Klaus und Johannes

Zahlreiche Menschen machen sich stark für Kinder und Jugendliche. Viele verbinden ihr soziales Engagement mit ihrer Leidenschaft und lassen sich immer wieder spannende Spendenaktionen einfallen - so auch die beiden Brüder Klaus und Johannes.

3.000 Kilometer für Kinder in Moldawien

Tag 17 der Spendenfahrt: Etwas versteckt zwischen Büschen und Hecken taucht vor den beiden Radfahrern Klaus und Johannes ein Straßenschild auf. „Republica Moldova“ steht in blauen Buchstaben darauf geschrieben. Nun sind es nur noch wenige Kilometer bis zum Ziel ihrer knapp dreiwöchigen Reise: Chisinau in Moldawien.

Vom Bodensee bis nach Moldawien

Eine Menge Kilometer stecken den beiden Radlern bis dahin bereits in den Knochen. Bis zum Ende ihrer Reise werden es über 3.000 km sein. Vom Bodensee ging es für die gebürtigen Westallgäuer über die Hochalpenstraße nach Slowenien. Entlang der Save und Donau fuhren sie durch Kroatien und Serbien nach Rumänien, um schließlich über die Karpaten nach Moldawien zu gelangen.

Rückenwind für das Team der Spendenfahrt

Von Berganstiegen bis hin zu platten Reifen oder Dauerregen: Den Strapazen der Tour traten die beiden Brüder mit großer Ausdauer und Entschlossenheit entgegen. Schließlich haben sie sich während der Reisevorbereitungen dazu entschlossen, ihre Fahrradtour mit sozialem Engagement zu verbinden. Die beiden Lehrer wollen den Menschen aus den bereisten Regionen etwas zurückgeben und sammelten bereits im Vorfeld ihrer Tour kräftig Spenden für benachteiligte Kinder und Jugendliche in Moldawien

Die Spendenfahrt von Klaus und Johannes

Über 9.000 Euro Spenden für benachteiligte Kinder und Jugendliche

Eine Idee, die auch während der Fahrt für mächtig Rückenwind sorgte. Über 9.000 Euro brachten die Familien, Freunde und Bekannte von Klaus und Johannes bis heute zusammen und unterstützen so Kinder und Jugendliche, die in der Don Bosco Einrichtung in Chisinau ein neues Zuhause oder einen Ort zum Lernen und Spielen gefunden haben. 

Die Spendenaktion geht weiter

Inzwischen sind Klaus und Johannes wieder zurück in Deutschland und der Schweiz. Im Reisegepäck haben sie viele spannende Erinnerungen und Erlebnisse, die sie nun mit anderen teilen möchten. Auch wenn der sportliche Teil der Spendenfahrt für die Brüder vorbei ist, ein Ende ihres sozialen Engagements ist deswegen noch lange nicht in Sicht. Auch in Zukunft wollen sich Klaus und Johannes für benachteiligte Kinder und Jugendliche stark machen. Vorträge zu ihrer Reise sind bereits geplant und auch ihre Spendenaktion haben sie verlängert.

 

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Hilfe für Kinder und Jugendliche in Moldawien

Moldawien gilt als das "Armenhaus Europas". Der durchschnittliche Monatslohn beträgt rund 220 Euro. Das reicht zum Leben oft nicht aus. Viele Menschen verlassen das Land, um im Ausland Arbeit zu finden. Die Kinder bleiben häufig zurück. Die Salesianer Don Boscos kümmern sich um sogenannte Sozialwaisen und um Kinder und Jugendliche aus schwierigen familiären Verhältnissen. Sie bieten ihnen Hausaufgabenbetreuung, Spiel und Sport an und haben ein offenes Ohr für ihre Sorgen und Anliegen. Neben dem Don Bosco Zentrum führen die Salesianer vor Ort auch ein Familienhaus sowie eine Berufsbildungsstätte.

Sozialwaisen in Moldawien

Noch Fragen?

Weil Vorbeugen besser als Heilen ist, tun wir alles, was verhindert, dass junge Menschen auf der Straße landen. Unsere Aktivitäten sollen soziale Ungleichheiten überwinden und jungen Menschen neue Möglichkeiten eröffnen. Wir tun dies, indem wir benachteiligte Kinder und Jugendliche in Risikosituationen begleiten und ihnen Zugang zu Bildung und Ausbildung bieten. Dabei möchten wir jungen Menschen nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch Werte.

Die Erstversorgung bspw. mit Kleidung und Essen ist notwendig, denn niederschwellige Angebote ermöglichen es uns, Kontakt zu Straßenkindern aufzubauen. Darüber hinaus ist uns langfristige, nachhaltige Hilfe ein besonderes Anliegen. Durch unsere Straßenkinder-Zentren gelingt es,

  • Kontakt zu Straßenkindern aufzunehmen und sie erstzuversorgen,
  • Straßenkindern ein Zuhause zu bieten mit Menschen, die sich um sie kümmern,
  • Kindern und Jugendlichen durch Bildung und Qualifikation neues Selbstvertrauen zu schenken,
  • Kinder und Jugendliche zu befähigen, ihr Leben eigenverantwortlich in die Hand zu nehmen und positiv in die Zukunft zu blicken.

Ob klassisch mit einer Spende oder lieber mit einer persönlichen Aktion: Du kannst dich auf ganz unterschiedliche Weise für benachteiligte Kinder und Jugendliche einsetzen. Klick dich doch einfach durch unsere Engagement-Möglichkeiten oder kontaktier uns einfach per Telefon unter 0228-53965-20 oder per E-Mail an info@strassenkinder.de. Wir freuen uns über dein Interesse.