Beethoven Moves

Beethoven Moves vereint die Lebenskultur junger Menschen mit klassischer Musik. Moderne Tanzstile stehen im Dialog zur Musik Beethovens. Im Zentrum steht die fünfte Sinfonie Beethovens.

Ein Cross-Over zwischen Klassik und Moderne

Das Kunst- und Bildungsprojekt von Don Bosco Mission Bonn nach einer Idee von Rita Baus, Kulturproduktion Berlin und Bonn, erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Beethoven Orchester. Es wird durch die Beethoven Jubiläumsgesellschaft BTHVN2020 gefördert. Die Umsetzung des Konzeptes erfolgt durch Rita Baus.

Workshops und Aufführungen - in Bonn und Kolumbien

Workshops mit Kindern und Jugendlichen finden in Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis sowie im Zentrum für ehemalige Kindersoldaten in Medellín statt. Das Projekt gipfelt in einem gemeinsamen Vorbereitungs-Camp und einer Aufführung mit dem Beethoven Orchester Bonn im August 2020. Die musikalische Leitung der Aufführungen liegt beim Generalmusikdirektor des Beethoven Orchesters Bonn, Dirk Kaftan.

Aktivitäten des Projekts

  • breit angelegtes Programm zu Musik, Tanz und künstlerischem Ausdruck an Schulen und in Jugendgruppen in Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis
  • paralleles Training in Kolumbien
  • ‚Open space‘ Veranstaltung für alle Teilnehmer sowie
  • Challenge unter den bisherigen Gruppen des Programms für die Teilnahme an Camp und Aufführung
  • intensive Trainingsphase der Gewinner aus der Challenge
  • dreiwöchiges Camp zur Vorbereitung der Aufführungen mit Jugendlichen aus Bonn/Rhein-Sieg und Kolumbien
  • Aufführungen mit dem Beethoven Orchester Bonn musikalische Leitung: Generalmusikdirektor Dirk Kaftan

Förderung durch die Jubiläumsgesellschaft:

Das Projekt 'Beethoven Moves' wird gefördert durch die Beethoven Juibläumsgesellschaft BTHVN2020 aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, des Landes Nordrhein-Westfalen, der Stadt Bonn und des Rhein-Sieg-Kreises.

Noch Fragen?

Don Bosco ist der Name des italienischen Priesters und Seelsorger Johannes Bosco, der sich schon vor mehr als 150 Jahren für Straßenkinder einsetzte. Die Jugendlichen zu Zeiten Don Boscos haben zwar unter anderen Umständen gelebt als die heutige Jugend, doch viele Probleme und Herausforderungen sind die gleichen geblieben. Auch heute noch leben viele junge Menschen am Rande der Gesellschaft. Sie haben es schwer gesellschaftlich teilzuhaben und sich eine Zukunft aufzubauen. Deswegen steht der Name Don Bosco heute für ein weltweit tätiges Netzwerk mit einem erfolgreichen und bewährten pädagogischen Ansatz, das sich für die Anliegen von Kindern und Jugendlichen einsetzt.

Die Ordensgemeinschaft der Salesianer Don Boscos sowie die Don Bosco Schwestern haben es sich zum Ziel gesetzt, weltweit benachteiligten jungen Menschen in Risikosituationen zu helfen. Sie setzen sich für eine bessere Welt mit mehr Zukunftschancen für Kinder und Jugendliche an sozialen Brennpunkten ein. Don Boscos Werk gilt als die wohl größte kirchliche Schöpfung des 19. und 20. Jahrhunderts. Heute sind rund 15.000 Salesianer Don Boscos in über 1.800 Niederlassungen in 132 Ländern hauptsächlich in der Jugendarbeit tätig. 

Auf der Basis des christlichen Menschenbildes war es für Don Bosco das Ziel all seines Wirkens, junge Menschen zu „aufrichtigen Bürgern und guten Christen" heranzubilden. Ihm ging es um eine ganzheitliche Erziehung, die von Spaß, Nähe und Herzlichkeit geprägt war. Don Bosco verstand sich als Erzieher und Seelsorger zugleich. Seine Pädagogik der Vorsorge ist vor allem eine „Beziehungspädagogik". Don Bosco selbst prägte dafür den Ausdruck „Assistenz". Er sieht den Erzieher vor allem als „Assistenten", der interessiert und aufmerksam, ermutigend und unterstützend, mal fördernd und mal fordernd dem jungen Menschen zur Seite steht.

Für ein Leben jenseits der Straße