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Ein Projekt im Beethoven-Jahr

Music Overcomes Violence & Exclusion Beethovens Fünfte begegnet urbaner Straßenkultur

Zwei Musiker und zwei Teilnehmer des Projekts Beethoven Moves auf einer Straße in Medellín

Gegen Gewalt & Ausgrenzung

Beethoven Moves! setzt Zeichen gegen Gewalt und Ausgrenzung. Ehemalige Kindersoldaten und Straßenkinder aus Kolumbien interpretieren gemeinsam mit dem Beethoven Orchester Bonn und Jugendlichen aus Bonn und Umgebung Erfahrungen zu Gewalt, Ausgrenzung und Freiheit.

Sie entwickeln eigene kreative Statements zu Beethovens 5. Sinfonie. Startschuss des Projektes war die Reise des Beethoven Orchester Bonn nach Medellín. Höhepunkt von Beethoven Moves! ist das deutsch-kolumbianische Jugendcamp mit abschließender Show im August 2021 in Bonn.

 

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5 Fragen an... Lerne Teilnehmer, Trainer & das Team kennen

Jugendlicher, der einen Kopfstand macht

...Andrés aus Kolumbien

Andrés lebt mit seiner Mutter und seinem Bruder in einem Armenviertel von Medellín. Nur, wenn er tanzt, ist Andrés richtig glücklich.

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"Musik bedeutet für mich..."

Estefania aus Medellín

"Durch Musik kann ich träumen, kreativ sein, mich ausdrücken. Für mich bedeutet Musik und Tanz Lebendigkeit."

Rita Baus aus Bonn

"Musik ist für mich eine wichtige Sprache meiner Emotionen. Mal verursacht sie Gänsehaut oder gerade auch das Gegenteil, sie ist aber fast immer mein akustischer Lebenslauf."

Florian aus Bonn

"Die Faszination der Musik liegt für mich darin, dass sie da anfängt, wo die Sprache aufhört. Es gibt Dinge im Leben, die kann man mit 1000 Worten nicht ausdrücken. Manche Musik schafft das mit wenigen Takten, kennt noch nicht mal Sprachbarrieren."

Dirk Kaftan aus Bonn

"Musik heißt für mich Kommunikation. Vor allem Kommunikation zwischen Menschen - Musik ist etwas, was die Welt und die Menschen zusammenhält."

Jugendlicher, der einen Kopfstand macht

Andrés Felipe aus Medellín

"Es ist eigentlich ganz einfach: Wenn ich tanze, bin ich glücklich."

Anselm Dalferth aus Mainz

"Musik ermöglicht Begegnungen: Mit sich selbst und anderen, mit Bekanntem und Unbekanntem, mit Realitäten und Träumen. Das lohnt sich!"

Mariska aus Bonn

"Musik ist mein Leben. Ich mache Musik seit ich denken kann. Über Musik können wir uns ausdrücken, auch wenn uns die Worte fehlen. Über Musik entsteht Kommunikation - ein Gefühlsaustausch auf einer ganz besonderen und wertvollen Ebene."

Junge macht einen Breakdance-Move

Alejandro aus Medellín

"Über Musik kann ich mich ausdrücken. Mit Musik kann ich meinen Zielen und Träumen nahe kommen."

 

 

Das Projekt Beethoven Moves! wird anteilig gefördert durch die Beethoven Jubiläumsgesellschaft BTHVN2020 aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, des Landes Nordrhein-Westfalen, der Stadt Bonn und des Rhein-Sieg-Kreises.

Ein Projekt im Rahmen von:

Gefördert durch:

Noch Fragen?

Don Bosco ist der Name des italienischen Priesters und Seelsorger Johannes Bosco, der sich schon vor mehr als 150 Jahren für Straßenkinder einsetzte. Die Jugendlichen zu Zeiten Don Boscos haben zwar unter anderen Umständen gelebt als die heutige Jugend, doch viele Probleme und Herausforderungen sind die gleichen geblieben. Auch heute noch leben viele junge Menschen am Rande der Gesellschaft. Sie haben es schwer gesellschaftlich teilzuhaben und sich eine Zukunft aufzubauen. Deswegen steht der Name Don Bosco heute für ein weltweit tätiges Netzwerk mit einem erfolgreichen und bewährten pädagogischen Ansatz, das sich für die Anliegen von Kindern und Jugendlichen einsetzt.

Die Ordensgemeinschaft der Salesianer Don Boscos sowie die Don Bosco Schwestern haben es sich zum Ziel gesetzt, weltweit benachteiligten jungen Menschen in Risikosituationen zu helfen. Sie setzen sich für eine bessere Welt mit mehr Zukunftschancen für Kinder und Jugendliche an sozialen Brennpunkten ein. Don Boscos Werk gilt als die wohl größte kirchliche Schöpfung des 19. und 20. Jahrhunderts. Heute sind rund 15.000 Salesianer Don Boscos in über 1.800 Niederlassungen in 132 Ländern hauptsächlich in der Jugendarbeit tätig. 

Auf der Basis des christlichen Menschenbildes war es für Don Bosco das Ziel all seines Wirkens, junge Menschen zu „aufrichtigen Bürgern und guten Christen" heranzubilden. Ihm ging es um eine ganzheitliche Erziehung, die von Spaß, Nähe und Herzlichkeit geprägt war. Don Bosco verstand sich als Erzieher und Seelsorger zugleich. Seine Pädagogik der Vorsorge ist vor allem eine „Beziehungspädagogik". Don Bosco selbst prägte dafür den Ausdruck „Assistenz". Er sieht den Erzieher vor allem als „Assistenten", der interessiert und aufmerksam, ermutigend und unterstützend, mal fördernd und mal fordernd dem jungen Menschen zur Seite steht.