte für Familien ohne Dach über dem Kopf. Nun stehen die Menschen vor Ort erneut vor dem Wiederaufbau – und brauchen dringend Unterstützung, um Zuversicht zu fassen und neu anzufangen.

Noch Fragen?

Die meisten Straßenkinder kommen aus zerrütteten Familien. Sie fliehen vor Armut und Gewalt und leben deswegen auf der Straße. Viele Kinder laufen aber auch Gefahr, auf der Straße zu landen. Deswegen sind Straßenkinder für uns auch Kinder und Jugendliche, die öfter auf der Straße Zuflucht suchen oder auf der Straße arbeiten müssen, um zum Lebensunterhalt ihrer Familien einen Beitrag zu leisten. Auch Kinder, denen es an den wichtigsten Dingen wie Liebe, Geborgenheit, Essen und Schulbildung mangelt, laufen Gefahr, ganz auf der Straße zu landen. Dazu gehören zum Beispiel Schulschwänzer, missbrauchte Kinder oder Kindersklaven.

Weil Vorbeugen besser als Heilen ist, tun wir alles, was verhindert, dass junge Menschen auf der Straße landen. Unsere Aktivitäten sollen soziale Ungleichheiten überwinden und jungen Menschen neue Möglichkeiten eröffnen. Wir tun dies, indem wir benachteiligte Kinder und Jugendliche in Risikosituationen begleiten und ihnen Zugang zu Bildung und Ausbildung bieten. Dabei möchten wir jungen Menschen nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch Werte.

Auf der ganzen Welt betreiben wir sogenannte Straßenkinder-Zentren, also Einrichtungen, in denen Straßenkinder Hilfe bekommen können. Der Besuch oder der Verbleib in den Straßenkinder-Zentren ist immer freiwillig. Für manche Kinder wird das Zentrum ein neues Zuhause, manche kommen nur ab und an zum Spielen vorbei oder um sich ein paar Stunden auszuruhen oder etwas zu essen.

Die Erstversorgung bspw. mit Kleidung und Essen ist notwendig, denn niederschwellige Angebote ermöglichen es uns, Kontakt zu Straßenkindern aufzubauen. Darüber hinaus ist uns langfristige, nachhaltige Hilfe ein besonderes Anliegen. Durch unsere Straßenkinder-Einrichtungen gelingt es,

  • Kontakt zu Straßenkindern aufzunehmen und sie erstzuversorgen,
  • Straßenkindern ein Zuhause zu bieten mit Menschen, die sich um sie kümmern,
  • Kindern und Jugendlichen durch Bildung und Qualifikation neues Selbstvertrauen zu schenken,
  • Kinder und Jugendliche zu befähigen, ihr Leben eigenverantwortlich in die Hand zu nehmen und positiv in die Zukunft zu blicken.

Damit Straßenkinder von unseren Hilfsangeboten erfahren, suchen Streetworker die Straßenkinder direkt in ihrem Lebensumfeld auf, also auf der Straße. Sie sprechen sie an und versuchen, Kontakt aufzunehmen. So kann langsam und behutsam Vertrauen aufgebaut werden. Wenn das gelingt, bieten sie den Kindern Freizeit-, Lern- oder Gesundheitsangebote an.