Corona-Nothilfe

Das Corona-Virus breitet sich weltweit rasant aus. Noch ist nicht abzusehen, wann diese Krise überstanden sein wird. Vielfältige Zeichen der Verbundenheit machen trotz allem Mut und helfen, diese Zeit zu überstehen. Auch die Arbeit der Salesianer Don Boscos geht weiter.

Don Bosco hilft gefährdeten Menschen weltweit

Weltweit sind mehr Menschen denn je auf Hilfe und Unterstützung angewiesen. Deswegen unterstützen die Salesianer Don Boscos, Mitarbeiter und Freiwillige Menschen, die in diesen Zeiten besonders gefährdet sind. Nicht allein, weil sie vom Virus erfasst werden könnten, sondern weil sie als Tagelöhner und Wanderarbeiter von der Hand in den Mund leben. Weil sie als Straßenkinder und Obdachlose jetzt noch weniger Schutz haben. Weil sie als Flüchtlinge keine Rechte und damit keinen Zugang zur Grundversorgung haben.

 

So hilft Don Bosco weltweit...

Nothilfe in der Corona-Krise

Weltweit haben die Salesianer Don Boscos Hilfsmaßnahmen ins Leben gerufen, um den Folgen der Corona-Krise entgegen zu treten. So verteilen die Salesianer, Mitarbeiter und Freiwillige Lebensmittel und Hygienepakete an betroffene Menschen.

In zahlreichen Don Bosco Einrichtungen werden Schutzmasken genäht, um sie an die Kinder und Jugendlichen in den Einrichtungen sowie an die Bevölkerung zu verteilen. Außerdem werden Aufklärungsprogramme und Hygieneschulungen durchgeführt, um die Verbreitung des Virus zu verlangsamen.

Corona trifft weltweit vor allem die armen Menschen. Bitte hilf dabei, dass wir die Schwächsten auch in Krisenzeiten nicht alleine lassen. 

 

Jetzt helfen!

Nothilfe-Aktionen:

Dev steht am Bahnsteig

Straßenkinder besonders gefährdet

Straßenkinder sind durch Corona besonders gefährdet und brauchen dringend Hilfe. Die obdachlosen Kinder und Jugendlichen müssen auch während der Ausgangssperren versorgt werden. Don Bosco setzt Hilfe auf der Straße fort.

Hilf uns dabei, dass Straßenkinder auch in Krisenzeiten nicht vergessen werden.

Eine siebenköpfige Musahar Famlie in ihrer Hütte.

Keine Arbeit - Kein Geld - Kein Essen

Arbeitsmigranten und Tagelöhner sind von der Corona-Krise besonders betroffen. So zwingt die Ausgangssperre Millionen von Tagelöhnern zu Hause zu bleiben. Die Folge: Sie haben kein Geld für Nahrungsmittel und ihre Familien müssen hungern.

Don Bosco Einrichtungen in ganz Indien haben Hilfsmaßnahmen gestartet.

Aktuelle Meldungen:

Arme Familien in Indien versorgt das Don Bosco Network mit Essen. ©SDB

150.000 Lebensmittelpakete

Das Don Bosco Netzwerk hat in Indien mehr als eine Millionen Menschen  mit einer Mahlzeit versorgt und  rund 150.000 Lebensmittelpakete verteilt. Dem globalen Netzwerk gehören 354 Don Bosco Nichtregierungsorganisationen an.

"Don Bosco Solidariety COVID 19”

Don Bosco Mitarbeiter und Freiwillige verteilten bis Mitte Mai mehr als 400.000 Schutzmasken. Im Rahmen der Kampagne “Don Bosco Solidariety COVID 19” wurden zudem die verwundbarsten und ärmsten Menschen  für Schutzmaßnahmen sensibilisiert und medizinisch versorgt. Zu den Gruppen gehören Flüchtlinge, Obdachlose, Slumbewohner, Rischkafahrer und Tagelöhner mit ihren Familien. Auch psychologische Hilfe wurde angeboten. Die Don Bosco Organisationen arbeiten bei ihrem Einsatz eng mit den lokalen Behörden zusammen.

Don Bosco Network ist ein globales Bündnis von Don Bosco Nichtregierungsorganisationen (NRO). In Nothilfefällen werden Projekte gemeinsam geplant und umgesetzt.

 

Schüler*innen des Don Bosco Colleges in Villaricca verteilen Lebensmittelspenden an arme Familien ©SDB

Lebensmittelspenden für Kinder

Mit guten Beispiel voran geht die Universitätsstadt Villaricca im Süden Paraguays. Die Schüler*innen des ansässigen Don Bosco Kollegs sammeln Lebensmittelspenden für Kinder von armen Familien. Die Hilfspakete verteilen sie dann in den  Armenvierteln der Stadt.

 Mittagessen für 700 Familien

Die Lehrer des Berufskollegs haben zudem ein kostenloses Mittagessen für bedürftige Familien im Stadtviertel  organisiert. Ehemalige Schüler*innen haben zusätzlich rund  700 Familien des Ortes mit einer Mahlzeit versorgt – immer im notwendigen Sicherheitsabstand. Für die Zukunft sind weitere Solidaritätsaktionen geplant.

 

Der Straßenjunge in Äthiopien freut sich, dass er bei Don Bosco bleiben darf ©Don Bosco Mission Bonn

In Quarantäne mit Straßenkindern

Während der Ausgangssperre ist das Don Bosco Zentrum in Addis Abeba ein Zufluchtsort für rund 400 Straßenkinder geworden. „Wir mussten unsere Einrichtung aus Präventionsgründen schließen und auch unsere Lehrer und Lehrerinnen nach Hause schicken. Die Straßenkinder aber dürfen glücklicherweise bleiben, denn sie können ja nirgendwo hingehen", sagt Pater Angelo Ragazzo SDB. Seit mehr als 30 Jahren werden Straßenkinder in dem Don Bosco Zentrum mit einer Mahlzeit und medizinisch versorgt und können am Schulunterricht teilnehmen.

Strikte Sanitär- und Abstandsvorschriften

Pater Angelo und seine Mitbrüder gehen von vielen Wochen Quarantäne aus. Hierfür haben sie verschiedene Programme auf den Weg gebracht: Es findet eingeschänkter Unterricht statt und handwerkliche und sportliche Aktivitäten werden gefördert. "Don Bosco hätte genauso gehandelt!“, ist Salesianerpater Angelo überzeugt. Zutritt zum Zentrum haben nur das Wachpersonal, die Köche und Sozialarbeiter. Alle müssen sich strikt an die Sanitär- und Abstandsvorschriften halten.

 

Die Salesianer Don Boscos verteilen Masken und Hygieneartikel in den Slums von Delhi ©SDB

Schutz für die Ärmsten

Ärzte aus Delhi begleiten die Don Bosco Mitarbeiter bei ihrem Besuch in den Slums. Sie erklären den Slumbewohnern, wie sie eine Infizierung verhindern können. Zudem verteilen sie Schutzmasken, Seife und Desinfektionsmittel. Seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie haben die Salesianer und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mehr als 5.000 Masken an Bedürftige verteilt.

Luxusware Wasser

Die Situation in den Slums ist sehr prekär. Wasser ist in den meisten Elendsvierteln Delhis Mangelware. Händewaschen ist ein Luxus, den sich gerade arme Menschen oft nicht leisten können. Hinzu kommt, dass durch die Ausgangssperre die Bewohner der Slums nicht mehr arbeiten gehen und die Familien sich kein Essen mehr kaufen können. 

 

Junge Menschen im Don Bosco Zentrum in Cali nähen Schutzmasken ©SDB

Gemeinsam gegen die Corona-Pandemie

Junge Menschen des Berufsausbildungszentrums in Cali wollen einen Beitrag zur Bekämpfung der Corona Pandemie in Kolumbien leisten. Auch ehemalige Kindersoldaten nehmen regelmäßig an den Schneiderkursen in der Einrichtung teil. Sie lernen Schutzmasken zu nähen, die medizinischen Standards entsprechen.

Beitrag zum Gemeinwohl

„Die jungen Menschen kommen mehrmals am Tag zu uns und nähen mit Begeisterung“ , erklärt Pater Jesús Bolaño. Die Masken erhielten dann später bedürftige Personen, die sich sonst nicht schützen könnten. „Diese Jugendlichen, die einst Waffen getragen haben, sind jetzt Überbringer von Licht und Hoffnung“, so Pater Jesús. "Mit ihrer Hilfsinitiative unterstützen sie die Ärmsten und tragen entscheidend zum Gemeinwohl bei.“

 

Internationale Zeichen der Solidarität...

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***Corona-Krise*** Don Bosco hilft weltweit

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